PortableApps Suite — Ein kleiner 24h-Test

Hier hatte ich die PortableApps Suite vorgestellt. Nun habe ich die letzten 24h die Base-Edition getestet — jede Menge Programme, auch viele, die nicht auf PortableApps.com zu finden sind. Da das Thema in den Kommentaren aufkam, habe ich auf deutschsprachige Versionen mein Augenmerk gelegt — das war weitesgehend kein Problem, nur wenige Programme und das Menü bleiben in englischer Sprache. Hier nun meine getesteten Programme, die längerfristig auf dem Stick ihren Platz finden — sie laufen perfekt:

Portable AppsUm auf einem fremden Rechner evtl. packen und entpacken zu können, ist 7-Zip Portable installiert worden. Von den gleichen Machern, wie das Portable Apps Menü, integriert sich ohne Probleme, multilingual, keine Probleme. Ebenso schaut es mit AbiWord Portable, Audacity Portable, FileZilla Portable, GIMP Portable und dem VLC Portable aus.

Bei ClamWin Portable und bei Soduko Portable müssen wir jeweils mit der englischen Version auskommen — nicht wirklich ein Problem, sind diese Programme doch selbsterklärend. Bei Nvu Portalbe wird ebenso die englische Version installiert — mit der Extension dem Addon Quick Locale Switcher und dem deutschen Sprachpaket können wir dann aber problemlos auf deutsch umschalten. Das gleiche gilt übrigens für alle Mozilla-Produkte, die in englisch geliefert werden — den Quick Locale Switcher installieren, das deutsche Sprachpaket und wir verstehen die Software. 😀

Um ein wenig Musik abspielen zu können, habe ich den CoolPlayer gewählt. Einfach — wie alle Programme im Übrigen — in ein eigenes Verzeichnis in der /PortableApps-Directory kopieren, und es läuft (Musik aus den Lautsprechern). PDF-Files sind — manche sagen aufgrund des Adobe-Fast-Monopols leider — standard. Der Foxit Reader läuft auch stand-alone, einfach das ZIP-Paket downloaden und auf den Stick kopieren. Um evtl. mal Screenshots anfertigen zu können, ohne mit der Druck-Taste zu arbeiten, habe ich FastStone Capture installiert. Einfach von die portable Version runterladen, entzippen, rüberkopieren.

Falls irgendwann mal ein Excel-Ersatz gebraucht wird — ich verzichte kpl. auf das überkandidelte OpenOfffice.org Portable — habe ich Gnumeric Portable installiert. Multilingual, nach Start auf deutsch — perfekt. Mein geliebter Media Player Classic darf auf meinem USB-Stick natürlich auch nicht fehlen — ebenso wie mein Opera. Bei Opera habe ich lange ausprobiert, 2 verschiedene Versionen und mich letztenendes für diese Version entschieden. Vorteil: Nur eine EXE-Datei plus Datei(en) für das / die Profil(e), Nachteil: Englischsprachig, durch die umgewöhnliche Form der Komprimierung des Profils lässt sich das deutsche Sprachfile auch nicht installieren. Macht aber nichts, dem Opera-Surfvergnügen steht nichts mehr im Wege.

Und damit wir nicht mit Werbung zugeballert werden, nutzen ich auch noch zusätzlich Proxomitron — einfach das ZIP-File, entpacken, rüberschieben, fertig. Wenn man ein konfiguriertes Paket bereits auf dem eigenen Rechner installiert hat, kann man auch einfach das Verzeichnis rüberkopieren. Um evtl. aus Osnabrück, oder wo ich auch gerade bin, den Oli nerven zu können, darf Psi natürlich nicht fehlen — auch hier gibt es eine portable Version. Wie das mit so einem ZIP-File funktioniert, nein, das nun nicht mehr. 😉

Manche Rechner sind einfach schon per Starteinträge zugemüllt — um das immer im Blick zu haben, nutze ich Startup Control Panel, nicht nur auf USB-Stick. Ein sehr feines Programm, verdammt nützlich. Als eMail-Client für unterwegs habe ich nicht den (überkandidelten) Thunderbird Portable gewählt — nein, auf meinem USB-Stick tut nun Sylpheed seinen Dienst. Und ja, wir laden wieder das ZIP-File runter. Falls evtl. mal anonym gesurft werden soll, habe ich noch Torpark draufgepackt — optional, leicht oversized halt, da Firefox.

Die einzige kommerzielle Software, die ich auf dem Stick installiert habe, ist der Total CommanderPflichtprogramm, eines der ganz wenigen Programme, welches viele *IX-Nutzer vermissen, die vorher auch Windows genutzt haben. Es gibt ein eigenes Tool — tc2usb — um die lokale Total Commander-Installation auf den USB-Stick zu bringen, sehr feine Sache. Last but not Least: Sollte es mal notwendig sein, ist die aktuellste Version von uTorrent auf den Stick gespielt worden.

Fazit: Viel getestet — und es bleiben — wie so oft — die schon fast üblichen Verdächtigen übrig. Gute Software wird halt gerne von Liebhabern oder sogar den Herstellern mittlerweile portable gemacht. Mit einem größeren USB-Stick — 12 GB sind mittlerweile für entsprechendes Kleingeld zu haben — kann man sein gesamtes Büro mittlerweile in der Hosentasche mit sich führen.

Portable Links:

USB-Highlights vom EFB

Portable USB Drive

PortableApps.com

The Portable Freeware Collection

OpenOffice.org Portable Plus (OOoP-Plus)

Wikipedia-Artikel mit großer Liste portabler Apps

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