Oskar Lafontaine hat U2 gegründet

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Die SPD macht sich mal wieder vollkommen lächerlich. Die Generalsekretärin in spe und Parteirechte, Andrea Nahles, hat den Schuldigen für den Wahlbetrug der Grünen im Saarland ausgemacht: Oskar Lafontaine. Er agiere als Steigbügelhalter für einen abgehalfterten Ministerpräsidenten, so die Agenda-Befürworterin. Damit ist klar, dass Sigmar Gabriel und Andrea Nahles in Zusammenarbeit mit Frank-Walter Steinmeier weiter die SPD abhalftern — und das auf ganzer Linie. Weiter so — alles, was irgendwo den Verdacht nährt, links zu sein, wird verteufelt und für das Elend der Welt verantwortlich gemacht. Andrea Nahles gehört damit wie Gerhard Schröder, Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier zu den Sargnägeln der Sozialdemokratie.

Bei aller berechtigten und wichtigen Kritik an den Linken muss man sich so langsam fragen, ob die Linkspartei die einzige Oppositionspartei in Deutschland darstellt. Die SPD hat das gesellschaftliche Miteinander aufgekündigt und die soziale Kälte ins Land getragen, die Grünen halten nun Schwarz-Gelben Regierungen die Tür auf. Wo bleibt die Wahl für die Bürgerinnen und Bürger? Sie haben offensichtlich keine Alternative mehr. Egal, ob man Rot oder Grün wählt, Schwarz und/oder Gelb ist immer mit im Boot. Selbst Matthias Platzeck, der in Brandenburg auf Rot-Rot zusteuert, beeilt sich, zu Protokoll zugeben, dass ein Rot-Rotes Bündnis nicht aus Überzeugung angegangen wird, er geht damit nicht offensiv um, die Brandenburg-SPD verteidigt sich mit dem Hinweis, dass sie Angst vor dem Simonis-Effekt habe. Die SPD schließt keine Bündnisse mehr aus Überzeugung, sondern aus Angst.

Und dieser Partei sollen  die Menschen noch vertrauen?

Bei uns auf Identi.ca hilft nur noch Ironie und Zynismus.

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Die SPD glaubt nicht mehr an sich selbst, sie handelt nicht mehr aus Überzeugung, sie hat die eigene Geschichte vollends aus den Augen verloren. Die Sozialdemokraten agieren aus der Defensive heraus, Angst begründet ihr Handeln. Sie lassen sich treiben von einer maßlosen Pressemeute, angeführt von der BILD, die unserer Demokratie immensen Schaden zufügt. Provokant gesprochen: Konsequent wäre es, wenn sich eine Koalition aus Union, FDP, SPD und Grüne auf einen Bundeskanzler Kai Diekmann einigen würde. Diekmann sät Angst, Misstrauen und Zwietracht unter den gesellschaftlichen Gruppen — und SPD und Grüne tappen in diese Falle. Mittlerweile bin ich sogar so weit, zu sagen: willentlich. Doch ich habe da, auch wenn ich mich wiederhole, eine schlechte Nachricht:

Die Menschen mögen blind sein, doch sie können im Dunkeln sehen.

Einen Neuanfang propagiert die SPD derzeit — wieder einmal. Ich glaube nicht, dass die Menschen noch auf diese warmen Worte reinfallen. Ankündigungen und Handeln widersprechen sich bei der SPD, da helfen auch von PR-Agenturen ausgedachte Textbausteine nicht, die selbst die so genannte Basis per E-Mail, von oben nach unten durchgereicht, veröffentlicht. Die SPD ist keine Volkspartei mehr, sie vertritt nicht mehr die Bürgerinnen und Bürger, sie wickelt sich selbst ab. Als Garanten für diesen Niedergang werden Politikerinnen wie Andrea Nahles in die Geschichtsbücher eingehen. Aus Sicht solcher Menschen sicherlich auch ein Erfolg.

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13 Antworten zu “Oskar Lafontaine hat U2 gegründet”

  1. Yuggoth sagt:

    Oskar aus der Mülltonne ist die einzige Opposition — deswegen hat er meine Stimme bekommen. Nur deswegen.

  2. DxU sagt:

    «…muss man sich so langsam fragen, ob die Linkspartei die einzige Oppositionspartei in Deutschland darstellt» Muss man nicht,aber ich würde die Frage dann mit ja beantworten. Zumidest ist sie inzwischen die einzig nennenswerte und parlamentarische Partei, der ich noch zutraue dieses Land ein klein wenig sozialer zu gestalten.
    Ja ich habe sie gewählt, weil ich zu ihr keine Alternative mehr sehe.
    Die Grünen wurden mal für Links gehalten, daran glauben die wohl inzwischen selber nicht mehr.

  3. Joerg, Ex-Sozi sagt:

    Hmm, SPD?
    Was war das nochmal?

  4. Schlappe Seppel sagt:

    Kein Grund zu Jammern. Die machen momentan alles richtig. Ich wünsche mir aber, daß neben Steinmeier, Scholz und Nahles auch Steinbrück, Münte, Schily,Kajo, Kahrs, Benneter und Heil weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Außerdem sollte man auch diese ganzen Blöker aus dem Hintergrund wie Apel, Farthmann, Klose, Karsten Voigt, Hartz, Struck, Scharping u.ä. Kaliber schnell reaktivieren, damit die ganze Blase gemeinsam öffentlich Ihren ideologischen Bankrott erklärt.

    Schnell sterben gehen! Von mir aus auch laut, aber für immer!

  5. Maschinist sagt:

    Die SPD ist beim Abnicken über die Jahre eingenickt.
    Selbstbezogene Karrieristen sahen das als Chance, nun handeln sie Konsequent und bleiben sich insofern treu.

    Nun muss schleunigst die Agenda 2020 in Brasilien erarbeitet werden, um jahrzehntealten CDU-Wählern vielleicht doch noch einen Klon unterschieben zu können.
    Daher ist Geschlossenheit in Form von kritiklosem Abnicken jetzt die einzige Alternative! Es darf nicht der Eindruck der Zerstrittenheit entstehen.

    Also: Vorwärts Genossen!
    Auf 3: Das Hinterzimmer-Personal-Tableau das hat immer Recht!

    Die SchröderPD hat genossen, halt nur mehr keine Genossen.

    Glückauf!

  6. tschill sagt:

    Nahles™ muß so laut rumtönen. Ihre Hoffnung:
    a) das Vergessen zu befördern, daß die Linke diese (schon längere Zeit offensichtliche) Entwicklung vor der Wahl vorausgesagt hatte
    b) den Grünen ein Zeichen zu geben, daß man sich in Zukunft wieder zusammeraufen könne (Und ewig singt Wolle P Verliebenverlorenvergessenverzeihn.)

    Naja, nichts, was mich jetzt aus den Socken haut. Die Sozialdemokratie ist immer nur dann erträglich, wenn sie befürchten muß, daß relevante Teile ihrer Klientel zu Anarchisten, Kommunisten o.ä. abwandern. Obwohl sie häufig selbst dann noch peinlichst agiert. Die Geschichte der Zweiten Internationale ist keine Geschichte voller Mißverständnisse.

  7. Limited sagt:

    Läuft doch prima, für die Sozis.

    Jetzt hat man ein Thema, mit dem man von den eigenen innerparteilichen Querelen für ein Weilchen ablenken kann, um vor dem anstehenden Parteitag «die Reihen zu schließen».

    Die wegbrechende Option mit den Grünen wird dann als Hinweis gewertet, man müsse sich jetzt auch in diese komische «Mitte» orientieren, da man dem leibhaftigem Oskar sowieso nicht trauen kann und alle haben sich wieder lieb.

  8. Carsten Breuer sagt:

    Die Linke als einzige Oppositionspartei?? Na, wenn der Witz nicht gut ist… Einfach mal den Blick nach Berlin riskieren, da macht die Linke alles mit… Komischerweise genau die Sachen, die überall (gut in Brandenburg vielleicht bald nicht mehr) «verteufelt» werden.. Also Hartz 4, soziale Einschnitte mit der Kettensäge usw. Pro BW in Afghanistan hat mit sich da wohl nur noch nicht ausgesprochen, weil Berlin keine eigene Bundeswehr hat!
    Die SPD übrigens könnte es ja mal mit Basisdemokratie in den eigenen Reihen probieren, aber nein, die «Retter in der Not» (Gabriel, Nahles…) werden direkt wieder aus dem Willy-Brandt-Haus gekürt..
    Tschüss SPD!

  9. Sokrates sagt:

    Wie man sieht, zeigt die SPD zumindest in einer Beziehung Beständigkeit: Ihr Projekt 18 %
    Schade nur, dass ausgerechnet die FDP davon profitiert und sich immer mehr zu einer Bedrohung für dieses Land entwickelt.
    Der Wähler in diesem Land erinnert mich immer mehr an Dr. Frankenstein der ein Monster erschafft und dann merkt, dass er keine Kontrolle über selbiges hat.
    Angela und Guido, das ist wie Pest und Cholera des 21 Jahrhunderts.

  10. Limited sagt:

    Der Wähler in diesem Land erinnert mich immer mehr an Dr. Frankenstein der ein Monster erschafft und dann merkt, dass er keine Kontrolle über selbiges hat.
    Angela und Guido, das ist wie Pest und Cholera des 21 Jahrhunderts.

    Es ist meiner Meinung nach schlimmer und besser :-)

    Schlimmer, da die Alternativen auch nicht wirklich jenseits von Menschheitsgeißeln anzusiedeln sind. Die Risiken und Nebenwirkungen von Steinmeier, Trittin und Wagenknecht rangieren irgendwo zwischen Lepra und Blutvergiftung.

    Besser, da den meisten Wählern das durchaus bewußt ist. Viele wählen nicht aus Überzeugung Partei xyz (die Rentner mal aussen vor), sondern aus taktischen Erwägungen. Anekdotisch — der Kioskbesitzer meiner Wahl wählte diesmal FDP. Nicht weil er Guido toll findet, die anderen haben ihm in seiner Situation aber in den letzten Jahren auch nicht viel gebracht. Also diesmal Guido.

    Bringt der nix, ist er beim nächsten Mal auch nichtwählbar.

    Das Gefühl bei jeder Wahl jedes Mal eine Niete zu ziehen, ist recht weit verbreitet. Entsprechend herrscht ein eher nüchternes Gefühl bei Wahlversprechen vor. Was zählt ist, was hinten rauskommt.

  11. Anton II sagt:

    Soziale Gerechtigkeit ein Markenzeichen der SPD ?
    Die Eifeler Krawallschachtel und Sprücheklopperin Andrea Nahles, der Sauerlandberlusconi Müntefering, der halbrechte hanseatische Olaf Scholz u. a. SPDler stimmen am 2.07.2009 zusammen mit der CDU gegen den Antrag der Linken, dass Schonvermögen auf 700 € pro Lebensjahr zu erhöhen.
    Der Vertreter des Arbeitnehmerflügels der SPD, Otmar Schreiner, stimmt dem Antrag der Linken zu, weil er es als schreiendes Unrecht empfindet, dem Arbeitslosen auch noch ihr Erspartes — bis auf ein geringes Schonvermögen — fürs Alter wegzunehmen und ihnen erst dann Hartz IV-Leistungen zu gewähren.
    Kanzlerkanditat Hartz IV Steinmeier hat mit der Ablehnung des Linken Antrags natürlich kein Problem — er steht ja für soziale Gerechtigkeit und gegen die soziale Kälte der FDP/CDU.

    Wenn man jetzt sieht, dass die CDU zusammen mit der FDP ankündigen, Gerechtigkeitslücken im Hatz IV System schließen zu wollen, kann man daraus den Schluß ziehen, dass die CDU in der Koalition zu schwach war, um sich gegen die HartzIV Drahtzieher in der SPD durchzusetzen.
    Man könnte aber auch daraus den Schluß ziehen, dass die SPD Führungsmannschaft aus einer Ansammlung von Dilettanten besteht, die ohne jede strategische Ausrichtung von einem Fettnäpfchen in das andere treten, Hartz IV wie eine Monstranz vor sich hertragen und nicht einmal merken, dass sie von FDP und CDU vorgeführt werden.
    Bestes Beispiel ist «Die 100 m Landstraße Angstbeißerin» Andrea Nahles.
    Sie giftet und pöbelt lieber gegen die Linke, insbesondere Oskar Lafontaine, statt sich mit dem wirklichen politischen Gegner rechts von ihr anzulegen und für soziale Gerechtigkeit einzutreten,.
    Mit so einem unfähigen Führungspersonal wird es weder einen Neuanfang bei der SPD geben noch lassen sich verlorene Wähler zurückgewinnen.
    Die wählen lieber das Original für soziale Gerechtigkeit , die Linke, als ihre Stimme bei der unberechenbaren matschie– und hartzvierverseuchten SPD abzugeben.
    Mittwoch, 14. Oktober 2009
    Schonvermögen wird erhöht
    Vertrag soll am 23. Oktober stehen
    Die Koalitionsverhandlungen sollen am Freitag der kommenden Woche beendet werden. Bereits beschlossen ist, dass die Zuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger sowie das Schonvermögen für die Altersvorsorge erhöht werden.
    Das Schonvermögen soll von derzeit 250 Euro pro Lebensjahr auf 750 Euro verdreifacht werden.
    Es gelte, «Gerechtigkeitslücken im System zu schließen», sagte Pofalla.
    Die Kosten für die Veränderungen beim Schonvermögen würden mit rund 300 Millionen Euro angesetzt.
    Dies engt den Spielraum für Steuersenkungen weiter ein. Das Schonvermögen, das ein Arbeitsloser trotz des ALG-II-Bezugs behalten darf, liegt derzeit bei 250 Euro pro Lebensjahr.
    Maximal anrechnungsfrei sind bislang 16.250 Euro.
    Außerdem sollen laut Niebel selbstgenutzte Immobilien «dem Zugriff des Staates entzogen werden». Es solle «derjenige, der hier vorgesorgt hat, nicht schlechter gestellt werden als derjenige, der nicht vorsorgen konnte oder wollte».
    Bisher darf Wohneigentum nur bis zu einer bestimmten Größe trotz Bezugs von staatlichen Hilfen behalten werden.

    Antrag der Linken, das Schonvermögen von 250 € auf 700 € zu erhöhen.

    Am 2.07.2009 im Bundestag zur Abstimmung gestellt.

    Antrag durch Mehrheit von CDU/ SPD abgeschmettert . Grüne und FDP!!! enthalten sich.

    FDP Niebel , Solms, Fricke usw. = enthalten Westerwelle = abwesend
    CDU Pofalla, Kampeter = abwesend Braucksiepe, Spahn, Kauder usw. = ja ( =gegen Erhöhung)
    SPD Müntefering, Heil, Nahles, Olaf Scholz, Ulla Schmidt usw– = ja (= gegen Erhöhung ) SPD Sigmar Gabriel, Peter Struck abwesend
    SPD Otmar Schreiner (Arbeitnehmerflügel) = nein (= für Erhöhung)

    Grüne = Enthaltung

  12. Karl sagt:

    Ihre Seite hat mich gerade vom Bildschirm meines Enkels angeschaut und als längjähriges SPD-Mitglied kam ich nicht umhin mehrere ihrer Artikel zu lesen.
    Ihrer Meinung nach ist die SPD also dem Untergang geweiht, ja seit mehreren Jahren dazu verdammt? Nun gut, ich sage ihnen, dass es eine SPD auch in 20 Jahren noch geben wird und auch wenn ich eine SPD-geführte Regierung vielleicht nicht mehr erleben werde, es wird wieder dazu kommen.

    Sie haben doch die schlimmsten Zeiten der SPD überhaupt nicht erlebt und lassen sie sich das von mir sagen, ohne Überheblichkeit, schlimmer ist es heute nicht mehr. Und ich meine nicht den Nationalsozialismus. Den habe ich glücklicherweise nur als Kind erlebt und das ist auch eine ganz andere Geschichte.
    Ich bin 1954, im Alter von 17 Jahren der SPD in Recklinghausen beigetreten und die SPD war damals am Ende, wirklich am Ende. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, aber voraussichtlich sind Sie ja nach Brand eingetreten, in den «guten» Jahren und haben das alles nicht erlebt. Nun, wir waren damals ideologisch am Ende, keine wirkliche Alternative und sogar in Recklinghausen sind damals noch einige Mitglieder zu den Kommunisten gegangen. Die Wahlergebnisse waren schlimmer als jetzt, zumindest habe ich sie so empfunden und so sehe ich die heutigen Zeiten nicht so schwarz wie sie das vielleicht tun, ein Erneuerungsprozess wird kommen.
    Vermutlich können sie auch die Abneigung vieler SPD-Mitglieder gegen die PDS nicht nachvollziehen. Nun eines was die SPD nach 1945 immer wahr ist antikommunistisch. Wir sind doch damals nicht in die SPD eingetreten, um die Weltrevolution durchzuführen, sondern weil wir ganz alltägliche Verbesserungen erreichen wollten und weil wir einen anderen Regierungsstil als Adenauers wollten. Freiheit natürlich ja, war immer das Ziel, die kommunistische Revolution niemals.
    Wir haben uns damals noch mit der KPD auseinandersetzen müssen. Auch in meinem Betrieb. Und da gab es ganz vernünftige Leute, aber die wurden immer weniger. Ich war gegen das KPD-Verbot, aber Sie müssen auch sehen, was für Leute damals in der KPD waren. Menschen, die die Verbechen Stalins leugneten.
    Und in der PDS sind mir zu viele dieser Menschen, vielleicht nicht mehr Stalinisten, aber doch genug Leute, die Diktaturen, wie Kuba verteidigen, die DDR beschönigen und auch hier Dinge einführen wollen, die ich mir gewiss nicht wünsche.

    Die SPD bleibt die Partei der arbeitenden Bevölkerung. Vielleicht wählen arbeitslose Mitbürger aus Verzweiflung PDS, aber auch das wird sich wieder ändern. Und wissen Sie, viele meiner alten Kollegen, vor allem viele Frauen alter Kollegen, deren Männer oft schon Jahre tot sind, leben von weniger als dem sogenannten Hartz IV,dennoch wählen wir alle noch SPD, weil sie mich, in den über 50 Jahren in denen ich jetzt Mitglied bin, immer gut vertreten hat–

  13. dissenter sagt:

    Darf hier eigentlich die Blödzeitung zitiert werden, wenn es der Wahrheitsfindung dient?

    Interview mit Peter Müller, Ministerpräsident Saarland:
    BamS: Haben Sie sich eigentlich schon bei Oskar Lafontaine bedankt?
    Müller: Dafür sehe ich keine Veranlassung.
    BamS: Ohne Lafontaines überraschende Rückkehr ins Saarland hätten die Grünen vielleicht der SPD und den Linken zur Mehrheit verholfen …
    Müller: Auch ohne die Volte, die Lafontaine gedreht hat, hätte nach Aussage von Hubert Ulrich (Vorsitzender der Grünen im Saarland, Anm. d. Red.) der Parteitag der Saar-Grünen für Jamaika gestimmt.

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