Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender denkt an die Schwachen der Gesellschaft

Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender ist ein sehr feiner Mensch — denkt er doch an die Schwachen in unserer Gesellschaft. Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender war immerhin Professor an der Universität Bayreuth. Dort hatte er bis 2007 den Lehrstuhl VWL IV — Wirtschaftstheorie inne. Zudem gilt er als Botschafter der INSM (F!XMBR, Perspektive 2010, NachDenkSeiten.de, INSM Watchblog) für das Gesundheitswesen. Wenn Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender an die Schwachen unserer Gesellschaft denkt, hört sich das so an:

Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.

Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender ist auch Mitglied der Bayerischen Bioethik-Kommission. Das passt ja. Im Übrigen habe ich die eine oder andere Information der Wikipedia entnommen, dort lassen sich feine Stilblüten finden:

Am 26. Januar 2007 hielt Oberender im Audi Max der Universität Bayreuth offiziell seine Abschiedsvorlesung vor einem bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorium. Viele hochrangige Vertreter aus dem deutschen Gesundheitssektor lauschten interessiert seinen Ausführungen unter dem Thema «Ordnungspolitik — Quo vadis?». Mit dem Fazit «Wahrheit — Toleranz — Freiheit» schloss er seine Ausführungen ab. Minutenlange stehende Ovationen spiegelten den Respekt und die Hochachtung gegenüber Oberender wider.

In der Wikipedia kann man sich aber auch über Dr. Mengele oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde informieren — der Artikel über Frankenstein bedarf einer Überarbeitung. Das aber nur am Rande.

Ich finde es immer wieder toll, wenn Menschen wie Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender sich um die Schwachen der Gesellschaft kümmern. Beeindruckend. (via Citronengras und der ZAF)

7 Antworten zu “Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender denkt an die Schwachen der Gesellschaft”

  1. […] sollte aufhören, F!xmbr.de zu lesen, dann würde man sowas vielleicht wie ein Großteil aller anderen Deutschen nicht […]

  2. Streifzug sagt:

    Ersatzteilhandel? Wie sieht’s denn da mit Garantie aus?

    Warum Mindestlohn? Warum Kombilohn? Warum eine Unterstützung der Armen und Kranken? Wer sich selber über Wasser halten will, dem bietet die freie Marktwirtschaft genug Möglichkeiten. Man darf nur nicht so verkrampft an die Sache rangehen.

    (Ist das zynisch oder ironisch?)

  3. Oliver sagt:

    Hüstel, ich wundere mich da über gewisse Ärzte in der Geschichte überhaupt nicht mehr — im Dienst der Wissenschaft muß wohl der Rest des gesunden Menschenverstands zwingend ausgeblendet werden, um Platz für die «Genialität» zu schaffen.

  4. JumpingJakk sagt:

    sorry — aber der Doc hat doch wohl die Fackel heiß …

    den Rest dessen was mir gerade durch den Kopf geht muss ich erst mal ordnen etc.

  5. […] deutschen Blogs gibt es gerade eine Diskussion (fixmbr, planet-punk) über ein Interview mit Professor Dr. Dr. h.c. Peter Oberender, in dem dieser den […]

  6. Grainger sagt:

    Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.

    Also ich finde ja, das geht nicht weit genug bzw. ist nicht bis in die letzte Konsequenz zu Ende gedacht.

    Wenn jemand existentiell bedroht ist sollte er die Möglichkeit haben, durch sein freiwilliges, vorzeitiges und sozialverträgliches Ableben zumindest seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.

    Dieses Ableben kann ja durch exzessive Organentnahme herbei geführt werden, so schlägt man dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Ich muss irgendwie an die Szene in Soylent Green denken, in der Sol Roth (Edward G. Robinson) auf dem Sterbebett liegt.

    Bitte melden Sie sich in Ihrem zuständigen Euthanasiezentrum!

  7. joe_f sagt:

    So einem möchte man ja nichtmal im Hellen begegnen. Man muss ja befürchten, der wetzt schon die Messer, um unverzüglich zur Organentnahme zu schreiten.

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