Presse: Realität Vs Glauben

Web 2.0-Inhalte sind kein Journalismus.

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Okay, mit dieser Qualität mag auch wirklich keiner etwas zu tun haben. Die Angst geht auch bei der Journallie um, nicht Blogger stellen diese Behauptung auf.

Es geht um Glaubwürdigkeit, um Wahrhaftigkeit, um Kompetenz und um Verantwortung.

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Presse, die Qualität dieser, irgendwelche Medienakrobaten, die unbeholfen in Gefilden jenseits ihres Horizonts herumstochern, über diese berichteten wir schon desöfteren. Ein flamewar, ein rant, Gemecker, Neid, whatever — es darf sich jeder einbilden was er mag, wir sahen es schlicht als Kritik an. Diverse Fachbereiche erfordert eben die Anwesenheit von Profis und das sind eben Leute die sich tagtäglich mit diesem Gebiet beschäftigen, sprich z.B. ein Informatiker in Informatik, ein Historiker in Geschichte etc. Zwar mag der Profi sich oft genug von dem Laien abzusetzen, aber nur mittels einer geschickteren Schreibe, die die Mängel in puncto Inhalt vor dem Leser verbirgt. Die Selbstbeweihräucherungen auf irgendwelchen Podien sind da recht sinnfrei, fehlt doch die Gegenstimme, eben jener tatsächlichen Kenner der Materie oder diese des aufmerksamen Lesers.

Und genau dort ist der gemeinsame Nenner, der einge bekommt Geld für den fabrizierten nonsense, der andere machts für lau und kann mitunter seine tatsächliche Profession massiv einfließen lassen. Mangelnde initiale Information verschaffen der Journallie noch den letzten Vorteil, der in Zeiten der globalen Vernetzung zusehenst schwindet. Es existieren selbstredend auch Ausnahmen, Quereinsteiger in eben diese Journallie, die zuvor einem dieser Fachbereiche nachgingen, über welchen sie auch später in ihrer neuen Tätigkeit berichten. Ganz anderes Gebiet, ganz anderer qualitativer Anspruch.

Mit der Werbung hat der gute Mann aber ins Schwarze getroffen, Schleichwerbung etc. macht unglaubwürdig — davon redet auch ein Teil der Blogs die ganze Zeit und man ist sich hier wenigstens nicht zu fein derlei Dinge tatsächlich anzuprangern.

I know, Vertreter der Journallie würden von ihrem hohen Roß herab vehement widersprechen, aber das Gros der Blogger — wenn überhaupt — sieht sich doch allenfalls als Zünglein an der Waage. Kein Bürgerjournalismus, wie einige fabulieren, schlicht eine mediale Aufmerksamkeit und last not least eine Katalyse auf Basis der eigenen Erfahrungen, des eigenen Wissens. Den Schuh mit der Qualität und was letztendlich Journalismus darstellt sollten sich die Vertreter dieses Vereins schleunigst selbst anziehen …

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