P2P: die Staatsanwaltschaft Wuppertal streikt

Nach hiesiger Auffassung wäre die Aufnahme von Ermittlungen bereits unverhältnismäßig, da die Tatverdächtigen in den Tauschbörsen keinerlei finanzielle Interessen verfolgen.

So die Worte des dortigen Pressesprechers. Natürlich läßt die Industrie nicht locker und versucht es nun bei der übergeordneten Behörde. In Wuppertal hingegen hat man recht gut verstanden, um was es der Industrie tatsächlich geht: Umgehung der gesetzlichen Hürden mittels unverhältnismäßigen Strafanzeigen, um letztendlich an die Adressen derjenigen zu gelangen zwecks weiterer Abmahnungen, Schadensersatzansprüche etc.

heise

3 Antworten zu “P2P: die Staatsanwaltschaft Wuppertal streikt”

  1. […] heise online zitiert Wolf Baumert, Pressedezernent der Staatsanwaltschaft Wuppertal, im Zusammenhang mit den Fahndungsmethoden der Musikindustrie, die das Amtsgericht Offeburg bereits im vergangenen Sommer gerügt hatte (Tauschbörsen-Strafverfahren ist unzulässig) (via F!XMBR) […]

  2. […] dieses seltsamen Volkssports werden näher beleuchtet. Interessant auch in diesem Zusammenhang die Haltung diverser Behörden. Filesharing ist wie Schwarzfahren — meist geht es gut, manchmal erwischt es einen doch. Die […]

  3. P2P: Staatsanwaltschaft verweigert Ermittlung für Musikindustrie…

    Grade habe ich noch davon geschrieben, das die Musikindustrie eine falsche Schlange in meinen Augen ist (aber auch die Filmindustrie ) da Lese ich das Nächste im Ticker
    Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft hat sich offen mit der Medienindustr…

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