Play it once, Sam. For old times’ sake.

7 Antworten zu “Play it once, Sam. For old times’ sake.”

  1. Stephan sagt:

    Die Rekonstruktion von Tut gabs aber schonmal… ich finds aber eh grenzwertig, ihn so auszustellen.

  2. Oliver sagt:

    Warum? Als Archäologe finde ich das prima und saftige Moorleichen gibts queer durch Deutschland auch zu bestaunen, also wer da zart besaitet ist — Knochen waschen etc. ist vor Ort auch keine Seltenheit, das ist halt Geschichte hautnah abseits von Geschmeide und güldenen Totenmasken 😉

  3. Stephan sagt:

    Erforschen und ausstellen sind doch getrennte Baustellen… da kommen die Leute aus dem gleichen Grund, aus dem sich auf Autobahnen die Gafferstaus bilden…
    Ich war mehrmals bei den «Körperwelten» — und da waren die meisten Besucher wegen dem Thrill da. Aber wenigstens haben die zur Schau gestellten Menschen (überwiegend?) der Zurschaustellung vorher zugestimmt 😉

  4. Max sagt:

    Moorleichen, die sind prima Sache.
    Unbedingt mit Kindern im Vorschulalter besuchen, gibt super Alpträume. Ich kann mich normalerweise an Träume keine 5 Sekunden erinnern, aber den hab ich nach über 20 Jahren noch im Kopf.
    Obwohl Körperwelten ist bestimmt auch ganz gross in der Kindererziehung. «Du ist jetzt dein Broccoli, oder wir stellen dich bei den Körperwelten aus.»

  5. Roman sagt:

    Wenn man bei Google nach «Play it once, Sam. For old times’ sake.»(mit ») sucht, kommt als erstes Ergebnis fixmbr 😀

  6. Oliver sagt:

    >da kommen die Leute aus dem gleichen Grund, aus dem sich auf Autobahnen die Gafferstaus bilden

    Ich denke kaum, der Anlaß ist ein völlig anderer und mumifiziertes Gesicht zu sehen ebenfalls. Ich glaube kaum, das man die Klientel die auch an Unfallplätzen stehen würde bei Altertumsinteressierten suchen wird, dafür wird einfach so gut wie nichts in dieser Richtung geboten.

    Zudem erhärteten sich auch gegen den Anatomen einige massive Verdachtsmomente in puncto Herkunft seiner Ausstellungstücke und das keineswegs von Neidern. Man sollte also hier nicht zweierlei Dinge durcheinanderwerfen, wäre die Archäologie daran interessiert Voyeure anzuziehen, würde man fortwährend Leichen in ihrer Gänze repräsentieren und ausschließlich diese, genügend hätte man davon. Das Gros der Archäologen tut sich schon schwer Goldgegenstände auszustellen, da jene über die Kultur kaum etwas aussagen, aus diesem Grund gibts diese auch in der Regel nur als Ausnahmen nebenher.

    Ein Gesicht eines ehemaligen Herrschers einer großen Zeit zu zeigen ist imho etwas völlig anderes, als die Darstellung des Inneren von Menschen womöglich fragwürdiger Herkunft. Ein Anatomiebuch ist teurer, bietet jedoch gleiches auf tatsächlich wissenschaftlicher Basis. Und diese wissenschaftliche Basis findet man auch in jeder archäologischen Ausstellung vor. Ein Trugschluß wäre anzunehmen, hier würden Voyeure befriedigt, denn ob dieses Anlasses könnte man sonst Legionen von Leichen auffahren, wenn man denn diese Klientel wünschte die Körperwelten heimsuchte.

  7. Oliver sagt:

    @max das ist ja in der Verantwortung der Eltern und wenn diese da versagen .. aber mir bescherte es jedenfalls keine Albträume, im Gegenteil.Um welche, wie auch erwähnt, überhaupt tatsächlich zu Gesicht zu bekommen bedarf es schon recht viel Glück.

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