politische Zitate

Der Spitzenkandidat der Linken in Hessen, Willi van Ooyen, hat Ministerpräsident Roland Koch (CDU) als «schießwütigen Gewalttäter» sowie «gesellschaftlichen Spalter und Brandstifter» bezeichnet.

SZ

Uiiih — böse Sache. Weg mit dem Problembär 😀 Aber mal ehrlich man kann also fortwährend a la CDU im Trüben fischen und wenns dann mal jemand benennt möchte man diesem gerne eine verbale Maulschelle verpassen, weils wider die demokratischen Streitkultur daher kam.

Was gabs denn da schon alles?

Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören — in ihre Löcher. –Franz Josef Strauß, DIE WELT, 23. September 1974

Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen. –Helmut Schmidt, Frankfurter Rundschau, 12. September 1992

Kurzum Politiker haben gar nichts zu fordern, da ist keiner besser als der andere. Volk könnte als Auftraggeber, als Arbeitgeber, etwas fordern. Denn dieses muß sich tagtäglich das Trauerspiel dieser Politversager mit ansehen und unter den Folgen leiden …

2 Antworten zu “politische Zitate”

  1. Chris sagt:

    Oha, das war jetzt aber infam und schlägt dem Fass den Boden aus — ich bin fast versucht, zu sagen, dass das brutalstmöglicher Populismus war. *g*

  2. Jan sagt:

    Es ist schon faszinierend zu sehen, wie hessische SPDler und PDSler auf Kochs Strategie hereinfallen.
    Koch geht es doch offensichtlich vor allem darum, mit seiner polarisierenden Haltung Wähler zu mobilisieren — und zwar vor allem CDU– und SPD-Wähler, damit die Linken infolgedessen an der 5%-Hürde scheitern und Koch mit den Liberalen eine Regierung bilden kann.

    Strategisch scheint die hessische CDU ihren Gegnern von Links jedenfalls überlegen zu sein. Das einer wie Koch da die populische rechte Karte spielt ist unterste Schublade aber letztendlich nicht besonders überraschend. Darauf hätte man eigentlich, als wahlkämpfende Opposition, vorbereiten sein können.

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