Persilschein?

Ich frage mich gerade wer Persilscheine ausstellt für fahnenschwenkende, volltrunkene Deppen, die des Nachts hupend in Torsos über die Landstraßen und die Ortschaften brettern? Wohl die selben Nieten die dieses Land regieren. Wer da noch von Ausnahmen redet und jene geflissentlich außer acht läßt die von der Arbeit kommen hat wohl selbst seine letzten Hirnzellen dem Alkohol verschrieben. Ich habe ja nichts gegen normale Fußballfans, in meiner Nachbarschaft sind da einige nette Zeitgenossen, aber in einem Land in dem für willentlich den Verkehr massiv gefährdende Trottel quasi freie Fahrt garantiert und gleichermaßen Linken das Leben zur Hölle gemacht wird, muß etwas falsch laufen. Wobei wir hier wieder bei den Minderheiten wären.

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14 Antworten zu “Persilschein?”

  1. Björn sagt:

    Schlimmer sind die Typen die Kreuzungen zu stellen — als Fußgänger. Da der Bus da schon voll drauf stand, ging hier garnichts mehr. Ich habe volles Verständnis für die Freude, aber bitte nicht den restlichen Verkehr blockieren, da gibts nämlich Leute die vom Feierabend nach Hause möchten! So wie ich!!

  2. phoibos sagt:

    sei froh, dass du nich in hh wohnst. die hupen immer noch hier rum. und dann erst diese spielzeugmegaphone! ich würd die am liebsten jedem einzelnen in den hals drücken. ich will mir lieber gar nicht vorstellen, was auf dem kiez los ist…

  3. Mel sagt:

    Ich schwörs, der erste von den Deppen, der heute Nacht in meinen Garten pinkelt wird mit Backsteinen kastriert!

  4. Manuel sagt:

    @Mel: Das bist du wohl der erste der wegen Kastraktion mit einem Backstein im Gefängnis landest 😉

  5. Marius sagt:

    Besserwissen macht ja so Spaß!
    Es heißt nämlich «Auto-Korso» und nicht «Torso» … letzteres wäre etwas für den Schrottplatz!

    Beweis: http://de.wikipedia.org/w.….ki/Korso

  6. da.dub sagt:

    Ich kann dieses ganze Fussballgedöhns nun langsam echt nicht mehr ab und obwohl es mir ja eigentlich egal ist, wer da nun Europameister wird, hoffe ich die Deutschen werden es nicht.
    Ich möchte keinem dem Spass an diesem Sport nehmen ob aktiv oder als sogenannter ‘Fan’ aber so wie ich das hier mit erlebe, denk ich mir, hat der Nationalsozialismus auch angefangen.
    Meinetwegen sollen sie für ‘SCHLAAAND’ (woher kommt eigentlich dieser Mist) eifern aber die werden ja Größenwahnsinnig. Da werden beim Public Viewing Fans von anderen Ländern aufs übelste beschimpft — Frauen betiteln eine andere als Holland-Schlampe etc. weil sie was Orangenes an hat — es dürfen natürlich nur Schwarz-Rot-Goldene Fahnen an den Autos ihr dasein fristen, andere werden einfach abgeknickt und wenn man sich dann mit genug Alkohol die letzten Hirnzellen weg gejodelt hat kommt natürlich noch der Hitlergruß und die ‘… über alles’-Gesänge.

    Wenn man Hasch als ‘Einstiegsdroge’ verbietet, sollte man diese Fars als Einstieg zur Rechtsradikalität auch unterbinden.

    Bitte, bitte lieber Fussballgott, lass die Deutschen rausfliegen. Damit die ganzen leicht beeinflussbaren, im ‘normalen’ Leben größten Duckmäuser, diese Leder-Lemminge endlich wieder auf den Boden der Realität finden.

  7. Oliver sagt:

    Und du kamst nicht auf die Idee das mir Latein vielleicht nicht fremd ist und ich auch den Stumpf meine damit? Tschuldigung wir betreiben hier desöfteren derartige Wortspiele, wie z.B. auch Blockwart welches dann in dem Blog-Kontext zu Blogwart mutiert.

  8. kobalt sagt:

    Beim dem Gegröhle geht es IMHO nicht mehr um den Sport. Das ist zu einer Art Karneval mutiert, zum Feiern um des Feierns Willen.
    Angesichts der stundenlangen Autokorsos spielen dann die Spritpreise seltsamerweise keine Rolle mehr.
    Wenn man paranoid wäre, würde man annehmen müssen, der ganze EM-Hype diene der Ablenkung von den diversen Mißständen hierzulande, Brot und Spiele sozusagen.

  9. kodix sagt:

    @8,kobalt: Das ist ganz und gar nicht paranoid. Der Witz ist, dass die Leutz das freiwillig machen, die werden nicht mehr gesteuert, die sind schon längst auf dem gewünschtem Ablenkungskurs …

  10. Oliver sagt:

    @kobalt

    Wenn man sieht, das 8000 Leute in einer Kleinstadt beim sogenannten Public Viewing danach diese Kleinstadt quasi lahmlegen und im Gegensatz dazu, daß im Schnitt 4000 Demonstranten nicht einmal in der Lage sind Aufmerksamkeit durch die Bank zu erlangen, dann erst erkennt man die ganze Dimension. Aber damit schweife ich auch ab, initial stört mich deren ausgelassenes Feiern daheim überhaupt nicht, aber nicht auf der Straße und ich rede oben nicht von der Möglichkeit, sondern davon wenn man selbst gezwungenermaßen unterwegs ist und sich damit in Gefahr begibt — von daher jucken mich jene die hier der Löschtechnik zum Opfer fallen recht wenig, da diese um diese Uhrzeit anscheinend Feierabend haben und die letzten Hirnzellen schon im Bierkrug Samba tanzen.

  11. Solarix sagt:

    Man könnte auch sagen, beschissen gespielt, glücklich gewonnen und weitergekommen.

    In Stuttgart wurde prophylaktisch, wie schon letzten Freitag, sämtliche Hauptverkehrsstraßen dicht gemacht. Die Theodor-Heuss war komplett abgesperrt und die «Fans» hielten sich in der Innenstadt auf.

    Ich persönlich mag Fussball ja seit Kindesbeinen an, atkiv wie passiv. 😉

    Aber bei manchen Leuten muss man einfach den Kopf schütteln. Busse umzuschmeissen, über Autodächer zu rennen usw. hat nichts mit Begeisterung zu tun sondern ist einfach nur panne.

  12. Marius sagt:

    @7,Oliver: Nein, kam ich nicht. Überschreitet vielleicht auch mein Abstraktionsvermögen zur Erkennung von Wortspielen…

  13. Oliver sagt:

    Nicht das hier nicht einmal sinnverfremdende Fehler auftreten würden, aber in der Regel spielen wir ein wenig mit der Sprache.

  14. […] zugehörig fühle als sonst schon. Aber dann stochere ich in meiner Blogrolle, und ich entdecke diesen Artikel; und an den Artikeln erkenne ich, daß ich vielleicht doch nicht ganz allein stehe mit meiner […]

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