Ein Branche am Pranger

Vodafone erlebt auf Facebook derzeit einen Shitstorm, der es in den letzten Tagen bereits in die etablierten Medien geschafft hat. Wenn man sich allerdings die Kommentare anschaut, steht nicht Vodafone am Pranger, sondern eine gesamte Branche — immer wieder wird darauf verwiesen, dass die angesprochenen Probleme nicht nur Vodafone betreffen, sondern auch alle anderen Anbieter wie die Telekom, O2 und E-Plus.

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Was war nur schiefgelaufen?

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Foto: F!XMBR

Ein Schneesturm legte große Gebiete in Deutschland lahm. Einen solchen Winter hatte es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Frank Schirrmacher stieg in Frankfurt in seinen Dienstwagen, er wurde in Hamburg bei Google Deutschland zur Unterzeichnung der neuen Verträge erwartet. Als sein Fahrer den Wagen auf die Autobahn lenkte, dachte Schirrmacher zurück, an die gute alte Zeit des Leistungsschutzrechtes. Die Politik hatte verstanden, damals 2013: Kurz vor ihrer Abwahl hatte die schwarz-gelbe Koalition unter lautem Beifall der rot-grünen Opposition das emotional diskutierte Leistungsschutzrecht verabschiedet. Die Zukunft des Journalismus schien gesichert.

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Dallas

Ja, auch ich habe damals Dallas geschaut. Und wenn die Jüngeren unter Euch nun lachen — wir hatten damals nur ARD, ZDF und das Ditte. Aber Schluss mit den Rechtfertigungen — wir haben es damals geschaut, weil es einfach geil war und weil Larry Hagmann mir J.R. Ewing den wahrscheinlich sympathischsten Unsympathen der achtziger Jahre geschaffen hat.

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Das Leistungsschutzrecht und die Piraten

Kai Biermann fasst die Problematik des Gesetzentwurfes zum Leistungsschutzrecht gut zusammen. Wir leben schon in einem digitalen Entwicklungsland. Mit diesem Gesetzentwurf, sollte er tatsächlich so umgesetzt werden, bombt uns die Bundesregierung in die Steinzeit zurück. Und wer bisher geglaubt hat, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gehöre zu den Guten, wird nun endlich seine Augen öffnen und es besser wissen.

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Die Bild hat eine Idee

Vor ein paar Monaten wurde bekannt, dass die Bild-Zeitung am 23. Juni plant, jedem Bundesbürger eine Gratis-Bild in den Briefkasten zu werfen. Schnell hat Campact eine Kampagne ins Leben gerufen, um den Axel-Springer-Konzern ein wenig zu ärgern. Ich hatte mit dem Abschicken meiner Mail noch abgewartet, schließlich war klar, dass auf diese Kampagne reagiert werden würde. Die Werbeaktion würde sich der Axel-Springer-Konzern nicht nehmen lassen, doch wie löst er das logistische Problem?

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Das ehemalige Nachrichtenmagazin

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Bild: F!XMBR

Der Tagesspiegel hat einen Bericht über das ehemalige Nachrichtenmagazin veröffentlicht. An der Auflagenkrise wird genau das manifestiert, was seit Jahren Kern der Kritik ist: Der Spiegel von heute ist belanglos, setzt keine Themen mehr, es ist zu einem Blättchen geworden, vor dem die Mächtigen wahrlich nicht mehr zittern müssen.

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Wallraff und GLS: Ein gesellschaftliches Problem

Günter Wallraff war mal wieder undercover unterwegs. Mein erste Reaktion: Wie naiv, diese Zustände, Subunternehmertum und Scheinselbstständigkeit sind spätestens seit der Agenda 2010 politisch und gesellschaftlich gewollt und gefördert worden. Sie sind alltäglich in allen Branchen und größeren Unternehmen.

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Skandalöse Urheberrechtsverletzung

Wir kennen die Debatte um das Urheberrecht in unserem Land. Der unsägliche Tobias Künzel, Sänger der Prinzen, hat in einer TV-Sendung gesagt, er hätte etwas dagegen, wenn Eltern ihre Kids beim Tanzen zu einem Song der Prinzen filmen und das Video auf YouTube einstellen, schließlich würde es sein Urheberecht, sein geistiges Eigentum betreffen, er möchte die Kontrolle behalten.

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Das Versagen des FC Bayern München. Eine schonungslose Abrechnung.

Eines gebietet die sportliche Fairness vorab: Herzlichen Glückwunsch an den FC Chelsea zum Gewinn der Champions League. Die Mannschaft als Spielzeug des Roman Abramowitsch, die Spieler als Milliardärstruppe zu bezeichnen, wird den Tatsachen nicht im Ansatz gerecht. Als wenn die Spieler in Madrid, Barcelona oder auch München weniger Geld als in London verdienen würden. Wer gestern Abend gesehen hat, wie Didier Drogba Bastian Schweinsteiger in den Arm genommen hat, der hat einen großen Sportsmann gesehen, der im größten Triumph eine große Geste gezeigt hat. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich Bayern-Fan wurde: Bekanntlich komme ich aus Osnabrück, da gibt es den VfL, natürlich braucht es da auch als Fußballfan, als aktiver Steppke einen Erstligaclub. Anfang der Achtziger liefen aber auch alle Schulkollegen mit HSV-Trikot über den Schulhof. Schon damals schlug mein Herz für die Schwächeren — ich habe mich dem HSV verweigert, wendete mich dem FC Bayern zu, wurde ausgelacht, bin dabei geblieben. Seitdem schlägt mein Herz rot.

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NRW hat gewählt

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Als eine kleine Bundestagswahl gilt die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Bei der heutigen Wahl in NRW sollte man vorsichtig mit solchen Äußerungen sein. Rot-Grün hat klar gewonnen, Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann werden die Regierung übernehmen. Und das völlig verdient, herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Grünen. Die CDU erlebt mit rund 26% ein Desaster wie auch die Linken, die dem neuen Landtag nicht angehören werden. Die Piraten entern den vierten Landtag — bei den Freibeutern schon fast Business as usual.

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Vom Respekt vor dem Konsumenten

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Foto: F!XMBR

Frank Schirrmacher hat heute in der FAS einen weiteren Beitrag zur Urheberrechtsdebatte geleistet: Schluss mit dem Hass. Seit beinahe 20 Jahren bin ich nun schon online, das erste Jahrzehnt fast ausschließlich auf Foren, in denen es Bereiche gab, in denen man alles finden konnte, was das Herz begehrt: Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Musik,Videos und TV-Serien. Und natürlich habe ich das eine oder andere Angebot angenommen. Ich erinnere mich an das erste große heruntergeladene Programm: 200 Files mit einer Größe á 1,44 MB, damit es auf Diskette passte. Heute habe ich hier mehrere Versionen dieses Programms als Original im Regal stehen.

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