Piraten Schuld an «Vista-Pleite»

One way Microsoft can bump up Windows sales is to tighten the screws on pirates, Ballmer said. «Piracy reduction can be a source of Windows revenue growth, and I think we’ll make some piracy improvements this year.»

ARN

Im Klartext heißt das Wohl, das man diverse integrierte Mechanismen in Vista aktivieren wird, um der bösen Jungs habhaft zu werden und den ehrlichen Käufern das Leben schwer zu machen. Auch das ist natürlich kein ultimativer Schutz, aber wer würde auch schon auf einem an x Stellen herumgepatchten System ernsthaft arbeiten wollen, wenn man denn auf Hilfe von Dritten hofft?
Ballmer muß man zudem einen enormen Realitätsverlust bescheinigen, warum Vista keinen Anklang findet ist wohl offenbahr.

5 Antworten zu “Piraten Schuld an «Vista-Pleite»”

  1. Chris sagt:

    OMG — der glaubt das wahrscheinlich wirklich, dass sein tolles Programm nur wegen der Piraten kein Erfolg wird…

  2. Euro sagt:

    Spätestens jetzt hat M$ den Status einer Religion erreicht. Hier wie dort sind es u.a. die Erklärungen der obersten Kirchenfürsten für den Rückgang der Mitgliederzahlen, die für weitere Austritte sorgen.
    Die Wirkung kommt vor der Ursache. Das geht nur bei Religionen.

  3. Grainger sagt:

    Ballmer leidet doch seit Jahren an zunehmendem Realitätsverlust (und vermutlich noch an einigen anderen Dingen wenn ich mir seine Veitstänze bei öffentlichen Veranstaltungen so anschaue :D).

    Trotzdem: Vista wird kommen und es wird ganz sicherlich auch ein finanzieller Erfolg für MS werden, man muss sich nur mal die Euphorie in den meisten Foren anschauen, ein großer Teil der User kann es ja scheinbar kaum erwarten den kostenpflichtigen Betatester für MS zu machen.

    Mal von den ganzen Halbheiten, Bugs, Features (it’s not a bug …), usw. abgesehen kann man imho vor dem ersten großen Servicepack ohnehin auf kein kommerziell vertriebenes OS umsteigen.

    Ich habe sowieso mehr und mehr den Eindruck das Vista eher eine Notlösung zur Zwischenfinanzierung (um nicht Abzocke zu sagen) ist.

    Ähnlich wie damals bei dem OS-Krüppel WinME wird vermutlich recht schnell ein Nachfolger erscheinen (sobald man das Markt-Segment der First-Buyer abgeschöpft und noch ein bißchen Geld mit OEM-Versionen gemacht hat).

  4. Oliver sagt:

    Nur damals war es ja ein leichtes, denn Win2k brauchte nur eine verhübschte Oberfläche für den Mainstream und alles war gut. Man hatte also die NT-Schiene und die DOS-Schiene parallel laufen.
    Diesmal jedoch hat man nur die verschlimmbesserte NT-Schiene anzubieten und parallel warme Luft 😀

  5. Sammy sagt:

    Wenn man die Argumentation mit der Notlösung weiter verfolgt, dann ist die ganze Windows Reihe eine Notlösung, und zwar eine Notlösung für unbedarfte Nutzer die einer Notlösung bedürfen und aufgrund ihrer Unbedarftheit nicht ihre Not lösen können.

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