OperaTor — (Fast) so simpel wie der Bruder Torpark

Regelmässige Leser von F!XMBR werden wissen, dass ich hier schon OperaTor angesprochen habe. 😉 So ganz kann ich mich damit nicht anfreunden — immer, wenn zusätzlich neben einem Programm irgendwelche DOS-Fenster aufpappen, dann mag ich das halt nicht. Aber schauen wir mal, was wir dort machen können. OperaTor ist wie das schon von mir vorgestellte Torpark standalone — runterladen, entpacken und auf die start.bat klicken.

Nach dem Start zeigt sich gleich die große Schwäche, es öffnen sich 4 Fenster, mindestens eines unnötig, 2 sollten minimiert starten. Sowas nervt natürlich.

OperaTor Start

Aber schauen wir uns mal die *bat-Dateien an und was wir machen können. Wir ändern die Datei \OperaTor\start.bat wie folgt:

cd tor
start /MIN tor.exe –f torrc

cd..

cd privoxy
start /MIN privoxy.exe

cd..

cd opera
start opera.bat
exit

Dei Datei \OperaTor\Opera\opera.bat wird wie folgt geändert:

SET operator=%~dp0
start /MAX opera.exe
exit

Nach diesen Änderungen startet Opera maximiert, TOR selbst und Privoxy minimiert, ein überflüssiges DOS-Fenster wird automatisch geschlossen.

OperaTor Start neu

Dann können wir auch schon loslegen. Wir schauen gleich mal wie bei Torpark, ob Tor auch wirklich enabled ist.

OperaTor Test

Da es für Opera nicht so ein feines No-Script-Plugin gibt, wie für den Firefox, müssen wir den besuchten Webseiten immer per Hand Javaschript erlauben, oder halt nicht. Dazu wurde OperaTor so konfiguriert, dass wir in der Statusleiste einen Knopf zum Aktivieren, bzw. Deaktivieren finden. Browserspy zeigt folgende Informationen mit eingeschaltetem Javascript an:

OperaTor Browserspy On

Mit ausgeschalteten Javascript sieht es nun so aus:

OperaTor Browserspy Off

Nun können auch Opera-Nutzer ganz normal mit einem Paket mit Privoxy, Tor und dem bevorzugten Browser online gehen. So ganz zufrieden bin ich mit der Lösung nicht, aber das sind halt die Nachteile, wenn man auf Closed Source zurückgreifen muss, im Gegensatz zu Opensource.

Wir haben alle nichts zu verbergen — doch verdammt nochmal, jede Menge sogar. Dinge, die andere einfach nichts angehen, und seien sie noch so nichtig. Probiert es einfach aus, es ist ein kleiner 5 MB-Download, entpacken, starten und Ihr seid anonym online. Leichter kann es einem nicht gemacht werden. Haut rein.

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Eine Antwort zu “OperaTor — (Fast) so simpel wie der Bruder Torpark”

  1. Greg sagt:

    Habe ich auch schon getestet und ich finde es sogar gar nicht mal so schlecht. Was mich dann aber mal wieder ziemlich abschreckt, ist die Geschwindigkeit. In der Zeit, die ich für einen Seitenaufruf brauche, backe ich locker ne Pizza 😉

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