Desaster für Brokeback Mountain — Die Oscars 2006

4. Der F!XMBR-Newsticker zur Oscar-Verleihung 2006 — Part 1

01.00 Uhr:

Gleich beginnt die Zur-Show-Stellung auf dem Roten Teppich, bevor die begehrten Preise verliehen werden. Dann wollen wir mal schauen, gespannt bin ich auf den Gastgeber Jon Stewart — ich habe so meine Zweifel, ob er die Show ähnlich selbstironisch rüberbringt, wie Billy Christal oder auch Chris Rock, schau m’er mal — die Spiele sind eröffnet.

01.15 Uhr:

Die neue Frisur von Jessica Alba ist nicht wirklich mein Fall - brunette, hochgesteckt, was hat sie sich dabei denn gedacht?

01.30 Uhr:

Das wusste ich auch noch nicht — Keanu Reeves und Sandra Bullock haben 12 Jahre nach Speed wieder einen Film zusammen gedreht — The Lake House.

01.45 Uhr:

Jennifer Aniston — 2 ihrer Co-Stars sind nominiert, sie nicht, kein Wunder, die Frau war noch nie mein Fall, sie war immer irgendwie das Anhängsel von Brad Pitt und auch die, die durchgezogen wurde in Friends.

Warum sie die Schönsten immer verheiratet? Reese Witherspoon mit ihrem Mann, viel besser als ich sieht der auch nicht aus. 😉 Und jetzt sind meine Hoffnungen total im Keller, die beiden haben 2 Kinder. 😮

Wow, Felicity Huffman, eine verzeifelte Hausfrau, auch als beste Hauptdarstellerin nominiert zeigt tiefe Einblicke — und das in dem Alter. 😉

01.59 Uhr:

Nun geht es gleich los, anschnallen, festhalten, staunen, genießen.

02.20 Uhr:

Nach einem genialem Intro, einer tollen Einführung von Jon Stewart und einer Reportage über schwule Cowboys, die Vergabe des ersten Oscars:

actor in a supporting role für George Clooney in Syriana

Das ist eine Überraschung, der erste wichtige Oscar, der nicht an Brokeback Mountain geht, könnte aber auch heißen, Clooney wird als bester Regisseur übergangen.

02:35 Uhr:

Weiter geht es mit den Oscars:

visual effects für King Kong

Hat Peter Jackson es doch geschafft, mit diesem Machwerk einen Oscar zu ergattern, auch wenn seine Kollegen ihn mit nach Hause nehmen.

Der nächste Oscar:

animated feature für Wallace & Grommit  — The Curse of the Were-Rabbit.

Mir hat der Film nicht wirklich gefallen, aber es ging ja um die Technik.

02:55 Uhr:

Nach einem Auftritt von Dolly Parton die nächste Verleihung:

live action short film für Martin McDonagh für Six Shooter

Schade, der Ausreisser hat es leider nicht geschafft, aber vielleicht Sophie Scholl, wir werden es noch erfahren. Der nächste Oscar:

animated short film für The Moon and the Son

Ärgerlich, die Trickeinspielung hat geklappt, bis zur Bekanntgabe der Oscar-Gewinner, da setzte der Ton aus.

Jetzt betritt Jennifer Aniston die Bühne mit einem Umschlag:

costume design für Colleen Atwood für Memoirs of a Geisha

Auch Walk the Line hat in der ersten Kategorie nicht gewonnen, in der er nominiert war.

03:15 Uhr:

Der nächste Oscar:

makeup für Howard Berger Tami Lane für The Chronicles of Narnia

Immer diese Dankesorgien. 😉 Nach einer Einspielung er Scientific & Technical Awards ein weiterer der wichtigen Oscars:

actress in a supporting role für Rachel Weisz in The Constant Gardner

Oha, wieder nicht für Brokeback Mountain.

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3 Antworten zu “Desaster für Brokeback Mountain — Die Oscars 2006”

  1. Oli sagt:

    Gibt es eigentlich Zahlen, inweit der diesjährige Oscar überhaupt noch weltweit interessiert? Ich denke uninteressanter, wenn er es überhaupt schon einmal war, konnte er wohl nicht mehr daherkommen.
    Die tatsächlichen großen Filme fehlten, King Kong hatte z.B. viel Technik aber wenig «Seele», so gab man sich mit ein paar «Außenseiter» zufrieden.
    Nichts gegen letztere doch in den Jahren zuvor, in den die Blockbuster abräumten, gab es auch viele dieser «Außenseiter» mit weitaus höherem Niveau als die «US-Klischees» ( homosexuelle Cowboys, Rassismus ).
    Beides sehr wichtige Themen aber schon früher weitaus besser «verpackt».

  2. […] Eines der schlechtesten Remakes ever leistete sich Steve Martin mit Der rosarote Panther. Sehr schade, aber es kann halt nur einen Clouseau geben: Peter Sellers. Die Oscar-Verleihung geriet für Brokeback Mountain zum Desaster — ich konnte mit dem Schwulen-Western Western-Melodram nicht wirklich was anfangen — ich hab mich sehr darüber geärgert, nicht auf *mein* Gefühl vertraut zu haben, und dass ich mir die DVD ausgeliehen hatte. Zum Geheimtipp im März geriet Natalie Portmann mit der Comicverfilmung V wie Vendetta. Das — für mich — Hauptaugenmerk allerdings, die Kritik an einem faschistischem Überwachungsstaat wurde leider nur in Ansätzen angesprochen, viel mehr wert wurde auf die Beziehung zwischen Evey und V gelegt — schade. […]

  3. […] — Ich sehe gerade, Jens macht auch nen Lifeticker — da könnte ich mich nach letzten Jahr eigentlich zurücklehnen. Hat damals eh kaum einen […]

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