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	<title>Kommentare zu: Polizeigewalt und die Reaktionen einiger Polizisten</title>
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		<title>Von: wanderer</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39582</link>
		<dc:creator>wanderer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 09:35:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ihr fragt mich nach meinen Gedanken?
Ich habe folgende Idee für alle nachfolgenden Demos: Tut euch zu einer Kleingruppe zusammen. 2-3 &quot;Kameraleute&quot; und weitere 2-3 Demonstranten. Schon zu Beginn der Demo fragt ihr völlig anlasslos und freundlich die Polizisten in der Nähe, nach deren Name und Dienststelle. Das filmen die Kameraleute natürlich, damit unberechtigte Gewaltanwendung dokumentiert werden kann. Bei Rückfragen, warum ihr das wissen wollt, weil ihr eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen wollt und hier friedlich demonstrieren wollt. Ausserdem wollt ihr deeskalierend wirken und nicht mit einer blutigen Nase zu Muttern heim kommen.
Ich hielte dies für konstruktiv und freundlich, darüberhinaus ist es ein Zeichen an die Polizisten und die Politik, daß friedliche Demonstranten ebenso friedlich nach Hause gehen wollen und weiterhin die Dienstnummer am Revers der Beamten fordern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr fragt mich nach meinen Gedanken?<br />
Ich habe folgende Idee für alle nachfolgenden Demos: Tut euch zu einer Kleingruppe zusammen. 2–3 «Kameraleute» und weitere 2–3 Demonstranten. Schon zu Beginn der Demo fragt ihr völlig anlasslos und freundlich die Polizisten in der Nähe, nach deren Name und Dienststelle. Das filmen die Kameraleute natürlich, damit unberechtigte Gewaltanwendung dokumentiert werden kann. Bei Rückfragen, warum ihr das wissen wollt, weil ihr eine Vertrauensbasis zu ihnen aufbauen wollt und hier friedlich demonstrieren wollt. Ausserdem wollt ihr deeskalierend wirken und nicht mit einer blutigen Nase zu Muttern heim kommen.<br />
Ich hielte dies für konstruktiv und freundlich, darüberhinaus ist es ein Zeichen an die Polizisten und die Politik, daß friedliche Demonstranten ebenso friedlich nach Hause gehen wollen und weiterhin die Dienstnummer am Revers der Beamten fordern.</p>
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	<item>
		<title>Von: dakira</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39575</link>
		<dc:creator>dakira</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 03:32:09 +0000</pubDate>
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		<description>Nachdem ich etliche Jahre lang aktiv massive Polizeigewalt mitbekommen habe regt mich Eines besonders auf. Es hat NIE Konsequenzen fuer die Taeter.

Ob auf dem Schanzenfest munter Festbesucher und unbeteiligte Passanten verpruegelt werden (besonders beliebt der Tonfa-hieb im Vorbeilaufen), Leuten auf friedlichen Demos mit dem Tonfa das Ohr abgehauen wird oder ein alter Mann niedergeschlagen wird, weil er mit seiner 85jaehrigen Frau versehentlich in einen Kessel geriet und mit einem Regenschirm auf die Polizisten losgeht, weil diese zuvor seine Frau am Verlassen des Kessels gehindert und geschubst haben. Und die Presse schreibt natuerlich immer die Polizeimitteilungen von den boesen gewaltbereiten Demonstranten ab. Bei der Geschichte mit dem Ohr stand im Grunde fest, dass es sich um versuchten Todschlag handelte (laut Hamburger Polizeigesetz ist der Schlagstock im Kopfbereich nur einzusetzen wenn das Leib und Leben des Polizisten bedroht sind). Bestraft wurde niemand.

Das letzte Mal durfte ich den Knueppel spueren, als ich mit einer Freundin auf dem Buergersteig einer kl. Seitenstrasse lief. Weit ab vom &quot;Geschehen&quot;. Da war ausser uns beiden und einigen Anwohner niemand. Aus unerfindlichen Gruenden wurde die Strasse geraeumt. Wir haben extra noch Platz gemacht, aber das reichte nicht. Ohne Ankuendigung wurde geknueppelt. Die Anwohner die das bemerkten haben uns dann ihren privaten Vorgarten als Zufluchtsort angeboten. Da durfte sich dann aber auch niemand mehr aufhalten (privater Grund wohlbemerkt). Als ich die Voegel fotografiert hab und nach Dienstnummern fragte, wurde mir erstmal meine Kamera abgenommen. Nachdem ich unter Zeugen eine Rechtsmittelbelehrung eingefordert habe, bekam ich sie mit der Aussage &quot;wir sehen das eben nicht so gerne&quot; wieder. Danach sollte ich dann auch gleich in Gewahrsam genommen werden (ohne Angabe von Gruenden). Die Anwohner haben mich und meine Freundin dann in ihr Haus gezogen, welches danach noch eine gute Stunde (als die Strasse laengst wieder fuer Passanten frei war) von Polizisten an allen Ein- und Ausgaengen &quot;bewacht&quot; wurde. Einer der Anwohner hatte noch seine drei-jaehrige Enkelin im Auto sitzen (kam gerade vom Einkaufen), stand aber wie alle anderen aus dem Haus unter &quot;Hausarrest&quot;. Wir sind nach einer Stunde ueber die Keller abgehauen. Wie lange es noch dauerte bis die Bewohner ihren eigenen Garten wieder betreten durften, weiss ich nicht. Was bleibt ist die wohl beknackteste Erfahrung, die ich bisher mit der Hamburger Polizei machen durfte.

Positiv moechte ich zum Schluss noch anmerken, dass ich auch bessere Erfahrungen gemacht habe. In der Davidwache gibt es sehr engagierte Leute, die gegen den Druck der eigenen Behoerde bspw. den Einsatz von Hundertschaften auf dem NOBNQ-Fest am Hafen verhinderten und damit ein friedliches Fest garantieren konnten. Fuer die komplette Veranstaltung waren meines Wissens nur 5 Polizisten abgestellt. Kommunikation lief prima.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich etliche Jahre lang aktiv massive Polizeigewalt mitbekommen habe regt mich Eines besonders auf. Es hat NIE Konsequenzen fuer die Taeter.</p>
<p>Ob auf dem Schanzenfest munter Festbesucher und unbeteiligte Passanten verpruegelt werden (besonders beliebt der Tonfa-hieb im Vorbeilaufen), Leuten auf friedlichen Demos mit dem Tonfa das Ohr abgehauen wird oder ein alter Mann niedergeschlagen wird, weil er mit seiner 85jaehrigen Frau versehentlich in einen Kessel geriet und mit einem Regenschirm auf die Polizisten losgeht, weil diese zuvor seine Frau am Verlassen des Kessels gehindert und geschubst haben. Und die Presse schreibt natuerlich immer die Polizeimitteilungen von den boesen gewaltbereiten Demonstranten ab. Bei der Geschichte mit dem Ohr stand im Grunde fest, dass es sich um versuchten Todschlag handelte (laut Hamburger Polizeigesetz ist der Schlagstock im Kopfbereich nur einzusetzen wenn das Leib und Leben des Polizisten bedroht sind). Bestraft wurde niemand.</p>
<p>Das letzte Mal durfte ich den Knueppel spueren, als ich mit einer Freundin auf dem Buergersteig einer kl. Seitenstrasse lief. Weit ab vom «Geschehen». Da war ausser uns beiden und einigen Anwohner niemand. Aus unerfindlichen Gruenden wurde die Strasse geraeumt. Wir haben extra noch Platz gemacht, aber das reichte nicht. Ohne Ankuendigung wurde geknueppelt. Die Anwohner die das bemerkten haben uns dann ihren privaten Vorgarten als Zufluchtsort angeboten. Da durfte sich dann aber auch niemand mehr aufhalten (privater Grund wohlbemerkt). Als ich die Voegel fotografiert hab und nach Dienstnummern fragte, wurde mir erstmal meine Kamera abgenommen. Nachdem ich unter Zeugen eine Rechtsmittelbelehrung eingefordert habe, bekam ich sie mit der Aussage «wir sehen das eben nicht so gerne» wieder. Danach sollte ich dann auch gleich in Gewahrsam genommen werden (ohne Angabe von Gruenden). Die Anwohner haben mich und meine Freundin dann in ihr Haus gezogen, welches danach noch eine gute Stunde (als die Strasse laengst wieder fuer Passanten frei war) von Polizisten an allen Ein– und Ausgaengen «bewacht» wurde. Einer der Anwohner hatte noch seine drei-jaehrige Enkelin im Auto sitzen (kam gerade vom Einkaufen), stand aber wie alle anderen aus dem Haus unter «Hausarrest». Wir sind nach einer Stunde ueber die Keller abgehauen. Wie lange es noch dauerte bis die Bewohner ihren eigenen Garten wieder betreten durften, weiss ich nicht. Was bleibt ist die wohl beknackteste Erfahrung, die ich bisher mit der Hamburger Polizei machen durfte.</p>
<p>Positiv moechte ich zum Schluss noch anmerken, dass ich auch bessere Erfahrungen gemacht habe. In der Davidwache gibt es sehr engagierte Leute, die gegen den Druck der eigenen Behoerde bspw. den Einsatz von Hundertschaften auf dem NOBNQ-Fest am Hafen verhinderten und damit ein friedliches Fest garantieren konnten. Fuer die komplette Veranstaltung waren meines Wissens nur 5 Polizisten abgestellt. Kommunikation lief prima.</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39532</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 15:01:40 +0000</pubDate>
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		<description>Die haben Panik...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die haben Panik…</p>
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	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39528</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 14:47:02 +0000</pubDate>
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		<description>Alle Verlinkungen auf Copzone.de laufen mittlerweile ins leere (&quot;Seite nicht gefunden&quot;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Verlinkungen auf Copzone.de laufen mittlerweile ins leere («Seite nicht gefunden»).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39195</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 01:28:21 +0000</pubDate>
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		<description>Erstaunt darüber, was Ihr auf dieser Site macht: sozusagen an vorderster Front der Volksgemeinschaft (zumindest derjenigen, die Lesen und Schreiben können) schafft Ihr es, wenigstens den einen oder anderen Kollegen aus der Copzone vom Sofa zu locken und sich zumindest mal zu äußern (wie ist erst mal egal, genauso wie man froh ist, wenn die Taliban wenigstens mal gesprächsbereit sind oder ein Autist wenigstens mal einen Ton von sich gibt). HIer entsteht offensichtlich so was wie die ersten Triebe eines gesellschaftlichen Diskurses, und das ist schon mal gut so. Was mir bisschen fehlt sind die Stimmen von Kollegen, die sich darüber klar sind, dass die ganze Geschichte gerade mal anfängt ein wenig aus dem Ruder zu laufen und man sich selbst keinen Gefallen damit tut, das &quot;eigene Nest&quot; sauberzuhalten, wo es doch in Wirklichkeit von den debilen Wahlbürgern finanziert wird, die anscheinend nicht mehr ganz so gleichgültig sind wie früher. Hier wäre rechtzeitig aufwachen und Grundgesetz lesen durchaus hilfreich. Auch wenn man dann vielleicht den Job aufgeben müsste... Aber klar - Rente, Kredit abzahlen, Dienstwagen und Dienstwaffe sind wichtiger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunt darüber, was Ihr auf dieser Site macht: sozusagen an vorderster Front der Volksgemeinschaft (zumindest derjenigen, die Lesen und Schreiben können) schafft Ihr es, wenigstens den einen oder anderen Kollegen aus der Copzone vom Sofa zu locken und sich zumindest mal zu äußern (wie ist erst mal egal, genauso wie man froh ist, wenn die Taliban wenigstens mal gesprächsbereit sind oder ein Autist wenigstens mal einen Ton von sich gibt). HIer entsteht offensichtlich so was wie die ersten Triebe eines gesellschaftlichen Diskurses, und das ist schon mal gut so. Was mir bisschen fehlt sind die Stimmen von Kollegen, die sich darüber klar sind, dass die ganze Geschichte gerade mal anfängt ein wenig aus dem Ruder zu laufen und man sich selbst keinen Gefallen damit tut, das «eigene Nest» sauberzuhalten, wo es doch in Wirklichkeit von den debilen Wahlbürgern finanziert wird, die anscheinend nicht mehr ganz so gleichgültig sind wie früher. Hier wäre rechtzeitig aufwachen und Grundgesetz lesen durchaus hilfreich. Auch wenn man dann vielleicht den Job aufgeben müsste… Aber klar — Rente, Kredit abzahlen, Dienstwagen und Dienstwaffe sind wichtiger.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: John Dean</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39169</link>
		<dc:creator>John Dean</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 15:28:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe den Eindruck, dass den Copzone- Admins der eigene Thread ziemlich fix (etwa: um 17:30 Uhr) zu heiß geworden ist. So ganz geheuer war ihnen wohl auch nicht, was ihre Stamm-Nutzer da so von sich gaben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Eindruck, dass den Copzone– Admins der eigene Thread ziemlich fix (etwa: um 17:30 Uhr) zu heiß geworden ist. So ganz geheuer war ihnen wohl auch nicht, was ihre Stamm-Nutzer da so von sich gaben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39074</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 19:03:34 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Leider sitzen erstere bevorzugt in der Strafverfolgung oder generell “höheren Positionen” (warum wohl?)

Damits auch weiterhin Verschwörungstheorien fürs gemeine Volk gibt?

&gt;allerdings auch nicht pauschalisieren

Exakt, das kann man beiden Seiten nicht häufig genug sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Leider sitzen erstere bevorzugt in der Strafverfolgung oder generell “höheren Positionen” (warum wohl?)</p>
<p>Damits auch weiterhin Verschwörungstheorien fürs gemeine Volk gibt?</p>
<p>&gt;allerdings auch nicht pauschalisieren</p>
<p>Exakt, das kann man beiden Seiten nicht häufig genug sagen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Luca</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39073</link>
		<dc:creator>Luca</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 18:34:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wer überwacht die Überwacher?&quot; finde ich schöner.

Ich finde, es gibt sowohl gesetzestreue Polizisten als auch Möchtegern-Cowboys. Leider sitzen erstere bevorzugt in der Strafverfolgung oder generell &quot;höheren Positionen&quot; (warum wohl?) und letztere werden auf Demonstranten losgelassen. Da sollte man nicht von einer Crowd reden, allerdings auch nicht pauschalisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«Wer überwacht die Überwacher?» finde ich schöner.</p>
<p>Ich finde, es gibt sowohl gesetzestreue Polizisten als auch Möchtegern-Cowboys. Leider sitzen erstere bevorzugt in der Strafverfolgung oder generell «höheren Positionen» (warum wohl?) und letztere werden auf Demonstranten losgelassen. Da sollte man nicht von einer Crowd reden, allerdings auch nicht pauschalisieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39072</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 17:49:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ums mal mit Plato bzw. Luvenalis zu sagen:

&quot;Quis custodiet ipsos custodes ?&quot;
&quot;Wer passt auf die Aufpasser auf ? &quot;
 (Stegreif Übersetzung geht sicherlich auch eleganter)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ums mal mit Plato bzw. Luvenalis zu sagen:</p>
<p>«Quis custodiet ipsos custodes ?«<br />
«Wer passt auf die Aufpasser auf ? «<br />
 (Stegreif Übersetzung geht sicherlich auch eleganter)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39067</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 14:11:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme an zwei Demonstrationen pro Jahr teil, die von Inhalt und Form alles andere als militanten Charakter haben.

Jedes einzelne Mal wurde ich mit massiven Gesetzesbrüchen von Seiten der Polizei konfrontiert. Und ich möchte jetzt mal gar nicht die spektakulären Fälle nennen, oder von unberechtigter Gewalt reden. Auch die ist leider nicht so selten. Aber es fängt schon bei ganz anderen Dingen an: Die Polizei benutzt z.B. Videokameras systematisch zur Einschüchterung und ohne gesetzliche Grundlage. Das Niedersächsische Polizeigesetz erlaubt Videoaufnahmen durch die Polizei nur dann, wenn _tatsächliche Anhaltspunkte_ (Vermutung reicht nicht) dafür sprechen, dass eine _erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit_ ausgeht. In der Praxis sieht das z.B. so aus, dass sich die Beamten auch in völlig harmlosen Situationen breitbeinig und in Kampfmontur vor eine Reihe von vier ca. 14 Jahre alten Mädchen aufbauen, die ein kleineres und völlig harmloses, selbstgemaltesTransparent halten (&quot;Atomkraftwerke abschalten&quot;), die Kamera einschalten und demonstrativ der Reihe nach direkt in die Gesichter filmen. Welche Wirkung das auf die wegen der massiven Polizeipräsenz ohnehin schon verängstigten Mädchen hatte, dürfte klar sein. Aber der Bürger hat sich das gefallen zu lassen, wir sind ja die Polizei.

Wenn man solche Leute nach Namen und Dienststelle des Einsatz- oder Gruppenleiters fragt, demonstrativ ruhig und sachlich, wird einem die Auskunft meist auf extrem aggresive Art und Weise verweigert (&quot;Hau ab&quot;), rechtswidrige Platzverweise erteilt und auch mal massiv gedroht. Zuletzt hörte ich ein &quot;Wir sehen uns später noch. Sehen Sie diesen Handschuh?&quot; (zeigt mir die geballte Faust).

Ich notiere mir mittlerweile grundsätzlich die Uhrzeit, Kennzeichen der Fahrzeuge und die Nummer von Einheiten und lege Widerspruch ein - und das mache ich gewiss nicht gerne. Leider sehe ich keinen anderen Weg, etwas gegen die Gesetzesbrüche der Polizei zu tun. Konsquenzen für die Verantwortlichen hat das nicht, aber sie müssen den Papierkram regeln und reflektieren vielleicht mal das eigene Verhalten, auch wenn ich da nicht so recht daran glaube. Denn die sind ja die Polizei.

Der Eindruck, der beim Bürger hinterlassen wird, ist fatal. Der Eindruck ist: Die Polizei ist euer Feind. Das kann doch auch nicht im Interesse der Polizei sein, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme an zwei Demonstrationen pro Jahr teil, die von Inhalt und Form alles andere als militanten Charakter haben.</p>
<p>Jedes einzelne Mal wurde ich mit massiven Gesetzesbrüchen von Seiten der Polizei konfrontiert. Und ich möchte jetzt mal gar nicht die spektakulären Fälle nennen, oder von unberechtigter Gewalt reden. Auch die ist leider nicht so selten. Aber es fängt schon bei ganz anderen Dingen an: Die Polizei benutzt z.B. Videokameras systematisch zur Einschüchterung und ohne gesetzliche Grundlage. Das Niedersächsische Polizeigesetz erlaubt Videoaufnahmen durch die Polizei nur dann, wenn _tatsächliche Anhaltspunkte_ (Vermutung reicht nicht) dafür sprechen, dass eine _erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit_ ausgeht. In der Praxis sieht das z.B. so aus, dass sich die Beamten auch in völlig harmlosen Situationen breitbeinig und in Kampfmontur vor eine Reihe von vier ca. 14 Jahre alten Mädchen aufbauen, die ein kleineres und völlig harmloses, selbstgemaltesTransparent halten («Atomkraftwerke abschalten»), die Kamera einschalten und demonstrativ der Reihe nach direkt in die Gesichter filmen. Welche Wirkung das auf die wegen der massiven Polizeipräsenz ohnehin schon verängstigten Mädchen hatte, dürfte klar sein. Aber der Bürger hat sich das gefallen zu lassen, wir sind ja die Polizei.</p>
<p>Wenn man solche Leute nach Namen und Dienststelle des Einsatz– oder Gruppenleiters fragt, demonstrativ ruhig und sachlich, wird einem die Auskunft meist auf extrem aggresive Art und Weise verweigert («Hau ab»), rechtswidrige Platzverweise erteilt und auch mal massiv gedroht. Zuletzt hörte ich ein «Wir sehen uns später noch. Sehen Sie diesen Handschuh?» (zeigt mir die geballte Faust).</p>
<p>Ich notiere mir mittlerweile grundsätzlich die Uhrzeit, Kennzeichen der Fahrzeuge und die Nummer von Einheiten und lege Widerspruch ein — und das mache ich gewiss nicht gerne. Leider sehe ich keinen anderen Weg, etwas gegen die Gesetzesbrüche der Polizei zu tun. Konsquenzen für die Verantwortlichen hat das nicht, aber sie müssen den Papierkram regeln und reflektieren vielleicht mal das eigene Verhalten, auch wenn ich da nicht so recht daran glaube. Denn die sind ja die Polizei.</p>
<p>Der Eindruck, der beim Bürger hinterlassen wird, ist fatal. Der Eindruck ist: Die Polizei ist euer Feind. Das kann doch auch nicht im Interesse der Polizei sein, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolle</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39065</link>
		<dc:creator>Wolle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:31:46 +0000</pubDate>
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		<description>IHMO sind nicht alle Poster in der copzone Polizisten. Das hoffe ich jetzt einmal, im Zweifel für den/die Angeklagten. Aber manche Aussagen sind da schon faschistoid. Warum die dortigen Moderatoren nicht eingreifen, ist allerdings mehr als fragwürdig. Im anderen Kontext heißt das dann: &quot;Man macht sich die Aussagen zu eigen.&quot; und das sagt dann wieder einiges über copzone.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>IHMO sind nicht alle Poster in der copzone Polizisten. Das hoffe ich jetzt einmal, im Zweifel für den/die Angeklagten. Aber manche Aussagen sind da schon faschistoid. Warum die dortigen Moderatoren nicht eingreifen, ist allerdings mehr als fragwürdig. Im anderen Kontext heißt das dann: «Man macht sich die Aussagen zu eigen.» und das sagt dann wieder einiges über copzone.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-09-16 &#171; Nur mein Standpunkt</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39062</link>
		<dc:creator>links for 2009-09-16 &#171; Nur mein Standpunkt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:07:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Polizeigewalt und die Reaktionen einiger Polizisten » F!XMBR Man gebe den Menschen Macht und sie werden sie mißbrauchen. (tags: dafälltmirmomentankeintageinumdaseinzuordneneventuellnochinwelchkrankerweltlebenwirdenn) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Polizeigewalt und die Reaktionen einiger Polizisten » F!XMBR Man gebe den Menschen Macht und sie werden sie mißbrauchen. (tags: dafälltmirmomentankeintageinumdaseinzuordneneventuellnochinwelchkrankerweltlebenwirdenn) […]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Solon</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39060</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 11:42:42 +0000</pubDate>
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		<description>Auf dem neu aufgetauchten Video (http://www.youtube.com/watch?v=W9XBe5Kr0aQ) kann man in der 17./18. Sekunde sehen, wie ein weiterer Polizist (kleinere Statur, schwarzhaarig) einer anderen Person, die zwar lautstark redet, aber sich ansonsten ruhig verhält und bewegungslos ca. einen Meter vor dem Polizisten steht, plötzlich mit dem rechten Arm einen Fausthieb versetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem neu aufgetauchten Video (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=W9XBe5Kr0aQ" >http://www.youtube.com/wa.….Be5Kr0aQ</a>) kann man in der 17./18. Sekunde sehen, wie ein weiterer Polizist (kleinere Statur, schwarzhaarig) einer anderen Person, die zwar lautstark redet, aber sich ansonsten ruhig verhält und bewegungslos ca. einen Meter vor dem Polizisten steht, plötzlich mit dem rechten Arm einen Fausthieb versetzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39058</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 10:57:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39058</guid>
		<description>Nein, ich habe keine Angst vor der Polizei. Weder vor den zweifellos vorhandenen Vernünftigen und Korrekten, noch vor diesen prügelnden Schwachköpfen. Aber ich habe auch kein Bedauern mehr, wenn einer von denen blutend am Boden liegt.

CU</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich habe keine Angst vor der Polizei. Weder vor den zweifellos vorhandenen Vernünftigen und Korrekten, noch vor diesen prügelnden Schwachköpfen. Aber ich habe auch kein Bedauern mehr, wenn einer von denen blutend am Boden liegt.</p>
<p>CU</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/polizeigewalt-und-die-reaktionen-einiger-polizisten/#comment-39040</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 20:56:17 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;wir brauchen eine bessere bezahlung und mehr freizeit, bessere ausbildung und vor allem eine bessere betreuung der polizisten&quot;

Seh ich genauso. Wenn man sich schon auf die Fahne schreibt &quot;Hüter des Gesetzes&quot; zu sein, sollte man wenigstens die Gesetze auch kennen. Wie oft musste ich beispielsweise schon entsetzten Beamten erklären dass &quot;Ausweispflicht&quot; bedeutet dass ich einen gültigen Ausweis BESITZEN muss - und nicht mitführen. Zweimal wurde mir ein Ordnungswidrigkeiten Dingens angedroht - beide male wurde die Drohung nach Rücksprache mit der Dienststelle zurückgenommen. &quot;Man lernt ja nie aus&quot;, hat einer dann gesagt...
Den Kommentar &quot;Und manche fangen erst garnicht an&quot; hab ich mir dann aber doch verkniffen. Auch dass wahlloses Ausweiskontrollieren ohne Verdachtsmoment nicht geht verstehen die meisten wohl nicht. Auf die Frage warum ich mich denn nicht kontrollieren lassen will habe ich mal gewagt nur mit den Worten &quot;Artikel 11, Grundgesetz&quot; zu antworten. Fanden die Herrschaften gar nicht lustig...Es hieß dann: &quot;Sie sind wohl ein ganz schlauer, ich hoffe sie haben heute nichts mehr vor, denn das hier wird sich jetzt ein wenig in die Länge ziehen.&quot;. Aber auch hier war Gott sei dank nach Rücksprache mit der Dienststelle schluss und ich konnte meinen Heimweg fortsetzen. Den Ausweis hab ich übrigens immer dabei ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«wir brauchen eine bessere bezahlung und mehr freizeit, bessere ausbildung und vor allem eine bessere betreuung der polizisten»</p>
<p>Seh ich genauso. Wenn man sich schon auf die Fahne schreibt «Hüter des Gesetzes» zu sein, sollte man wenigstens die Gesetze auch kennen. Wie oft musste ich beispielsweise schon entsetzten Beamten erklären dass «Ausweispflicht» bedeutet dass ich einen gültigen Ausweis BESITZEN muss — und nicht mitführen. Zweimal wurde mir ein Ordnungswidrigkeiten Dingens angedroht — beide male wurde die Drohung nach Rücksprache mit der Dienststelle zurückgenommen. «Man lernt ja nie aus», hat einer dann gesagt…<br />
Den Kommentar «Und manche fangen erst garnicht an» hab ich mir dann aber doch verkniffen. Auch dass wahlloses Ausweiskontrollieren ohne Verdachtsmoment nicht geht verstehen die meisten wohl nicht. Auf die Frage warum ich mich denn nicht kontrollieren lassen will habe ich mal gewagt nur mit den Worten «Artikel 11, Grundgesetz» zu antworten. Fanden die Herrschaften gar nicht lustig…Es hieß dann: «Sie sind wohl ein ganz schlauer, ich hoffe sie haben heute nichts mehr vor, denn das hier wird sich jetzt ein wenig in die Länge ziehen.». Aber auch hier war Gott sei dank nach Rücksprache mit der Dienststelle schluss und ich konnte meinen Heimweg fortsetzen. Den Ausweis hab ich übrigens immer dabei <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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