Paukenschlag: «Der Postillon» stellt Betrieb ein

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(F!XMBR) Nun hat es das nächste Medienimperium erwischt: Die seit 1845 unabhängige Zeitung «Der Postillon» stellt zum 11. Marz diesen Jahres, 07.00 Uhr, den Betrieb ein. Das erfuhr F!XMBR aus redaktionsnahen Kreisen. Schuld daran seien nicht das Leistungsschutzrecht oder die allgemeine Stimmung in der Branche, sondern der Berliner Flughafen und dessen neuer Chef Hartmut Mehdorn.

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Mein persönliches Leistungsschutzrecht

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Foto: F!XMBR

Ich habe mir den Spaß gegönnt und meine Kreditkartenabrechnungen des letzten Jahres angeschaut. Durchschnittlich habe ich 15 Euro pro Monat für nicht Materielles im Internet wie zum Beispiel Apps ausgegeben. Dabei ist nicht ein Euro an einen Verlag, eine Zeitschrift oder eine Zeitung geflossen.

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Warum app.net gescheitert ist

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Als vor einigen Monaten der Twitter-Konkurrent app.net startete, jubelte der elitäre Internet-Zirkel. app.net war kostenpflichtig, der gemeine Pöbel sollte der Zugang verwehrt werden. In einer Zeit, in der Twitter immer mehr die Nutzer verärgert, die Pforten schließt, war die Freude groß, die Alternative wurde bejubelt.

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Steinbrück muss 6. Schulklasse wiederholen

Paukenschlag im Willy-Brandt-Haus: Jetzt hat auch die SPD ihren Plagiatsskandal. Wie die Grundschule an der Humboldtstraße in Hamburg heute mitgeteilt hat, soll der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Biologie-Arbeit «Evolution, vom Affen bis zum Menschen» in der 6. Klasse von seinem Tischnachbarn Alfred Krawottke abgeschrieben haben, ohne dies kenntlich zu machen. Die Schulleiterin, Caroline Weigmann, teilte mit, dass man Peer Steinbrück den Schulabschluss entzogen habe und ihn auffordert, die 6. Schulklasse zu wiederholen. Die Erklärung:

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F!XMBR exklusiv: Einreiseverbot für Rechtsrock-Band Frei.Wild

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Symbolfoto: kbs478, Creative Commons Licenses.

Nachdem die Rechtsrock-Band Frei.Wild vom Echo ausgeschlossen wurde, wird am Montag die nächste Hiobsbotschaft verkündet werden. Wie F!XMBR von einer Quelle aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erfahren hat, wird für die Band ein Einreiseverbot nach Deutschland verhängt werden, die Platten werden indiziert. Die geplanten Konzerte in Aachen, Aurich, Schwerin, Landser und Geiselwind sind somit in Frage gestellt, sollte die Band keine rechten Mittel gegen die Entscheidung einlegen. Damit reagieren Politik und das BfV auf Veröffentlichungen von Wissenschaftlern und Rechtsextremismus-Experten. Diese hatten der Band wiederholt vorgeworfen, rechte Stereotypen zu bedienen.

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Frei.Wild vom Echo ausgeschlossen. Und das ist auch gut so.

Wenn Goebbels das Internet gehabt hätte, hätte Deutschland den Krieg gewonnen. Mit diesen Worten beginnt ein Artikel der SZ über die Deutschrock-Band Frei.Wild. Diesen Satz stammt nicht etwa von einem trunkenen Vollidioten, sondern von einem Beleuchter der Band. Seit Monaten tobt eine öffentliche Diskussion über die Band, deren Sänger früher für die Rechtsrock-Band Kaiserjäger gesungen hat und dem Rechtspopulismus nicht abgeneigt scheint. Nachdem Frei.Wild nun für den Echo nominiert worden war, hatten die Bands Kraftklub und Mia die Echo-Verleihung abgesagt, die Ärzte und die Toten Hosen glänzten mit kryptischen Andeutungen anstatt mit klaren Aussagen. Heute gab die Deutsche Phono-Akademie gekannt, dass Frei.Wild von der Nominierungsliste gestrichen sei. Und das ist auch gut so.

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7 Jahre F!XMBR

Caschy feiert nebenan Geburtstag, herzlichen Glückwunsch, wir haben den unseren verpasst. Das kommt davon, wenn man nicht mehr allzu viel auf dem eigenen Blog schreibt. Wir werden uns bessern, versprochen. Mal im Ernst: Ob es wieder mehr wird, oder als Archiv stehen bleibt, kann ich nicht sagen, derzeit liegen unsere Prioritäten auf anderer Ebene. Lasst Euch nicht ärgern, gehabt Euch wohl, wer mich schnell erreichen möchte, macht das per Mail, Twitter — und Google+ gibt es auch noch. ;-)

Auf die nächsten 7 Jahre, dann lachen wir über den Blog-Blues im 6. und 7. Lebensjahr. ;-)

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Kanzlerkandidat Steinbrück richtet Paywall auf seiner Webseite ein

(F!XMBR) Der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, geht neue Wege um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Wie er heute in Berlin mitgeteilt hat, ist auf seiner Webseite eine so genannte Paywall eingerichtet worden. Ziel sei es, «auch für digitale politische Inhalte erfolgreiche kostenpflichtige Angebote zu machen». Aus dem Umkreis der SPD ist zu hören, dass der Wahlkampf immer mehr ins Internet verlagert werden würde und sich deshalb Spenden und Honorare nur schlecht realisieren lassen.

Zudem wird Peer Steinbrück als erster Bundespolitiker Mitglied beim Micropayment-Netzwerk «flattr». Unterstützer und Interessierte können so die Aussagen des Kanzlerkandidaten via Twitter mit einer Spende honorieren. «Ich will meine Wähler mit guter Politik zu fairen Preisen und einem guten Service überzeugen», so Steinbrück vor versammelter Presse.

Ob Steinbrück diesen Service auch nach erfolgreiche Wahl zum Bundeskanzler fortführen möchte, ist ungewiss. Bekannt ist, dass er das Gehalt des Bundeskanzlers als zu niedrig empfindet. Ein nicht genanntes Vorstandsmitglied der SPD: «Ich glaube, als Bundeskanzler kann Peer Steinbrück wieder auf die guten, alten und bekannten schwarzen Koffer ausweichen».

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Guten Rutsch

 

Wir wünschen Euch allen ein glückliches neues Jahr 2013 :-)

Bild: Wikimedia Commons

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Die Würde des Amtes

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In den letzten Wochen der Präsidentschaft Christian Wulffs wurde oft über die Würde des Amtes gesprochen und wie Wulff diese beschädigen würde. Am Ende war ein Rücktritt unausweichlich, nicht nur wegen der staatsanwaltlichen Ermittlungen, auch ohne diese hätte sich Wulff nicht mehr lange im Amt halten können. Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD, spielt derzeit ähnlich mit der Würde des Amtes, dem des Bundeskanzlers.

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Frohes Fest

 

Wir wünschen all unseren Lesern und deren Familien und Freunden, ein frohes Fest, sowie ein glückliches, neues Jahr 2013 :-)

Bild: Wikipedia

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