Post von der GEMA

Nein, ich habe keine Post von der GEMA bekommen, ein paar Kollegen aber schon. Der Musikdieb hat einen Brief bekommen, mit der Aufforderung Lizenzgebühren zu bezahlen, da er seine Webseite mit GEMA-pflichtiger Musik hinterlegt. Zu den auf musikdieb.de hinterlegten freien Musikstücken schreibt er:

Am Telefon sagte mir sowohl der Mitarbeiter gestern sowie die Mitarbeiterin heute, sie hätten noch nie etwas von freien Lizenzen gehört (hmm?). Naja, die Mitarbeiterin heute sagte jedenfalls, ich solle alles schicken, was ich dazu hätte, inclusive Lizenz, und sie würden das dann prüfen.

Na super, hier muss (?) also wieder jemand seine Unschuld beweisen, wo leben wir mittlerweile?

Und auch Boogie hat Post bekommen — wohl den selben Brief wie schon der Musikdieb. Boogie schreibt:

Wie gesagt, ich vermutete hinter dem Schreiben zuerst eine «Schreiben wir mal 1000 Website Inhaber an, der eine oder andere wird schon ängstlich ablatzen-Aktion», aber offenbar meint die GEMA es tatsächlich ernst.

Kann man so einen Blödsinn wirklich ernst meinen? In der Bananenrepublik Deutschland ist das wohl der Fall. Feromon schreibt:

Warum also Post von der GEMA? Nun, ein kurzer Anruf in Stuttgart konnte das aufklären. Ein freundlicher und kompetenter Mitarbeiter teilte uns mit, dass derzeit sehr viele Homepage-Betreiber angeschrieben und dabei die Einzelfälle zuvor nicht genau gesichtet werden. Die Beweislast, dass uns die im Schreiben benannte Forderung nicht betrifft, liegt dennoch bei uns.

Im Terrorfall — also alltäglich — ist der Bürger mittlerweile dazu verpflichtet, die eigene Unschuld zu beweisen, so viel habe ich in den letzten Jahren gelernt. Nun möchte also die GEMA das auch auf Honorarforderungen ausdehnen. Wir stellen eine Rechnung, der Rechnungsempfänger ist verpflichtet zu beweisen, dass die Forderung unbegründet ist. Hab ich das richtig verstanden? Na dann werde ich mal die Tage eine Rechnung an die GEMA rausschicken — das wird ein Spaß. 😉

Im Jabber hat er mir es gerade getickert, auf seiner Homepage zusammengefasst — Falk kann es anscheinend kaum erwarten, so ein Schreiben zu bekommen:

Und zwar, wann ich endlich diesen netten Brief der GEMA Bezirksdirektion bekomme, weil ich mich hier erdreiste, nicht vergütungspflichtige Musik anzubieten.

Kann da mal jemand den Stecker ziehen? Das ist nun wirklich nur noch grausam da — auch wenn andere Kommerzbuden anderer Ansicht sind.

Fragt mich jetzt bitte nicht wo, aber ich habe heute irgendwo sinngemäß gelesen, dass es früher ein Traumjob war, in der Musikindustrie zu arbeiten — heute rennen die Leute schreiend weg. Keine Industrie hat in den letzten Jahren so viel Reputation verloren, wie eben diese. Wunderts wen?

Ach ja Liebe GEMA — lest, auch den Link zu den jeweiligen Lizenzen und schleicht Euch.

42 Antworten zu “Post von der GEMA”

  1. Oliver sagt:

    *rofl* besser kann man dem deutschen Volk Inkompetenz nicht vermitteln.

  2. Falk sagt:

    Gema Vermutung

    Die GEMA-Vermutung besagt, dass aufgrund des umfassenden Weltrepertoires, über dessen Rechtewahrnehmung die GEMA verfügt, eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass bei Aufführungen von in– und ausländischer Tanz– und Unterhaltungsmusik Vergütungspflicht besteht.

    Jeder, der behauptet, dass bei einer Veranstaltung kein Werk des GEMA-Repertoires wiedergegeben wurde, hat hierfür den Beweis zu führen. Das kann z.B. durch Vorlage eines vollständigen Musikprogramms für die betreffende Veranstaltung geschehen. Entsprechende Formulare stellt die GEMA auf Anfrage gerne zur Verfügung. Zu beachten ist dabei, dass je Kapelle, Band, Alleinunterhalter etc. ein separates Blatt zu verwenden und vollständig auszufüllen ist.

    Vgl. http://www.gema.de

    Tatsächlich ist die Gema hier auf der rechtlich sicheren Seite. Nur wie ich auch eben im Jabber schrieb:

    Und wie ich das damals beim Spreeblick-Johnny bei dem Fall mit der Band schon schrieb, ich halts für müßig da noch relativieren oder etwas *für* die GEMA rechtfertigen zu wollen. Das ist dreist, auch wenns gesetzeskonform ist. Es bürdet Musikliebhabern, die ihre Freizeit opfern Arbeit auf, die so nicht sein muss. Und das stinkt mir gewaltig.

    Freundlichkeit war gestern.

  3. Chris sagt:

    Homepages sind doch wohl keine Veranstaltung…

  4. Falk sagt:

    Doch — meine ist zum Beispiel eine des Kölner Karnevalvereins. Noch nicht gewusst?

  5. Oliver sagt:

    Mmh was wird ein Gericht wohl dazu sagen? Ich bin zwar kein Anwalt, aber ich denke mal da würde dieses hier greifen …

    http://bundesrecht.juris.…..244.html

  6. […] [Edit: Also, Falk wartet, hat das Schreiben aber noch nicht bekommen. Les’ ich gerade bei FIXMBR, der dafür die großartige Idee hat, der GEMA mal so auf Vermutung hin eine Rechnung zu […]

  7. Falk sagt:

    Mmh was wird ein Gericht wohl dazu sagen?

    Ich hoffe, ich bekomm auch so einen Brief dann aus Dortmund 😉

  8. Grainger sagt:

    Die sog. GEMA-Vermutung scheint gerichtlich einigermaßen akzeptiert zu sein (obwohl es da auch verschiedene Urteile aus verschiedenen Instanzen gibt).

    Ich bin ja nun kein Jurist, aber wenn ich mir das entsprechende BGH-Urteil so durchlese erkenne ich zwar durchaus, dass die Richter aufgrund

    des umfassenden Weltrepertoires, über dessen Rechtewahrnehmung die GEMA verfügt, eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass bei Aufführungen von in– und ausländischer Tanz– und Unterhaltungsmusik Vergütungspflicht besteht.

    Rein formaljuristisch ist die Vermutung, das jemand Vergütungsrechte hat, aber noch lange kein Beweis. Und von einer gerichtlich verfügten Beweislastumkehr kann auch keine Rede sein.

    Natürlich interpretiert die GEMA das so, ist ja auch viel bequemer und weit weniger arbeits– und kostenintensiv wenn ich die notwendige Recherchearbeit an meine «Kunden» auslagere.

    Als Beispiel:

    wenn ich auf meiner (nicht vorhandenen) Homepage irgendeine weitestgehend unbekannte Hintergrundmusik dudeln lasse und die GEMA vermutet das es sich um ein Stück handelt, für das sie die Rechtewahrnehmung vertritt kann sie

    a) mich anschreiben und von mir verlangen, das ich den Beweis antrete das die GEMA kein Geld von mir zu bekommen hat

    b) selbst recherchieren, um welches Stück von welchem Interpreten (Komponisten) es sich denn tatsächlich handelt (was gerade bei unbekannteren Stücken einen gewaltigen Aufwand nach sich ziehen kann) und mich dann mit einer konkreten Rechnung behelligen:

    «Sie spielen auf Ihrer Homepage das Stück XYZ des Komponisten ABC als Hintergrundmusik. Für dieses Stück liegt gem. blablabla das Wahrnehumgsrecht bei uns, wir stellen Ihnen somit xxx Euro in Rechnung.»

    Dreimal dürft ihr jetzt raten für welchen der beiden Wege sich die GEMA entscheiden wird. Und natürlich wird sie so tun als ob die Nachweispflicht nicht bei ihr liegt.

  9. Falk sagt:

    Natürlich entscheidet sich die GEMA für den ihr angenehmen Weg, einfach zu vermuten und zu behaupten, ohne zu beweisen. Daher wärs halt schön, wenn alle, die solche Schreiben bekommen und *tatsächlich* kein Reportaire verwenden, dies auch nur mit einem Satz der GEMA mitteilen. Alles was darüber hinaus geht, ist kostenfreie Nachhilfe in Bezug auf nicht vergütungspflichtige Musik und seit wann werden solche Schulungen kostenfrei durchgeführt?

  10. Musikdieb sagt:

    Im Grunde ändert sich ja gerade jetzt aktuell die ganze Situation durch die recht neuen freien Lizenzen. Die gab es vor ein paar Jahren ja noch gar nicht. Daher vermute ich, dass jetzt wesentlich mehr Werke ohne Gema-Anmeldung veröffentlicht werden und diese Zahl ansteigt. Daher wäre es ja vielleicht schon möglich, dass man an der Situation was ändern könnte. Ich habe allerdings momentan nicht die Ressourcen, es darauf vor Gericht ankommen zu lassen und hab’ deswegen brav eine Liste mit den Songs und Angabe der Lizenz übermittelt. Und einem Hinweis auf creativecommons.org sowie artlibre.org (so lizensierte Songs habe ich auf meinem Webspace). Da können die ja jetzt denn mal ihre Wissenslücken auffüllen.

  11. Oliver sagt:

    Ich habe allerdings momentan nicht die Ressourcen, es darauf vor Gericht ankommen zu lassen

    Ich weiß es ist leicht gesagt, wenn man nicht selbst in der Situation ist — aber fühlst du dich schuldig? Hast du etwas verbotenes getan? Ich denke nein, oder? Mit dieser Einstellung würde ich auch vor den Kadi ziehen und keinen Pfennig zahlen. Das bezahlt mitunter der, der für seine Klage keine Basis aufzeigen kann.

  12. Falk sagt:

    Seh ich ähnlich wie der Oli, worin besteht denn das Risiko, wenn man es wirklich drauf ankommen lässt? Welche rechtlichen Mittel stünden denn der GEMA zur Verfügung, wenn ich denen lapidar mitteile «Sorry, aber hier seid ihr falsch, ich verwende keine Werke aus Eurem Reportaire, also werde ich auch die geforderte Liste nicht erstellen, außer ihr zahlt mir den entstandenen Aufwand»?

  13. Falk sagt:

    Btw. was Positives gibts allerdings auch, wenn ich beim Musikdieb lese, dass Verlinkungen weiterhin nicht vergütungspflichtig sind. Wenigstens Etwas…

  14. Chris sagt:

    Ich kann den Musikdieb verdammt gut verstehen — wenn ich da an einen Brief denke… 😉

  15. Daniel sagt:

    Ich versuche es mal vereinfacht zu erklären, was die tatsächliche Vermutung des BGH da meint: (sie ist eigentlich «nur» eine sog. Beweiserleichterung)

    * ein typischer Lebenssachverhalt hat eine typische Folge
    => bekanntestes Beispiel: beim Auffahrunfall hat der hinten schuld

    Die Folge davon ist, daß der Vordermann nur darlegen muß, daß ein Auffahrunfall vorlag. Er muß nicht beweisen, daß der hintermann schuld hatte.

    Der Hintermann müßte im Prozess nun beweisen, daß es kein typischer Auffahrunfall war (= er muß nicht seine Unschuld beweisen!) z.B. da liegt ein toter Igel mit ‘ner langen Bremsspur. Der Vordermann hat also eine Vollbremsung hingelegt. Das hat zur Folge, daß die «tatsächliche Vermutung» nun nicht mehr eingreift und der Vordermann nunmehr die Schuld des Hintermannesbeweisen muß. Er will ja schließlich was haben.

    Für die GEMA-Geschichte hier bedeutet das Ganze aber faktisch eine Beweislastumkehr … Denn die GEMA muß nur beweisen, da ist musik — nicht welche, nicht von wem usw. Dann greift die Vermutung: die Musik ist GEMA-pflichtig.
    Und wie anders, als durch darlegen und beweisen der Tatsache, daß dieses Lied, von dieser Band der GEMA nicht unterliegt, sollte man diese Vermutung denn erschüttern können? Also mir fällt jetzt auf anhieb nix ein.
    (Verklagen lassen würde ich mich trotzdem .. denn die Kosten zahlt der Verlierer :) )
    Grüße, Daniel

  16. […] Post von der GEMA auf FXMBR […]

  17. Musikdieb sagt:

    wenn ich denen lapidar mitteile ?Sorry, aber hier seid ihr falsch, ich verwende keine Werke aus Eurem Reportaire, also werde ich auch die geforderte Liste nicht erstellen, außer ihr zahlt mir den entstandenen Aufwand?

    Es könnte sein, dass das reicht. Fritz sagt bei mir im Blog in den Kommentaren: «Es genügte hier bisher, schriftlich zu versichern, dass keine Musik an diesem Ort von der GEMA vertreten würde (aber wehe, die finden doch was).» Allerdings zu Offline-Fällen.
    Da das mit den freien Lizenzen und und so ja alles noch recht neu ist, scheint es mir, als lässt die Gema es drauf ankommen und verlangt erstmal so viel wie möglich.

  18. Falk sagt:

    Der Punkt ist doch der — wenn eine Gesetzgebung nicht zeitgemäß erscheint, ist es an der Zeit diese zu ändern. Das seh ich mal als grundlegende Aufgabe auch einer Regierung an. Das sich die GEMA auf Grundlage des existierenden Rechts hier soweit raustraut ist zwangsläufig, vor allem, wenn der Gegenwind nicht mal ein laues Lüftchen ist. Nur — und das darf man dabei nicht vergessen, sie mögen zwar stolz darauf sein, Unmengen an Geldern einzunehmen, aber die Verteilung derer gehört seit Jahren(!) auf den Prüfstand. Denn eindeutige Gewinner sind ja die schon bedeutenden Autoren und Textdichter, oder anders gesagt, die jungen Künstler finanzieren nicht unerheblich die Einnahmen eines Grönemeyer.

    Dies haben nun auch hierzulande viele gemerkt und lassen sich schon gar nicht mehr von der GEMA vertreten und verzichten freiwillig auf diese Einnahmen. Ebenso im Ausland, auch hier werden beispielsweise Onlinerechte aus der Wahrnehmung ausgeklammert und Songs unter Creative Commons im Netz veröffentlicht. Aufgrund der Gegenseitigkeitsverträge gehören diese aber dann ins Reportaire der GEMA, können hierzulande nicht ausgeklammert werden und obwohl ein Künstler im Ausland unter CC veröffentlicht, kann mir die GEMA hierzulande damit an den Karren fahren. Und genau *dazu* gibts noch keine gerichtliche Entscheidung.

    Und um es abzuschliessen, die GEMA-Vermutung ist im Zeitalter, welches wir derzeit durchleben, einfach schwer daneben. Denn das das weltweite Reportaire vergütungspflichtig ist (in der Grundannahme) ist genauso falsch wie dreist. Hier machts den Bock endgültig zum Gärtner und das derzeitige Modell ist schwer obsolet.

  19. Oliver sagt:

    Da das mit den freien Lizenzen und und so ja alles noch recht neu ist,

    Japp knapp fünf Jahre, noch nicht die Welt. Aber mal ernsthaft, du glaubst doch nicht, das die GEMA mit ihrer Legion von Anwälten etc. noch nie etwas von creative commons gehört hat. Dieses open blubber ist doch selbst schon in Berlin vielen Politikern bekannt.
    Du bist einfach nur an die Sekretärin gelangt und die hat natürlich keine Ahnung.

  20. Falk sagt:

    Es genügte hier bisher, schriftlich zu versichern, dass keine Musik an diesem Ort von der GEMA vertreten würde

    Na dann ist doch alles prima oder? Aber das kannst so clever auch nur behaupten, wenn du dich mit der Thematik schon beschäftigt hast. Etliche Webseitenbetreiber werden jetzt hektisch alle Links zu Musikfiles entfernen und wieder ist ein Stück Kultur gestorben. Prima!

  21. Musikdieb sagt:

    Das mit dem haktischen Entfernen von Musiklinks befürchte ich auch. Deswegen habe ich ja in auch die Undifferenziertheit in der Ausdrucksweise der Gema kritisiert.

    Deine Aussage mit den Gegenseitigkeitsverträgen stimmt mich ja schon ein wenig bedenklich. Andererseits habe ich wirklich recherchiert und die Stücke von ausländischen Bands, die sich auf meinem Webspace befinden sind mit ziemlicher Sicherheit aktuell nicht im Repertoire der Gema. Mal abwarten, was da kommt.

    Interessieren würde mich auch mal, wofür die Lizenz überhaupt gilt. Gilt sie für die Komposition oder die Interpretation oder beides? Da wird ja unterschieden. Die Gema ist ja für die Komposition zuständig, soweit mir bekannt ist. Für die Interpretation gibt’s die GVL. Da bei Creative Commons soweit ich weiss hier nicht differenzeit wird, vermute ich, die Lizenz gilt für beides. Andererseits ist mir zumindest ein Stück bekannt, welches eine Coverversion ist, die unter CC-Lizenz steht, von der das Original bei der Gema im Repertoire ist.

  22. Falk sagt:

    Ich hatte das schonmal in einem anderen Zusammenhang. Die CC differenziert aus gutem Grund nicht und ist, sobald alle Urheber eines Werkes zustimmen (und dazu gehören nunmal auch die Autoren und Textdichter), weltweit gültig. Ob das der GEMA nun passt oder nicht. Hier hat sich nicht die CC anzupassen, sondern die VG in Deutschland. Zumindest ist das meine Meinung.

    Was allerdings problematisch erscheint, wie sieht die Haftung aus, wenn eine CC-Lizenz ohne Einwilligung des Textdichters vergeben wurde? Denn auf eine ungültige Lizenz kann ich mich ja schlecht berufen, sondern höchstens dann am Lizenzgeber schadlos halten. Da sind extrem viele Fragen noch offen.

  23. EuRo sagt:

    Jetzt haben wir die Lizenz zum Gelddrucken und ihr greint rum. Kinder, hört doch mit dem Kleinscheiß auf. Chris hatte es schon geschrieben, war aber wohl nicht ernst gemeint. Warum denn eigentlich nicht? Ich habe einige Stücke komponiert und mindestens zwei davon kann man «reinstellen». Das ist die Vorbereitung. Wenn die Stücke drinstehen, muss ich sie einfach irgendwo hören — auf einer Webseite? Dann wars das! Die Rechnung an die GEMA ist fällig. Argumentationskette:
    Wir haben erfahren, dass die GEMA auch für die Verwertung sog. freier Musik kassiert. Damit auch für die Verwertung meiner Stücke. Die GEMA beteuert, dass sie die Kohle für die Künstler einsammelt — also auch für mich! Und damit sind Tantiemen fällig. So — aus der Nummer kommen die nur raus, wenn sie zugeben, dass meine Musik unter CC läuft. DAS Schreiben geht dann durch die gesamte Blogsphere und der Fall dürfte durch sein. Oder hab ich was übersehen?

  24. Falk sagt:

    Ja, dass du kein Mitglied bei der GEMA bist und demzufolge auch keine Ansprüche als Autor denen gegenüber geltend machen kannst.

  25. EuRo sagt:

    Äh — aber die dürfen in meinem Namen als «Rechteverwerter» auftreten und Geld von Webseitenbetreibern einfordern, wenn die von mir Nichtmitglied Mucke auf der Seite haben? Wie jetzt?

  26. Falk sagt:

    Sie dürfen es zumindest versuchen und der Webseitenbetreiber hat dann das Gegenteil zu beweisen. Sie werden eventuell auch unberechtigte Forderungen einziehen und dieses Geld dann unter ihren Mitgliedern verteilen. Sie verunsichern damit aber auch Künstler und Webseitenbetreiber, die dann wegen so nem «Drohbrief» gleich mal gar nichts mehr verlinken. Es lebe die GEMA-Vermutung zum Wohle der Kunst! (Und wer was Anderes behauptet, der ist ein Terrorist)

  27. Joaquin sagt:

    Es geht hier nicht um Kunst oder sonstwas, sondern darum, das ein Musikschaffender, für sein geistiges Werk entlohnt wird. Insbesondere, wenn andere durch dieses Gut, ebenfalls Gel dverdienen.

    Tatsache ist, dass die meißte Musik die Live veröffentlicht wird, GEMA-Musik ist. Beim Netz, sieht es tatsächlich nicht viel anderst aus. Zwar ist gerade dies eine gute Plattform für Lizensfreie Musik, aber wer u.a. Youtube kennt, der weiß wie groß der Anteil von Lizensmusik im Netzt ist.

    Im übrigen sollte man bei CC vorsichtig sein, da meines Wissens nach, noch kein(?) Urteil dazu ergangen ist. Selbst GNU, benötigte einige Streitfälle in Deutschland um den rechtichen Status in Deutschland gesichert zu bekommen und anerkannt zu werden.

  28. Falk sagt:

    ein Musikschaffender

    Hier gehts ja auch nicht um die ausführenden Künstler, sondern um die Autoren und Textdichter.

    Insbesondere, wenn andere durch dieses Gut, ebenfalls Geld verdienen.

    Das bestreitet auch niemand, aber hier wurden Webseitenbetreiber privater Webseiten angeschrieben, die damit eben *kein* Geld verdienen oder Bands, welche selbst ihre Musik veröffentlichen und *nicht* Mitglied der GEMA sind.

    Tatsache ist, dass die meißte Musik die Live veröffentlicht wird, GEMA-Musik ist.

    Ja das ist doch mal ein Argument. Eine Band, deren Autoren und Textdichter nicht GEMA-Mitglied sind, wird durch Liveauftritte automatisch vergütungspflichtig. Wo hast du den Blödsinn her?

    Im übrigen sollte man bei CC vorsichtig sein, da meines Wissens nach, noch kein(?) Urteil dazu ergangen ist.

    Ja und warum wohl, weil auch die GEMA genau weiss, dass sie mit einer Klage sehr unsicheres Gebiet betritt und diesen Konflikt sehr wohl scheut. Und solang alle kuschen, wirds auch dabei bleiben.

  29. Chris sagt:

    Im übrigen sollte man bei CC vorsichtig sein, da meines Wissens nach, noch kein(?) Urteil dazu ergangen ist.

    Bei den europäischen Nachbarn schon — pro CC… 😉

    Rest siehe Falk…

  30. Oliver sagt:

    Selbst GNU, benötigte einige Streitfälle in Deutschland um den rechtichen Status in Deutschland gesichert zu bekommen und anerkannt zu werden.

    Als erstes mal muß jeder vor den Kadi, sofern er es nicht mittels Angst und Schrecken (aka Abmahnung) schafft. D.h. jemand sie das er bestohlen wird, tickert denjenigen an und wartet ab.
    Ob das CC, GPL oder einfach nur die profane Urheberschaft ist das zweitranging, je komplexer die Sache — z.B. Software — um so schwieriger die Beweislage. Das da gerade die GPL im Spiel war, war also mehr oder weniger egal — so oder so war Glück im Spiel, denn derjenige mußte den Diebstahl unabhängig von der Lizenz beweisen.

    Die Kammer teilt die Auffassung, dass in den Bedingungen der GPL keinesfalls ein Verzicht auf Urheberrechte und urheberrechtliche Rechtspositionen gesehen werden kann. Der klagende GPL-Entwickler sei legitimiert, die Urheberrechte an dem Sourcecode geltend zu machen.

    heise online

    Der Punkt war also schlicht, die GPL ist recht kompliziert und der Hersteller hat dies mißverstanden oder wollte sich rausreden. Dieses Problem wird jedoch jedes mal vor Gericht entstehen, wenn eine Formulierung nicht eindeutig daher kommt. Z.B. derart, nicht kommerziell — da gibts nicht viel Alternativen, diese entstehen aber wenn ich ergänzen würde «für gemeinnützige Organisationen». Dann tritt der Fall ein, was ist sehe ich als gemeinnützig an und was der Staat.
    Der Einwurf mit der CC ist als absurd, da nicht die CC vor dem Kadi gewertet werden muß, sondern die Eindeutigkeit der Aussage.

  31. Joaquin sagt:

    @Falk
    «Das bestreitet auch niemand, aber hier wurden Webseitenbetreiber privater Webseiten angeschrieben, die damit eben *kein* Geld verdienen oder Bands, welche selbst ihre Musik veröffentlichen und *nicht* Mitglied der GEMA sind.»

    Gerade hier in dieser Diskussion, wurde doch veranschaulicht, das die sog. Vermutungsregeln, auch in anderen juristischen Bereichen angewendet werden und durchaus sinnvoll sind. Und ob ein Unrecht auf privater oder gewerblicher Basis fußt, ändert ja auch nichts an dem Tatbestand.

    @Falk
    «Ja das ist doch mal ein Argument. Eine Band, deren Autoren und Textdichter nicht GEMA-Mitglied sind, wird durch Liveauftritte automatisch vergütungspflichtig. Wo hast du den Blödsinn her?»

    Schlicht und ergreifend Nirgends!
    Und genau aus diesem Grunde, habe ich derlei Unsinn auch nicht geschrieben. Und wie du eine derartige Interpretation zu meinem Text herstellst ist mir auch beim x-ten Durchlesen nicht schlüssig.

    Ich sage, nichts anderes, als dass die Masse der dargebotenen Stücke, sowohl Live, wie auch im Netz, GEMA-Stücke sind und insofern greift die Vermutungsregel auch im Netz. Eine automatische Vergütungspflicht, erwähne ich nirgends und schließe die auch nirgends ein. Denn so weit mir das bekannt ist, sind nur GEMA-Stücke Vergütungspflichtig, wobei es hierbei auch Ausnahmen gibt.

    @Oliver
    Gut zu wissen. Aber laut Wikipedia, gab es im 4. Oktober 2006 noch ein Urteil, speziell dazu.

  32. Oliver sagt:

    Und es wird weiterhin Urteile geben, weil eben jeder Fall anders ist, eine GPL ist kein Persilschein. Es hängt eben davon ab wie der Mißbrauch zustande kommen soll gemäß es Urhebers. Die Quintessenz, usus in der Geschäftswelt, jeder Diebstahl muß verhandelt werden — unabhängig von der Lizenz.
    Denn mitunter schreit der Urheber Zeter und Mordio ob eines angeblichen Bruchs der Lizenz, deren Inhalt er selbst nicht verstanden hat. Die CC ist da z.B. weitaus simpler gestrickt und somit auch eindeutiger Anwendung. Eben drum setzt diese sich immer mehr durch.

    Wenn ich dir sage «nicht kommerziell, nur Kopien, keine Weiterverarbeitungen» dann ist das eben eindeutig, definiere ich jedoch wie die GPL noch diverse Sonderfälle, so schwindet die Eindeutigkeit und man genießt eben als Urheber keine Sicherheit. Man muß sich auch mitunter der Grenzen und der Freiheiten der gewählten Lizenz überhaupt bewußt sein bevor man jemanden als Dieb bezeichnet.
    Diese Fälle als Beweis für die Tauglichkeit der GPL heranzuziehen wirkt reichlich befremdlich, denn letztendlich ging es darum inwieweit die GPL verletzt wurde und nicht um die bloße Existenz derselbigen!

    http://www.heise.de/newst.….ng/73398

    Diese nonsense-Klage aus den Staaten hierzulande argumentativ heranzuziehen, macht die eigene Aussage übrigens keineswegs plausibler.

  33. Joaquin sagt:

    Das Problem besteht ja heutzutage darin, dass die Zitierbarkeit von nicht lizensfreier Musik und Film, nicht ähnlich wie bei Texten erlaubt ist, ohne dass man gleich zur Kasse gebeten wird. Diesem soll ja die CC u.a. auch entgegenwirken. Und da werden hierzulande leider erst noch ein paar Präzedenzfälle, durchgefochten werden müssen, bis man solche Zitate erstellen und anbieten darf, ohne Angst vor Anwaltsschreiben und hohen Geldstrafen rechnen zu müssen

  34. Falk sagt:

    Schlicht und ergreifend Nirgends!

    Dann hab ich den Satz

    Tatsache ist, dass die meißte Musik die Live veröffentlicht wird, GEMA-Musik ist.

    wohl tatsächlich falch verstanden. Halte diese Annahme aber grundsätzlich trotzdem für falsch. Die GEMA behauptet schlicht und ergreifend, dass dies so wäre, um ihren Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Das sie allerdings eventuell nur 70% oder 50% des weltweiten Reportaires auch tatsächlich vertritt, dürfte der Wahrheit bedeutet näher kommen. Und ich hab das in einem anderen Zusammenhang schonmal gebracht (siehe auch weiter oben) — grad bei den Gegenseitigkeitsverträgen ist da noch einiges unklar.

    Und das ebenso kassiert wird, auch wenn gar nicht kassiert werden dürfte, das können einige Veranstalter auch aus eigener Erfahrung berichten.

    Das Problem besteht ja heutzutage darin, dass die Zitierbarkeit von nicht lizensfreier Musik und Film, nicht ähnlich wie bei Texten erlaubt ist, ohne dass man gleich zur Kasse gebeten wird.

    Bei Musik gibts nunmal kein Zitatrecht. Das war im Urheberrecht imho noch nie vorgesehen und ist vom Prinzip auch völlig okay so. Und zu Sampling bzw. Remixen gibts nun durchaus schon einschlägige Urteile. Und das ist auch gar nicht kritisiert worden, denn eine Veränderung von Werken sollte schon im Sinne des Urhebers sein.

    Als «Zitat» gilt dann allerdings durchaus die reine Verlinkung auf ein urheberrechtlich geschütztes Werk.

  35. Oliver sagt:

    Und da werden hierzulande leider erst noch ein paar Präzedenzfälle, durchgefochten werden müssen, bis man solche Zitate erstellen und anbieten darf, ohne Angst vor Anwaltsschreiben und hohen Geldstrafen rechnen zu müssen

    Das Problem ist, das du das Anliegen der CC nicht einmal im Ansatz verstand hast, es braucht keine Beispielfälle, um diese durchzusetzen.
    Wenn du obiges von mir liest, hast du es entweder verstanden oder auch nicht.

    Die CC bzw. andere freie Lizenzen sind da, um einem Urheber die Möglichkeit zu geben auf eine vorformulierte Lizenzfassung zurückzugreiffen und diese zur Anwendung zu bringen. Diese sind nicht dafür da, um irgendwelche urheberrechtlich geschützten Dinge «frei» zu machen.
    Das heißt du hast Musik erstellt, du hast ein Buch geschrieben beispielsweise und anstatt groß abzuräumen bietest du das unter der CC an. Verkauf als Printmedium im Falle des Buchs, wäre natürlich weiterhin möglich.
    Wenn du es nicht machst, dann ist das Schade, aber auch das ist dein Recht als Urheber in einem freien Land.
    Diese freien Lizenzen sollen zum Umdenken bewegen und mit gutem Beispiel vorangehen. Was jedoch ein Urheber frei gibt oder nicht, obliegt diesem und nicht irgendeiner Lizenz. D.h. es wird nie Fälle geben, bei denen irgendwer eine CC für eine fremde Urheberschaft einklagen kann — das wäre auch absurd.
    Insofern braucht sich dich CC etc. auch nicht vor dem Kadi zu beweisen, sondern der der meint beklaut worden zu sein muß vor Gericht beweisen, das er den Inhalt der CC verstanden hat.

    Und ein Werk das jemand selbst erstellt hat und frei anbietet darfst du auch benutzen ohne das dir jemand in die Suppe spuckt. Schon einmal etwas von Eigentum gehört? Das existierte schon lange, lange in dieser Republik.

  36. Falk sagt:

    Was jedoch ein Urheber frei gibt oder nicht, obliegt diesem und nicht irgendeiner Lizenz.

    Und ich erweiter den Satz mal — was ein Urheber freigibt hat auch keine VG zu interessieren. Aber genau das passiert momentan in Deutschland, da bei Musik die GEMA auf die Verwertung des gesamten Reportaires eines Autors/Textdichters pocht und nicht einmal von selbst darauf hin weisst, dass man ja die Onlinerechte beispielsweise ausklammern kann. Ebenso ist es halt ein Unding, aufgrund von Verträgen mit ausländischen VGs dann hierzulande jemanden dafür zahlen zu lassen, obwohl eventuell ein Autor im Ausland explizit ein Werk *nicht* verwertet sehen möchte. Genau da sind doch die gröbsten Schnitzer schon nur mit geringem Denkaufwand auszumachen und die Beispiele dafür häufen sich ja mittlerweile.

  37. Joaquin sagt:

    @Oliver
    «Das Problem ist, das du das Anliegen der CC nicht einmal im Ansatz verstand hast, es braucht keine Beispielfälle, um diese durchzusetzen.
    Wenn du obiges von mir liest, hast du es entweder verstanden oder auch nicht.

    Die CC bzw. andere freie Lizenzen sind da, um einem Urheber die Möglichkeit zu geben auf eine vorformulierte Lizenzfassung zurückzugreiffen und diese zur Anwendung zu bringen. Diese sind nicht dafür da, um irgendwelche urheberrechtlich geschützten Dinge ?frei? zu machen.»

    Also ich hatte beim elektrischem reporter zwei längere Videointerviews von Lawrence Lessig mir angeschaut und dort geht schon davon heraus, dass ihm genau dieses Zitatproblem auch von «ureheberrechtlich» geschützten Werken, ein Dorn im Auge ist, da diese Haltung für ihn, in der heutigen Zeit nicht mehr angemessen erscheint. Dieses wie auch andere Probleme hat er zum Anlaß genommen, für die CC. Mann kann mit der CC, hier dies so nicht ändern und gibt den Benutzern und Schöpfern jetzt selbst die Möglichkeit, die entsprechende Linzens zu fomrulieren, dennoch würde ich es auch wie Lawrence Lessig begrüßen, wenn das Zitatrecht, wie in der Litaratur ausgelegt würde, aben auch für GEMA-Musik.
    Wenn ich CC schreibe, meine ich natürlich auch die Gedanken und Beweggründe dahinter, die einem Lawrence Lessig dazu getrieben haben. GPL ist ja auch mehr, als nur ein Schriftgut. Da steckt ja auch eine Philosophie dahinter, ebenso wie bei der CC.

  38. Oliver sagt:

    >Da steckt ja auch eine Philosophie dahinter, ebenso wie bei der CC.

    Ebenso eine Freiwilligkeit und kein Automatismus und ich bin kein Neider, der anderen etwas vorschreibt. Ich sage es und gut ist, zudem halte ich diese Lizenzen ebenso für eine Art Freiheitsbeschneidung. Da ist imo nicht Philosophie, sondern Diktat.

  39. Falk sagt:

    @Joaquin

    Ich will ja nicht pingelig wirken, aber das von dir immer wieder angeführte Zitatrecht hat mit dem eigentlichen Thema hier nichts zu tun. Das mag ein Grundgedanke der CC eventuell sein, aber bei Musik gibts das nunmal im Prnzip erstmal nicht. Ob man das gut findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Und ob das dem Lawrence gefällt oder nicht, sagt trotzdem nichts zum eigentlichen Problem.

  40. Joaquin sagt:

    @Falk
    Man schweift halt so schnell ab 😉

    Das Problem an «dieser Aktion» ist, dass die GEMA in ihrem Brief so tut, als wäre auf der angeschriebenen Seite, GEMA-Titel vorhanden und klärt eben nicht auf, dass in einem anderem Falle, keine Zahlung erfolgen muß. Das verunsichert viele und führt aufgrund der Machart des Briefes u.a. dazu, dass viele Unwissende hier wohl einfach für etwas zahlen, für das sie nicht zahlen müßten. Dies erweckt durchaus den Eindruck, als würde hier eine gewisse Absicht verfolgt.

    An dem rechtlichen Status der GEMA-Vermutung, wird auch diese Diskussion hier, nichts ändern können.

  41. Falk sagt:

    Nein, diese Diskussion dient imho auch mehr als Denkansatz und Aufklärung für eben Jene, die jetzt unsicher geworden sind. Ich persönlich halts halt eben noch aus anderen Gründen für mehr als nur dreist und bin gespannt, ob ich eventuell nicht doch mal von der Bezirksdirektion Dortmund ein Schreiben wegen meiner privaten oder — im noch besseren Fall — für die Seite des Managements oder Radios bekomme. Denn Letzteres wäre ein willkommener Anlaß mal im Namen einer hessischen Band dann in Frankfurt nachzufragen, wie denn die eingenommenen Gelder an Nicht-Mitglieder verteilt werden. Von daher seh ich schon, das die GEMA-Vermutung durchaus wackeln kann, wenn der Druck nur hoch genug wird. Leider sieht man da eben außer heißer Luft oder völlig verunsicherter Künstler/Webseitenbetreiber fast nichts weiter. Seit Jahren finden da (angeblich) Gespräche diverser Vereine mit der GEMA statt, aber Ergebnisse liest oder sieht man irgendwie keine. Ergo ist man mal wieder auf sich allein gestellt, nur ehrlich gesagt, ich würd auch von niemandem verlangen, dies dann für alle Anderen mal durchzuboxen. Das ich selbst da durchaus auf Konfrontationskurs bin, ist ja letztlich auch mein eigenes Ding.

  42. […] bedroht die GEMA somit die Existenz von Filehostern und ähnlichen Diensten. Zudem versucht sie anscheinend oft mal Geld einzutreiben, wo ihr keines zusteht, und glänzt dabei mit peinlichstem Unwissen im […]

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