Peter Frey neuer CDU-Pressesprecher

frey_cdu_500

Mit der CDU sieht man besser. Mit diesem Worten ist heute der neue Pressesprecher der CDU vorgestellt worden. Lange war spekuliert worden, wer Nachfolger von Nikolaus Brender werden würde. In den letzten Tagen wurde vermehrt der Name Peter Frey genannt. Am Vormittag wurden diese Gerüchte dann bestätigt. Peter Frey tritt ein schweres Erbe an – politische Kommentatoren gehen aber davon aus, dass er seinen Auftrag der Christlich Demokratischen Union erfüllen wird.

, , , , , , , , , , , , ,

20 Antworten zu “Peter Frey neuer CDU-Pressesprecher”

  1. peter sagt:

    So ein Kommentar… Und das, wo zB der Stern Frey als «links» einordnet…

    Peter Frey wird neuer ZDF-Chefredakteur

  2. Chris sagt:

    Und im Himmel ist Jahrmarkt…

  3. donny sagt:

    Und was tut man am besten dagegen? Kiste ausschalten … aber das macht unsere Generation ja eh mehr und mehr, nur die «alten» hängen noch an der Glotze.

  4. phoibos sagt:

    die gleichwaltenden medien nennen ihn linksliberal, die taz eher links, weil sie ihn zum spd-gefüge rechnet (wuahhaha, spd und links), in wahrheit ist er wohl eher bertelsmann und katholik (also nicht nur als privates hobby, nein, sowas wie ein pressesprecher des zk der katholischen kirche).

  5. Ein Brandenburger sagt:

    Wer das Sommerinterview gesehen hat das Frey mit Oscar Lafontaine geführt hat, der konnte sehen wessen Geistes Kind Peter Frey ist. Im Zusammenhang mit „Die Linke“ ist er weder links noch politisch neutral.

    Als Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und Fellow des von der Bertelsmann Stiftung getragenen CAP, des „Centrums für Angewandte Politikforschung“ wäre das wohl auch ein Widerspruch in sich.

    Siehe dazu auch:

    Peter Frey – ein weiterer Machtzuwachs für das ZK und für Bertelsmann

  6. wilko0070 sagt:

    Das Widerlichste an der ganzen Sache ist eigentlich,
    dass die journalistische Kaste gemeinsam versucht, aus Deutschlands größtem Hofschleimer (mit begrenzten intellektuellen Fähigkeiten) einen «sachorientierten Journalisten und moderaten Linken» zu machen.

    Ein Glück, dass es mittlerweile andere Medien zur Informationsgewinnung als Staatsfernsehen und «bürgerliche» Zeitungen gibt!

  7. Sebastian Thürrschmidt sagt:

    Hat eigentlich schon mal jemand versucht, in der Einkommensteuererklärung seine GEZ-Gebühren als Parteispenden geltend zu machen? Wenn nicht, dürfte es durchaus lustig sein, es mal auf den Versuch ankommen zu lassen. Empfänger, auf Nachfrage anzugeben: die Blockpartei!

  8. […] Seine geduldigen filigranen Laubsägearbeiten haben gefallen. Das ZDF wird endgültig zum CDF. Bei F!XMBR habe ich eine interessante Verlautbarung gefunden […]

  9. vera sagt:

    nönö, das mit dem hofsch…önredner (in dem fall eher hofprediger) ist anders: DER wird jetzt nachfolger als leiter des hauptstadtstudios. wetten?

  10. Anonymous sagt:

    Warum müssen eigentlich die Bürger das CDF finanzieren? Die CDU soll es selbst von ihren Parteispenden bezahlen.

  11. Anonymous sagt:

    Das ZDF kann man allerdings sowieso nicht ernst nehmen, Brender hin, Frey her. Mal einen Blick aufs Programm geworfen? Das ist Rentner-, Omma-, Katholiken-TV. Immer gewesen. Nirgendwo irgend was, was man anschauen will. Nix! Da glotzt doch nur noch die brave CDU-Anhängerschaft mit, der Rest ist längst im Internet, zb. hier. Bitte Abo-Modell aus ZDF machen, evtl. auch in Verbindung mit Mitgliedschaft beim Bertelsmann-Buchclub, bzw. beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken: I smell Synergie-Effekte.

  12. Rascas sagt:

    «Immer gewesen. Nirgendwo irgend was, was man anschauen will. Nix!«
    Eine Ausnahme muss man machen: Das ZDF hat durch den Wechsel von Schramm zum ZDF recht solides Kabarett («Neues aus der Anstalt»). Ich nehme an, dass wird dann die einzige Veränderung von Frey im Programm werden…

  13. Anonymous sagt:

    @Rascas

    Gut — und in den 70ern/80ern machten sie mal legendäre Kindersendungen. Aber sonst? Dafür, dass der Kanal sich angeblich an alle richtet, kommt da heute doch erstaunlich wenig bis garnichts für mich. Das allerletzte, was ich mir in so einem CDU-Kanal ansehen würde, wären polit. Berichterstattung/Kommentare. Wenn das ZDF Wikipedia wäre, müsste man eine Neutralitätswarnung ins Bild kleben — POV-Alarm.

  14. Anonymous sagt:

    öhm, wer auch nur ansatzweise links ist/sein will/sich so bezeichnet geht sicherlich nicht zur cdu xD

  15. Ein Mensch sagt:

    Mich wundert die ganze Debatte etwas, vielleicht auch weil ich seit ca. 14 Jahren nicht mehr fernsehe. Meine Mutter erzählte mir schon Ende der 1970er ich solle lieber tagesschau statt heute schauen, weil das ZDF schliesslich ein CDU-Sender sei. Ich habe das immer genauso empfunden. Neutrale Information gab es tendenziell eher beim ARD.

  16. sickguy77 sagt:

    Unfassbar!! Die konsrevativ-neoliberale Seilschaft macht sich die Welt wie sie Ihr gefällt. Wo soll das alles enden??

  17. uw3 sagt:

    nur mal so 😉

    Verteilung der Gebührenerträge 2008 auf die Rundfunkanstalten
    Rundfunkanstalt Gesamterträge in EUR
    Bayerischer Rundfunk 870.783.117,23
    Hessischer Rundfunk 400.546.866,17
    Mitteldeutscher Rundfunk 574.683.738,81
    Norddeutscher Rundfunk 940.225.715,82
    Radio Bremen 42.126.781,41
    Rundfunk Berlin-Brandenburg 351.997.342,59
    Saarländischer Rundfunk 66.565.858,22
    Südwestrundfunk 979.930.565,53
    Westdeutscher Rundfunk 1.121.533.141,29
    ARD (insgesamt) 5.348.393.127,07

    Zweites Deutsches Fernsehen 1.728.977.209,42

    Deutschlandradio 183.112.763,51
    Gesamt 7.260.483.100,00

  18. Anonymous sagt:

    Ich finde es fast schon kurios, dass ein Regierungssprecher Seibert und ein Pressesprecher Frey im letzten Kanzlerduell mit ihrer Pseudorhetorik Fragen stellten und anscheinend dann ihren Lohn für die Loyalität erhalten haben.

    Die Verzahnung — im Sinne des Wortes von Zahnrad — von Medien und Politik ist für mich nicht mehr übersehbar und der Übergang von wenn auch wackligen, halbwegs demokratischen Verhältnissen zu einer Form von EU-USA-Diktatur unter dem Stern von Banken und Bonzen unübersehbar.

RSS-Feed abonnieren