Osama bin Laden

President Barack Obama and Vice President Joe Biden, along with with members of the national security team, receive an update on the mission against Osama bin Laden in the Situation Room of the White House, May 1, 2011. Please note: a classified document seen in this photograph has been obscured. (Official White House Photo by Pete Souza)</p><p>This official White House photograph is being made available only for publication by news organizations and/or for personal use printing by the subject(s) of the photograph. The photograph may not be manipulated in any way and may not be used in commercial or political materials, advertisements, emails, products, promotions that in any way suggests approval or endorsement of the President, the First Family, or the White House.
Barack Obama und sein Team verfolgen die Operation Geronimo. Foto: White House @ flickr.

Entgegen vieler anderslautender Tweets: Auch Jack Bauer hätte Osama bin Laden nicht lebend gefangen. Er hätte ihn am 12. September 2001 zwischen 09.00h und 10.00h erschossen.

Ich habe mir zu dem Tod von Osama bin Laden noch keine endgültige Meinung gebildet. Ich weine ihm keine Träne nach und als ich gestern Morgen in der früh mit genau dieser Meldung per Radio geweckt wurde, musste erst einmal Twitter zur Verifizierung herhalten. Die Nachrichten, die uns seit gestern zu bin Laden erreichen, sind widersprüchlich. Erst hieß es, er sei gelungen, ihn zu töten. Als im Laufe des Tages die Frage nach dem Völkerrecht aufkam, wurde schnell nachgeschoben, dass er sich bei Zugriff der Seals gewehrt haben soll.

Ich bin durchaus geneigt, der zweiten Version Glauben zu schenken. Kleiner Realitätscheck. Glaubt wer wirklich, dass eine Seals-Einheit das Versteck bin Ladens stürmen kann, ohne dass der sich wehrt? Selbstverständlich haben er und seine letzten Getreuen zu den Waffen gegriffen. Die Frage, die gestellt werden muss: Inwieweit hat man ihm die Chance gegeben, sich zu ergeben als es dem Ende zuging? Doch die Frage wird wahrscheinlich nie beantwortet werden. Wir sollten aber die Dinge auf keinen Fall verklären und argumentieren, dass auch eine Polizeieinheit bin Laden hätte festnehmen können. Das ist Unsinn.

Barack Obama tritt 2012 zur Wiederwahl an. Er hat sich insbesondere seinen Landsleuten als Law-and-Order-Mann präsentiert. Das hat er sogar perfekt getan — was auch immer in Abbottabad geschehen ist. Ich halte es im Übrigen für eine Ironie der Geschichte, dass bin Laden sich nicht im pakistanischen Grenzgebiet in einer Höhle versteckt hat, sondern nahe Islamabads, nur wenige Kilometer von der amerikanischen Botschaft entfernt.

Man muss um bin Laden nicht trauern  — ich denke, dies wird auch kein vernunftbegabter Mensch tun. Darf man sich aber über den Tod eines Menschen freuen, wie es die Kanzlerin gestern in einem offiziellem Statement tat? Nein, hier sind rechtsstaatliche Grenzen überschritten worden, die noch lange nachwirken werden. «Es sei doch nur Osama bin Laden», so lautet die Ausrede derer, die feiern und nicht nach dem «Wie» fragen. Doch wo ziehen wir die Grenze? Seit den neuesten Wikileaks-Enthüllungen wissen wir, dass viele Gefangene zu Unrecht in Guantanamo einsitzen. Damit möchte ich nicht ausdrücken, dass bin Laden unschuldig war. Doch selbst mit ordentlichem Gerichtsverfahren werden viele unschuldige Menschen verurteilt. Es gibt Grenzen, die sollten und dürfen bei allem politischen Streit nicht überschritten werden. Dies ist gestern ohne Zweifel geschehen.

Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat sind unser höchstes Gut. Mit der Tötung bin Ladens hat der Westen unter Führung der USA nicht nur einen Märtyrer geschaffen, in seinem Tod könnte bin Laden vielleicht der größte Sieg über die verhasste westliche Welt gelingen. Sollte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, dass die Seals beim Zugriff in Notwehr gehandelt haben, haben wir uns mit dem internationalen Terrorismus auf eine Stufe gestellt und nicht anders gehandelt, wie die Attentäter vom 11. September. Nach dem 2. Weltkrieg herrschte große Verbitterung darüber, dass Adolf Hitler nicht vor ein ordentliches Gericht gestellt werden konnte. Heute feiert die westliche Welt den Tod eines anderen Massenmörders. Es ist ein Rückschritt auf unserem Weg in eine moderne und aufgeklärte Gesellschaft.

Den wahrscheinlich treffendsten Kommentar zu den Ereignissen liefert Frank Schirrmacher, der nicht gerade in Verdacht steht, linker Romantiker zu sein. Er zitiert «Gandalf» aus «Herr der Ringe»: «Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.» Ich empfinde keine Freude über den Tod Osama bin Ladens. Vielleicht lässt sich das Gefühl am besten mit Erleichterung umschreiben. Darin mischt sich aber auch große Scham. Ich kritisiere sie heute nicht. Ich bin heute nicht politisch anderer Meinung. Heute schäme ich mich einfach nur darüber, dass unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel heißt. Abschließen möchte ich mit einem anderen Zitat. «Padme», tief erschüttert in «Star Wars»: «So geht die Freiheit zugrunde — mit donnerndem Applaus.»

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26 Antworten zu “Osama bin Laden”

  1. Johannes Bayer sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel, den ich gleich mal in meinem Bekanntenkreis verteilt habe. Auch die Zitate sind wirklich treffend gewählt.
    Das Töten eines Menschen war noch nie richtig und wird es auch nicht werden.

  2. Oliver sagt:

    …, dass auch eine Polizeieinheit bin Laden hätte festnehmen können. Das ist Unsinn.

    Es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Die Amerikaner hätten auch das Gelände umstellen können oder mit dem pakistanischen Geheimdienst agieren. Stattdessen wird ein Mordkommando (so lautete die erste Meldung von Reuters mit Verweis auf eine Quelle im weißen Haus) zusammengestellt und das Gelände gestürmt.

    Für mich hat die ganze Geschichte einen extrem faden Beigeschmack. Wie bereits bei den Anthrax Anschlägen: Verdächtiger tot — Fall abgeschlossen. Und das obwohl noch viele Fragen offen sind. Von den unsäglichen Absonderungen meiner Kanzlerin will ich gar nicht erst anfangen. Aber wir wussten ja schon vorher, wenn sie mal was sagt, geht es auch garantiert in die Hose.

  3. Sorry, Verschwörungstheorien bitte auf linken oder rechten Spinnerblogs. Danke.

  4. Udo sagt:

    Jetzt kann der Abzug eingeleitet werden, obschon man sicherlich gern in den Iran einmarschiert wäre. Allein das Geld fehlt, und der Wille noch mehr Fläche in Brand zu stecken.

  5. >Die Amerikaner hätten auch das Gelände umstellen können oder mit dem pakistanischen Geheimdienst agieren.

    Klar, da steht eine Minifestung in einem Gebiet, in welchem ehemalige Militärangehörige sitzen, et al und dann spielt man zuvor mal eben jenen Kreisen die Info in die Hände. Meine Güte, das waren keine Höhlen in irgendwelchen Bergen, das war die Promi-Gegend, sprich Osama wurde von entsprechenden Kreisen gedeckt.

    Und das Gelände umstellen? A la «hier spricht die Polizei, bitte kommen sie mit erhobenen Händen heraus»? Die Chance Osama lebend zu bekommen ging wohl gegen Null, so oder so. Man versuchte es auch erst gar nicht, imho also eine Diskussion rein akademischer Natur.

  6. Oliver sagt:

    Es ist natürlich bequem, alles als Verschwörung abzutun, aber in dem Fall mal irgendwie ungerechtfertigt, weil das lag mir auch gänzlich fern. :-)
    Nur, immer wenn ich ein Gerichtsverfahren gern gesehen hätte, fällt es durch vorzeitiges Ableben des Hauptverdächtigen aus. Das macht mich irgendwie traurig. :-(

    Zur Erklärung, was ich meinte:
    Laut FBI wurde Bin Laden mangels Beweisen niemals wegen 9/11 gesucht. Trotzdem wird das jetzt als Gerechtigkeit für die Anschläge in NY gefeiert.

    Reuters ist jetzt auch kein linkes Kampfblatt
    und heute ist ja bekannt geworden, dass die US Regierung (mal wieder) gelogen hat. Osama war unbewaffnet und hat Widerstand geleistet (wahrscheinlich hat er Stuttgarter Pflastersteine geworfen). Das ganze las sich aber vorgestern noch ganz anders.

    Selbst tagesschau.de spricht nicht mehr von einer Tötung, sondern von einer „Ermordung“ und stellt auch viele wichtige Fragen.

    Die Anthraxgeschichte ist von Arte recherchiert. (Linker Verschwörungssender?)

    Wo ist da jetzt die Verschwörung? Ich sehe da keine, aber einige Fragen, die unbeantwortet bleiben werden.

  7. >dass die US Regierung (mal wieder) gelogen hat. Osama war unbewaffnet und hat Widerstand geleistet

    Ja mal überlegen … da waren vielleicht noch andere, die bewaffnet waren? Die wenigsten «Führer» machen selbst die Drecksarbeit. So manche offene Frage ist mit ein wenig Logik stante pede beantwortet. Und sicher hat die US-Regierung gelogen, deshalb gibts dann auch eine offizielle Stellungnahme der Regierung. Faux pas oder gestörter Informationsfluß der Medien, welcher behände mit Vermutungen kompensiert wurde? Ich glaube bei fefe findest du immer ein offenes Ohr für allerlei «Theorien» abseits der Realität. Aber hier …? Ich glaube nicht.

  8. Oliver sagt:

    Ich warte einfach mal ab, wie oft sich die Stellungnahmen der Vertreter der US Regierung noch ändern bis zur «endgültigen offiziellen Version». Die haben ja grad erst angefangen.

    BTW: Der Anthrax Film ist wirklich informativ, weil von dem Thema hab ich in der europäischen Presse nicht wirklich was gelesen. Stand übrigens nicht mal bei Fefe, wenn das neuerdings ein Kriterium für die Seriösität ist. ;-)

  9. Ich meinte Dich eigentlich gar nicht mit meiner Anmerkung. Ich hatte zu dem Zeitpunkt so einen dämlichen Kommentar gelöscht. *g*

  10. hoeschler sagt:

    «Seit den neuesten Wikileaks-Enthüllungen wissen wir, dass viele Gefangene zu Unrecht in Guantanamo einsitzen. Damit möchte ich nicht ausdrücken, dass bin Laden unschuldig war. Doch selbst mit ordentlichem Gerichtsverfahren werden viele unschuldige Menschen verurteilt.»

    Ähm. Ich weiß nicht genau, wie du das meinst. Aber wenn es so ist, wie ichs interpretiere:

    Guantanamo liegt nicht aus Zufall in Kuba und nicht in den USA. Das ist extra so eingefädelt, um dort Gefangene außerhalb der amerikanischen Gerichtsbarkeit zu halten. Die Insassen von Guantanamo haben also ebenfalls weitestgehend keinen Prozess gehabt.

  11. Einfach den kompletten Text lesen…

  12. hoeschler sagt:

    Ja hab ich. Vielleicht hab ich das nur falsch verstanden.

  13. Das hat damit wenig zu tun, jede US Militärbasis im Ausland ist US-Territorium. Das Problem ist, es handelt sich um Militärgelände. In den Staaten ist das Militär de facto ein Staat im Staat inkl. eigener Gerichtsbarkeit. Bestes Beispiel ist Manning, der auch nicht wirklich Menschenrechte etc. erfährt. Darüber hinaus ist die US-Justiz gänzlich anderer Meinung, hat jedoch in puncto «Krieg» nicht wirklich etwas zu melden. Dennoch konnte der oberste Gerichtshof der USA zumindest eine Überprüfung erwirken, sprich die Gefangenen haben das Recht ihren Status als Gefährder hinterfragen zu lassen. Wieviel Sinn das in der Praxis macht, das steht auf einem anderen Blatt. Die Regierungen dort setzen sich über geltendes Recht hinweg, handeln also illegal. Das kennen wir auch hierzulande recht ausgiebig.

  14. Tom sagt:

    Sehr schöne Aufarbeitung. Deckt sich auch mit meiner Meinung.
    Das ging mir nun auch alles zu schnell und kam zu plötzlich. So werden immer genügend Unklarheiten bleiben um aus Bin Laden einen Märtyrer zu machen.
    Auch die versenkte Leiche tut nicht gut. Wie viele Jahrzehnte wurde noch spekuliert ob Hitler nicht doch entkommen ist? Ich wette auch Bin Laden wird immer wieder mal «gesehen» werden. Das Ende hat keinen richtigen öffentlichen Punkt.

  15. So oder so ist es eine Sache der Glaubwürdigkeit, da braucht es keine Verschwörungstheorien. Ich erinnere hier mal nebenbei an die ominösen «weapons of mass destruction» … ein Krieg auf Basis einer Lüge losgetreten. Ein Fake-Terrorist nun mitunter als Wahlkampfstütze. Verschwörungstheorie? Nein Tradition im Land der Iran-Kontra– u. Watergate-Affären. Wie gesagt, you have to have faith. Diese Terrorzellen funktionieren auch ohne Osama, mitunter ist die Führungsspitze nun jedoch vorsichtiger, falls sie denn der Aktion Glauben schenken.

  16. Gast sagt:

    Das Weiße Haus hat schon angekündigt, bald Beweis-Fotos zu veröffentlichen. Ich glaube nicht, dass diese Geschichte als Stoff für Verschwörungen dienen wird.

    Guter Artikel insgesamt, wobei ich dazu tendiere, die Freude der Amerikaner schon gut verstehen zu können. Und es ist eben doch ein Unterschied, ob ein Terrorangriff tausende Unschuldige tötet oder ob ein Terrorist in einer Nacht– und Nebelaktion zielgerichtet getötet wird. Mir ist ein solches Vorgehen zumindest lieber, als die Bush-Strategie, ganze Länder zu erobern, weil sich irgendwo Terroristen in diesen Ländern verstecken.

    Dass Obamas Wiederwahl jetzt sehr viel Wahrscheinlicher ist, sollte uns freuen. Es wird jetzt für die Amis auch viel einfacher zu sagen «mission accomplished» und demnächst aus Afghanistan abzuzuiehen. Hoffe ich zumindest. Insgesamt kommt viel Gutes aus der Bin Laden Tötung.

  17. Oliver sagt:

    @Christian Sickendieck
    Ah, ok … seh ich ja nicht, was ihr so löscht. :-)

    Ich persönlich glaube, dass Bin Laden schon länger als Schreckgespenst ausgedient hatte und die Meldung des Todes (wahr oder nicht wahr, völkerrechtlich legitim oder nicht) den Wahlkampf von Obama einleiten sollte. Ausserdem denke ich, dass in 2–3 Monaten ein neuer großer Anschlag kommen und dass uns dieser als Racheakt verkauft wird, damit die USA weiter die Welt demokratisieren können.

    Dann kriegen wir auch direkt ein neues Feindbild, dass wir die nächsten 10 Jahre jagen können. Ist aber nur meine persönliche Verschwörungstheorie, im Juli werden wir da mehr wissen. :-)

    Interessant sind nur die ganzen Verrenkungen unser Lobbysockenpuppen aka Politiker. «Jaaa, der Chef ist tot, aber eure Rechte müssen wir euch weiter kürzen.»

  18. David sagt:

    Warum hat das Weiße Haus das Bild, das immer wieder mit dem Showdown der Kommandoaktion gegen bin Laden in Verbindung gebracht wird, schon am ersten Mai aufgenommen?

  19. derPapa sagt:

    Klasse Artikel, den ich so unterschreiben würde. Klasse Zitatswahl.
    Freude ist bei Mord immer unangebracht.
    Nur wer flach und oberflächlich ist, der kann sich über sowas freuen. Man muss nicht trauern in diesem Fall, aber Feiern auch nicht.

    Chris

  20. @david

    >schon am ersten Mai aufgenommen?

    Die Medien, welche du frequentierst, wissen nichts von Zeitverschiebung (später Abend USA/Washington, früher Morgen Pakistan) und faseln deshalb allerlei Blödsinn zusammen, anstatt den Leuten wenigstens simple Sachverhalte zu erklären.

  21. Anonymous sagt:

    «Meine Güte, das waren keine Höhlen in irgendwelchen Bergen, das war die Promi-Gegend, sprich Osama wurde von entsprechenden Kreisen gedeckt.»

    Die CIA Beobachter scheinen aber auch nicht weiter aufgefallen zu sein.

    Vielleicht geht es da auch einfach nur zu wie hierzulande auch:

    Kein Mensch kümmert sich mehr um seine Nachbarn ;)

  22. Jabob Jung sagt:

    Mit der Tötung Osama Bin Ladens auf pakistanischem Staatsgebiet zeigen die westlichen Länder einmal mehr ihre Abkehr vom international gültigen Rechtsrahmen.

    Zu erleben, wie sich die westlichen Bündnisse in der Beurteilung und Verurteilung internationaler Vorgänge einerseits auf die rechtlichen Statuten berufen und diese andererseits in ihrer aggressiven Außenpolitik mit Füßen treten, sollte jedem zu denken geben, der sich selber als Teil der westlichen Welt betrachtet.

    Ob eine äußerst weite Auslegung der UN Resolution 1973, unabhängig von deren Rechtmäßigkeit angesichts der UN Charta in Bezug auf Bürgerkriege in Mitgliedsstaaten, ob die Tötung von Osama Bin Laden oder ob der aktuelle Plan der Libyen-Kontaktgruppe, das Vermögen von Gaddafi zu vereinnahmen und an den nicht autorisierten libyschen Übergangsrat auszuzahlen: Wer das Recht für sich reklamiert, der muss es auch gegenüber seinen «Feinden» einhalten, wenn er nicht jegliche Legitimation seines Vorgehens verlieren will.

    Mehr zum Thema
    .

    Jacob Jung

  23. Jaja, Völkerrechtler streiten (noch), wie die Aktion zu bewerten ist, aber (linke) Blogger erklären die Welt und sprechen intellektuell befreit von Mord… *gähn*

  24. Jabob Jung sagt:

    Von einem Streit der Völkerrechtler kann eigentlich nicht die Rede sein.

    Zumindest äußern sich Reinhard Merkel und Christian Tomuschat hier recht klar
    .

    Abgesehen davon bin ich einigen der «linken Blogger» ganz dankbar dafür, dass sie nicht in das allgemeine Hallali einstimmen. Deren Erklärungen der Welt sind mir immer noch lieber, als der mediale Einheitsbrei :D

  25. Gast sagt:

    @ jakob

    nur, dass linke blogger sich in dieser frage ziemlich genau so äußern wie der mediale einheitsbrei.

    ich hätte es nie gedacht, aber ich muss einfach broder zustimmen (mal von der polemik und dem blödsinn mit der schmach von 45 usw abgessehen).

    // Link zu Springers Welt gelöscht. Gibbet hier nicht. Chris

  26. Jabob Jung sagt:

    @Gast

    «nur, dass linke blogger sich in dieser frage ziemlich genau so äußern wie der mediale einheitsbrei.»

    Das müsstest Du aber schon ein bisschen konkretisieren. Unabhängig davon, dass der Begriff des «linken Bloggers» ziemlich dehnbar ist.

    Und ein Anschließen an etwas mit einschränkendem «mal abgesehen von» erinnert mich irgendwie an die deutsche Autobahn. Aber das nur am Rande.

    Jacob


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