Union und FDP einigen sich auf neue Hilfe für Familien: Gutscheine für Prostituierte

(F!XMBR) Die schwarz-gelbe Koalition will junge Familien mit einem finanziellen Zuschuss für Prostituierten entlasten. Die Familienpolitiker der Union haben sich laut Medienberichten auf ein Gutscheinmodell geeinigt; ihre FDP-Kollegen befürworteten die Idee.

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) gegenüber F!XMBR: «Während sich die Frauen am Abend und in der Nacht um die Neugeborenen kümmern, können die Männer Prostituierte aufsuchen. Die Familien werden so in einer elementaren und seit Jahrhunderten schwelenden Streitfrage zwischen den Eheleuten entlastet.»

Der Vorschlag der Koalition sieht demnach vor, dass sich Männer mit entsprechender Libido und Länge bis zu 24 Monate unterstützen lassen können. Der Betrag soll bei 50 Euro im Monat liegen.

Unions-Fraktionsvize Ingrid Fischbach (CDU) argumentiert: «Frauen müssen in den ersten zwei Jahren nach der Entbindung entlastet werden. Sie sollen sich neben den Kindern nicht auch noch um die Männer kümmern müssen. Die Union zeigt wieder einmal, dass sie die Partei der Familien ist.»

Miriam Gruß, familienpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, sekundiert: «Den Gedanken, haushaltsnahe Dienstleistungen zu fördern, finde ich sympathisch.» Über die Finanzierung sei man bereits im Gespräch mit Finanzminister Schäuble, heißt es aus FDP-Kreisen.

Aus der Opposition war bisher keine Stellungnahme zu bekommen. Laut SPD-nahen Quellen ist man sich nicht einig, wer sprachloser sei: SPD oder Grüne.

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Android, Adblocker, Custom Roms, Root und die Hersteller

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Koushik Dutta hat heute hier auf Google+ verkündet, dass das CWM Recovery 7,2 Mio mal heruntergeladen und installiert wurde. Klar, Carsten Knobloch weist zurecht darauf hin, dass man diese Zahl vielleicht noch durch 10 teilen muss, damit man auf eine realistische Zahl kommt.

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Die FTD am Ende. Ein Glücksfall für die Beschäftigten?

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Foto: F!XMBR

Die FTD steht endgültig vor dem Aus. Laut Informationen der FAZ soll die letzte Ausgabe am 07. Dezember erscheinen. Diverse Medien sprechen bereits von einer Medienkrise, ich selbst habe von einer beginnenden Eiszeit gesprochen.

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Warum ich (wahrscheinlich) wieder Piraten wähle

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Bild: Agenda 2013

Zugegeben, die Piraten machen es einem oft nicht einfach. Ich kritisiere sie gerne und heftig — immer in der Hoffnung, dass sich Dinge bessern. Seit ich vor über 10 Jahren das letzte Mal SPD gewählt habe, war es bei mir immer die Wahl zwischen den Grünen und den Piraten. Die Grünen fallen als Alternative aus. Jeder Wähler sollte sich zur Bundestagswahl bewusst machen:

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Die Eiszeit hat begonnen

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Foto: F!XMBR

Für den deutschen Journalusmus hat die Eiszeit begonnen. Nach Informationen des Spiegels hat die Frankfurter Rundschau heute Insolvenz angemeldet. n den USA ist das sogenannte Zeitungssterben bereits weit verbreitet, bei uns ist die Frankfurter Rundschau erst der Anfang.

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Warum ich Blogger, kein Journalist bin

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Foto: F!XMBR

Der gute Herr Kaliban, Gunnar Lott, schreibt darüber, aus Bronze Gold zu machen, als Journalist einen brauchbaren Text zu verfassen. Das erinnert mich wieder daran, warum ich Journalismus einfach nicht kann, mich zumindest sehr schwer damit tue.

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Warum Claudia Roth zurückziehen muss

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Niederlagen gehören zu dem Berufsbild eines Politikers, mit diesen muss ein Politiker umgehen. Solange sie politisch bleiben, ist es sicherlich nicht einfach, gehört zur Demokratie aber zwingend dazu. Bei der Urwahl der Grünen hat Claudia Roth eine Niederlage erlitten, die weit über eine politische Niederlage hinausgeht.

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Walt Disney und Star Wars: eine Chance

Zugegeben, die Meldung, Walt Disney habe Lucasfilm übernommen und wird in den nächsten Jahren mindestens drei neue Star-Wars-Filme herausbringen, ist mindestens gewöhnungsbedürftig. Und doch steckt in diesem Deal eine große Chance — auch für alte Star-Wars-Fans, die wissen: «Han shot first.».

Seien wir ehrlich, schlimmer als die zweite Trilogie von George Lucas, kann es nicht werden. Wir denken mit Schrecken an Jar Jar Binks zurück und waren erst beruhigt, als in den letzten Minuten der neuen Trilogie Anakin zu Darth Vader wurde und das berühmteste Atmen der Filmgeschichte zu hören war.

Walt Disney hat in den letzten Jahren Pixar und Marvel übernommen. Was hat es uns gebracht? Unter dem Label Pixar entstehen immer noch wunderbare Trickfilme, WALL·E hat viele unserer Herzen im Sturm erobert.

Die Übernahme von Marvel hat uns Iron Man (2) und Marvel’s The Avengers gebracht — großartiges Popcorn-Kino. Bei den neuen Star-Wars-Filmen besteht eigentlich nur die Gefahr, dass man sich auch unter neuer Führung an die neue Trilogie anlehnt. Es kann nicht schlechter werden, nur besser. Darum ist die Übernahme von Lucasfilm durch Walt Disney in erster Linie eine Chance, aber eines ganz bestimmt nicht: ein Weltuntergang.

Möge die Macht mit ihnen sein.

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Merlind Theile

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Ich glaube in dieser Geschichte ungesehen und ohne jeglichen Zweifel Marina Weisband. Die Frage ist doch: welchen Vorteil und welchen Grund hätte Marina, einen solchen Artikel im Spiegel zu lancieren? Sie hat keinen Grund. Wer sie und ihre Äußerungen in den letzten Wochen verfolgt hat, glaubt nicht im Entferntesten daran, dass sie wieder in den Vorstand der Piraten drängt. Und selbst wenn es der Fall wäre, müsste sie nur «ja» sagen — und die Piraten würden sie mit Kusshand zurücknehmen. Wobei Marina selbstverständlich niemals weg war, sie macht jetzt halt hervorragende Basisarbeit.

Marina Weisband braucht den Spiegel garantiert nicht.
Der Spiegel, Merlind Theile, brauchen aber Marina Weisband.
Es geht um Klicks, Aufmerksamkeit, Zitate in anderen Medien.

Die SZ und andere Medien schreiben, es stehe Aussage gegen Aussage:

«Für die Piraten wäre es wohl das Beste, wenn ich wieder antreten würde», zitiert der Spiegel Aussagen von Weisband. Die 25-Jährige bestreitet jedoch, dass die Formulierung in diesem Wortlaut gefallen sei. Statt dessen habe sie gesagt: «Für die Piraten mag es vielleicht das Beste sein, aber für mich? Ich weiß nicht, ob ich für den Politikbetrieb gemacht bin.»

Wenn man allein obiges Beispiel liest, ist das grober Unfug. Vor der Antwort, für die Piraten wäre es wohl das Beste, wenn ich wieder antreten würde, stand eine Frage — und man kann sich diesen tendenziösen Unsinn bei der Antwort ungefähr vorstellen. Markus Kompa weist in den Kommentaren im Spiegelblog auf einen weiteren Punkt hin:

In Marinas Posting steht: «Ich habe daraufhin gebeten, die Zitate vorher wenigstens sehen zu können. Auch das konnte ich nach Bitten durchsetzen, allerdings ohne Möglichkeit der Einflussnahme. Und auch aus den mir zugeschickten Zitaten wurden teilweise die relevanten Satzteile rausgenommen, neu zusammengesetzt und nach Belieben in neuen Kontext gesetzt, bis ich keines davon wiedererkannte.» Das ist ein anderer Vorwurf als den, den Frau Theile entkräften will.

Zuletzt sei an dieser Stelle angesprochen, dass Marinas Vorwürfe offensichtlich die Arbeitsweise von Merlind Theile widerspiegeln. Markus Kompa hat einige ähnliche Fälle aus der Vergangenheit in seinem Blog zusammengestellt. Obiger Tweet fiel mir heute Mittag spontan ein, als ich das erste Mal über Merlind Theile gelesen hatte. Jetzt hoffe ich, nie wieder von ihr zu lesen. Ein frommer Wunsch — liefern ihre boulevardesken Artikel dem Spiegel doch jede Menge Klicks.

In anderen Ländern sterben Journalisten für die Wahrheit. In Deutschland muss die Wahrheit viel zu oft vor Journalisten verteidigt werden.

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Christian Steinbrück

White Star Line

Die SPD und ihr Kanzlerkandidat, Peer Steinbrück, stehen vor einer gefährlichen Debatte. Nachdem die SPD 2009 vom Wähler aus der Regierung geworfen wurde, war der ehemalige Finanzminister und Finanzmarkt-Deregulierer Peer Steinbrück nur noch einfacher Abgeordneter. In den letzten Jahren fiel Steinbrück nicht durch parlamentarische Arbeit auf, sondern durch seine Nebeneinkünfte. sei Dank Abgeordnetenwatch wissen Politikinteressierte davon bereits seit langer Zeit.

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Groupon: Nur noch ein Ramschladen?

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Logo: Groupon. Satirische Verfremdung: F!XMBR.

Die letzten Wochen nähren den Anschein, als würde sich Groupon von einem echten Deal zu einem Ramschladen entwickeln. Der Aktienstart war schon holprig, positiv konnte man von kreativer Buchhaltung sprechen, der Aktienkurs selbst ist seitdem eingebrochen — und in den letzten Wochen haben sich die Meldungen gehäuft, dass Unternehmen, die sich auf einen Deal mit Groupon eingelassen haben, nicht die beste Erfahrungen gemacht haben (suche nach Groupon bei @egghat). Alles in Allem macht es derzeit den Anschein, als wäre Groupon der noch lebende Beweis für die Web-2.0-Blase. Vergleiche mit der New Economy bitte hier einfügen.

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