Bei einer Welle von kontrovers diskutierten Löschanträgen wurden in den letzten Monaten zahlreiche Artikel über verschiedene Linux-Distributionen wie etwa das ungarische Frugalware getilgt.
Allgemeingültige Kriterien dafür, ob ein Lemma für Wikipedia relevant ist, können naturgemäß nur recht unscharf bestimmt werden. Als Anhaltspunkte gilt häufig die Behandlung eines Themas in sonstigen Medien, ein gewisser Bekanntheitsgrad oder besondere Merkmale als Zeichen von Originalität. Im einzelnen wird daher versucht, konsensfähige Kriterien für definierte Themengruppen zu finden.
Nur ein Beispiel unter vielen, Technik-affinen Leuten wirds da auffallen, mir fiel es schon zuvor in diversen geisteswissenschaftlichen Bereichen auf. Nun gut, die Wahl fällt bei mir da neuerdings ohnehin mehr auf die US-Variante, die da weitaus gelassener vorgeht ohne diesen Stock im Arsch zu haben.
via EDV, Artikel ProLinux


6. April 2007, 14:43 Uhr @
>hat auch nichts mehr mit preussischen Ordnungstrieb
Nur in aller Kürze auch hier, der preuß. Ordnungstrieg oder die vielgerühmten “Tugenden” führten letztendlich zu einer gebrochenen Gesellschaft, die die Basis u.a. für den Nationalsozialismus bildete. Man muß also nichts positives bei Preußen sehen, das ist allenfalls verklärte Geschichte einiger ewig gestriger Historiker.
6. April 2007, 14:55 Uhr @
Mal wieder typisch: Admin-Putzen, die es nicht lassen können, das wegzuschmeißen, was ihnen nicht gefällt, weil der Beistrag zu kurz ist oder das Lemme ihnen unbekannt. Bald gibt es noch ein Amt für Lemmarelevanz.
7. April 2007, 13:57 Uhr @
Wenn das die Wikiprawda mitbekommt…
Hier können die Jungs wenigstens lernen, wie man fundierte Artikel schreibt und glaubwürdig kritisiert…
7. April 2007, 14:15 Uhr @
Die Kritiker hier in D, sind auch in der Regel jene die auf der Wikipedia umhertrollen und ihre Art von Wissensbereinigung tätigen. Man möchte sich von etablierten, konservativen Werken absetzen und gleichzeitig zensiert man en masse. Mal davon abgesehen kommt Volkes Stimme in historischen Aufzeichnungen ohnehin viel zu kurz – man erfährt hauptsächlich Dinge über Herrscher A, Politiker B, Krieg C und über das eigentliche Volk kaum etwas. Ist für Otto-Normal-Historiker zu profan (mitunter ein Grund warum ich der Vorgeschichte den Vorzug gab
)
Die abertausenden von Papiri in Ägypten die von Händlern etc. stammen, sprich normalem Volk, fließen beispielsweise gar nicht in historische Betrachtungen ein.
Und es ist heute wirklich Schade, wenn Volk sich selbst beschneidet, besser als es die Obrigkeit je könnte. Da hat man mal eine Chance und diese wird wieder einmal von deutschen Fanatikern zunichte gemacht.