Opensource ist böse

Auf Basis des Modells der freien und Open-Source-Software seien zwar zahlreiche Produkte hoher Qualität entstanden. Man dürfe deswegen aber nicht zu der Annahme kommen, dass dieses Entwicklungsmuster allein selig machend sei.

heise online

Machte meinen Tag, lesenswerter Blödsinn der Lobbyisten pro Softwarepatente und pro Kundengängelung. Klar macht Opensource selig, aber es schafft halt keine reichsten Männer wie Bill Gates. Man kann keine Macht mehr ausüben und Kunden gängeln die eigenen Produkte permanent, oft unnötig, zu pflegen (siehe z.B. auch den Mittelstand). Das sogenannte Software-Ökosystem ist letztendlich nicht mehr als eine massive Abhängigkeit, das vorgebrachte Argument der Qualitätssicherung, nicht mehr als ein Papiertiger. Zwar reißt auch manchmal die Qualität im Opensource keine Bäume aus, aber dort haben auch Kritiker Einsicht und können blinden Hype recht schnell dingfest machen. Bei Windows z.B. läßt sich nur das Endresultat begutachten, der eigentliche Code bleibt verborgen und so die Mechanismen, die zur eventuell Gängelung greifen, ebenso.

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