Piratenpartei beschließt Programm gegen Arbeitslosigkeit

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(F!XMBR) Die Piratenpartei hat heute mit überwältigender Mehrheit ihr Programm gegen die Arbeitslosigkeit einer verblüfften Öffentlichkeit vorgestellt. Die Lösung ist so einfach wie genial: Die Piratenpartei fordert alle Arbeitssuchende auf, eine Affäre mit einem Piraten zu beginnen — um sich nach erfolgter Wahl von den jeweiligen Fraktionen der Landtage oder dem Bundestag einstellen zu lassen.

Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz: «Berlin zeigt, dass unser Konzept funktioniert. Unsere Berliner Abgeordnete Susanne Graf hat so ihrem Freund eine Arbeitsstelle verschaffen können. Die Ehefrau unseres Abgeordneten Pavel Mayer wird hoffentlich während ihrer Arbeit für die Fraktion für ihren weiteren Lebenslauf als Juristin Erfahrung sammeln können. Ich bin stolz, Bundesvorsitzender einer Partei zu sein, die zupackt, anpackt und aktiv gegen Arbeitslosigkeit vorgeht. Wir sind ein Vorbild für andere Parteien!»

Der Vorstoß der Piratenpartei stößt nicht überall auf Zustimmung. Der Hamburger Hetzblogger Christian Sickendieck nannte das Vorgehen «widerlich», der Radiomoderator Holger Klein äußert den Verdacht, dass Susanne Graf korrupt sei. Die Piratenpartei vermutet hier Neid als Triebfeder der beiden Publizisten.

Innerhalb der Piratenpartei gibt es durchaus kritische Stimmen gegen das Berliner Vorgehen und den heute gefassten Beschluss. Die Rufe «Vetternwirtschaft» sind jedoch in der Minderheit, weiß die Mehrheit der Piraten doch, dass nun die etablierten Parteien nicht mehr mit der «Ein-Themen-Partei» argumentieren können. Der Berliner Abgeordnete Christopher Lauer: «Eine Win-Win-Situation für uns alle. Ich garantiere jedem Angestellten ein Stück Sachertorte! Make Love not War!»

Seit heute kann man den Piraten nicht mehr vorwerfen, sie hätten den Bürgerinnen und Bürgern nur ein Thema anzubieten. Mit dem heute gefassten Beschluss können die Piraten auch in der Arbeitsmarktpolitik effektiv punkten. «Sex gegen Arbeitslosigkeit» ist der dreiseitige Beschluss überschrieben. Die Piraten wollen «anders» sein. Mit dem heutigen Tag ist dies einmal mehr unter Beweis gestellt.

Inwieweit die Arbeitsagenturen Praktika bei derzeit ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern der Piratenpartei vermitteln, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Ein Arbeitsmarktexperte gegenüber F!XMBR: «Die Eingliederungsvereinbarungen könnten wie Eheverträge in den USA verfasst werden: «Wann der Arbeitssuchende dem Piraten zur Verfügung steht, wie oft und wer den Unterhalt für die Kinder zahlt, sollte ein Unfall passieren. Was passiert bei einer Trennung?».

Die Anfrage, wie es mit der Transparenz aussehen würde, wenn die Paare ihrer Arbeit nachgehen, ließ die Piratenpartei mit Hinweis auf den Jugendschutz unbeantwortet. Der Pressesprecher der Piratenpartei, Christopher Lang, war nicht zu erreichen. Er war für seine Freundin, Susanne Graf, im Einsatz.

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9 Antworten zu “Piratenpartei beschließt Programm gegen Arbeitslosigkeit”

  1. Dr.Watson sagt:

    ein Artikel dem Postillon würdig.

  2. Freiheitfreund sagt:

    Die Piraten sind einfach nur peinlich.

    Unglaublich, wie korrupt schon in frühen Anfängen. Mit denen im Parlament wird sich nichts ändern, nur neue Leute, die zu Lasten der Steuerzahler Ihren hogen Verdienst bezahlen lassen wollen.

    Fazit: Spätestens jetzt sind die Piraten unwählbar!

  3. Wanderer sagt:

    Klingt am Anfang ein bisschen nach vögeln für den Weltfrieden :-)

  4. Wanderer sagt:

    Arbeitsagenturen zu Standesämtern 😀

  5. Der müde Joe sagt:

    Ist das nen Joke oder deren Ernst?

  6. Michael sagt:

    @ müder Joe: Ich frage mich immer wieder, was Leute, die Satire ohne entsprechende Tags nicht als solche zu erkennen vermögen, auf Fixmbr verloren haben. Ist mir ein Rätsel…

    @ Christian: Hab’ gut gelacht, danke dafür!

  7. Habs Satt sagt:

    Ist doch wieder nur eine Partei die wenn sie gewählt wird genau so schnell wie dir Grünen im Politiksumpf verschwinden.
    Natürlich mit gutem Einkommen !!!

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