Performance für DesktopBSD

Nicht weltbewegendes, aber da halt die ganze Welt im Performance– und Updaterausch ist ;). Auch hier ein paar Tipps, die in die gleiche Richtung abzielen und in ein paar Minuten erledigt sind ohne irgendwelche Updates, ohne großartige Werbung, nachvollziehbar auf von Anfängern :)


DesktopBSD basiert auf FreeBSD 5.5, zum Start von FreeBSD 5.x waren viele Laufwerke noch nicht kompatibel zum DMA Modus und liefen im PIO Modus, d.h. die CPU wurde ziemlich stark belastet, selbst auf schnellen Systemen machet das einen ruckelfreien DVD-Abend nahezu unmöglich. Viele Windows Anwender wissen was ich meine, wenn dort mal Windows meint umstellen zu müssen 😉
Wie dem auch sei, man muß jedenfalls innerhalb der 5er Reihe von FreeBSD diese Option von Hand aktivieren, nichts besonderes, nur wissen muß man es.

hw.ata.atapi_dma=1

Diese Zeile trägt man in /boot/loader.conf ein und startet das System neu. Fertig. Nun gehen auch Kopieraktionen z.B. von der DVD zur Festplatte weitaus performanter von statten. Nach dem Neustart kann man die korrekte Funktion leicht überprüfen mit,

#sysctl hw.ata

Der obige gemachte Eintrag zu loader.conf sollte gemeldet werden.

Etwas ans Eingemachte geht der folgende Tipp, hierbei bastelt man sich einen angepaßten Kernel. Auch nicht schwer und mit dieser Anleitung hier, sehr leicht nachvollziehbar.

Quintessence der Anleitung, die Option preemption, sowie die Optimierung auf 686 Systeme. Mit diesen verhilft man dem Multitasking und der allgemeinen Performance des Systems optimiert auf die Sprünge. Mehr zu präemptiven Multitasking und 686 Systemen erfährt man wie immer bei Wikipedia.

Wer mag kann auch einen anderen Scheduler benutzen, den ULE Scheduler, anstelle des 4BSD Scheduler — allerdings wird der Einsatz des neueren Schedulers immer noch kontrovers diskutiert und auch offiziell noch nicht eingesetzt (auch nicht in 6.1), wer aber experimentieren möchte, bitte sehr …

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