Desaster für Brokeback Mountain — Die Oscars 2006

5. Der F!XMBR-Newsticker zur Oscar-Verleihung 2006 — Part 2

03:30 Uhr:

Terrence Howard überreicht den nächsten Oscar:

documentary short subject für A golden age of Norman Corwin

Irgendwie scheint George Clooney gut gelaunt zu sein, immer wenn er ins Bild kommt, zieht er Fratzen. Charlize Theron hat den nächsten Umschlag in der Hand:

doumentare feature für The march of the penguins

Den Film hab ich verschlafen, vielleicht sollte ich ihn mal schauen.

03:50 Uhr:

Sandra Bullock und Keanu Reeves kommen zu der Musik von Speed auf die Bühne.

art direction für John Myhre für Memoirs of a Geisha

Wenn ältere Männer mit der Stimme und den Tränen zu kämpfen haben. 😉  Heiß, Selma Hayek.

original score für Gustavo Santaolalla für Brokeback Mountain

Es schien, als fielen der Crew um Brokeback Mountain im Publikum einige Steine vom Herzen.

04:35 Uhr:

Schreckliche Frisur, grandioses Kleid — Jessica Alba - Gänsehautfeeling. Was würde ich alles dafür geben, Eric Banna zu sein, der neben ihr steht.

sound mixing für King Kong

Auch nicht schlecht, King Kong bisher der Gewinner des Abends — 2 Nominierungen, 2 Oscars. Nach einer unvergleichlichen Präsentation von Meryl Streep und Lily Tomlin hat

Robert Altman seinen honorary oscar

bekommen. Beim nächsten Oscar gehts wieder um die Musik:

original song für Jordan Houston u. A. für Hustle & Flow.

Rapper standen bei den Oscars selten auf der Bühne. Nun aber kommt Jennifer Garner auf der Bühne, ein wenig ründlich, gerade nach ihrer Schwangerschaft, rutscht fast aus, überspielt das aber wunderbar, I do my own stunts.

sound editing für Mike Hopkings u. A. für King Kong

Was soll ich zu King Kong noch schreiben. 😉 Grinsemann George Clooney wieder, der celebriert den Abend — den Verstorbenen wird gedacht, unter Anderem Miss Ellie Babara Bel Geddes und Mr. Miyagi Pat Morita - R.I.P. Folks.

04:40 Uhr:

Jetz wird ernst für Sophie Scholl, Will Smith präsentiert diesen Oscar:

best foreign language film für Tsotsi

Das war es dann leider nicht, auch nicht für die französische Produktion Merry Christmas mit Daniel Brühl und Diane Krüger - schade.

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3 Antworten zu “Desaster für Brokeback Mountain — Die Oscars 2006”

  1. Oli sagt:

    Gibt es eigentlich Zahlen, inweit der diesjährige Oscar überhaupt noch weltweit interessiert? Ich denke uninteressanter, wenn er es überhaupt schon einmal war, konnte er wohl nicht mehr daherkommen.
    Die tatsächlichen großen Filme fehlten, King Kong hatte z.B. viel Technik aber wenig «Seele», so gab man sich mit ein paar «Außenseiter» zufrieden.
    Nichts gegen letztere doch in den Jahren zuvor, in den die Blockbuster abräumten, gab es auch viele dieser «Außenseiter» mit weitaus höherem Niveau als die «US-Klischees» ( homosexuelle Cowboys, Rassismus ).
    Beides sehr wichtige Themen aber schon früher weitaus besser «verpackt».

  2. […] Eines der schlechtesten Remakes ever leistete sich Steve Martin mit Der rosarote Panther. Sehr schade, aber es kann halt nur einen Clouseau geben: Peter Sellers. Die Oscar-Verleihung geriet für Brokeback Mountain zum Desaster — ich konnte mit dem Schwulen-Western Western-Melodram nicht wirklich was anfangen — ich hab mich sehr darüber geärgert, nicht auf *mein* Gefühl vertraut zu haben, und dass ich mir die DVD ausgeliehen hatte. Zum Geheimtipp im März geriet Natalie Portmann mit der Comicverfilmung V wie Vendetta. Das — für mich — Hauptaugenmerk allerdings, die Kritik an einem faschistischem Überwachungsstaat wurde leider nur in Ansätzen angesprochen, viel mehr wert wurde auf die Beziehung zwischen Evey und V gelegt — schade. […]

  3. […] — Ich sehe gerade, Jens macht auch nen Lifeticker — da könnte ich mich nach letzten Jahr eigentlich zurücklehnen. Hat damals eh kaum einen […]

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