Openleaks — coming soon…

openleaks

Openleaks — coming soon

Interview mit Daniel Domscheit-Berg beim Freitag.

Wieso erinnert mich das System an PrivacyBox.de?

, , , , , , ,

7 Antworten zu “Openleaks — coming soon…”

  1. Udo sagt:

    Ich mache demnächst auch einen toten Briefkasten auf für offene Briefe auf, kriege ich dann auch ein paar Zeilen auf SpOn, DerFreitag und F!XMBR? :)

  2. Ich glaube im ganzen Hype ging ja ein markanter Punkt unter: Wikileaks ist weder die einzige, noch die erste Plattform für Whistleblower. Cryptome existiert ebenso, nicht minder brisant seit 1996 … nur fehlt dort der Ego-Trommler. Je mehr umso besser.

  3. >Vielleicht könnte man sich den «Markt» ja aufteilen?

    Eine dezentrale Redundanz ist das Maß aller Dinge, keine «Popstars», keine «Plattform-Marke» und vor allem äußerster Schutz der _tatsächlichen_ Whistleblower, wie z.B. Bradley Manning.

  4. Optional sagt:

    Vielleicht könnte man sich den «Markt» ja aufteilen? Wikileaks für die großen internationalen Klöppse. Openleaks für Deutschland? S21-dokumente wären für WL vielleicht zu regional und unbedeutend, da könnte sich dann OL drum kümmern. Nur mal so als Idee.

  5. Oliver sagt:

    Ja wenn wir den Hype um die Depeschen und Warlogs beiseite lassen, dann gabs da einiges. Cryptome steht dem jedoch in nichts nach und Young sollte zumindest damals die Position einnehmen bei WL, die Assange heute inne hat.

    Bewegt wurde sicher einiges, das schafft selbst die BILD. Und Manning, der vertraute sich einem bekannten Hacker an, der leider für die falsche Seite arbeitet. WL inkl. Assange lieferten jedoch indirekt genügend Hinweise, um bei Manning die 60 Jahre voll zu machen. Insofern bewegt WL tatsächlich. Betrachten wir doch einmal die Realität: um eine derartige Fülle von Daten nach verwertbaren Informationen zu durchforsten braucht es mehr als Nerds und Journalisten. Vor allem aber dauert solch eine Arbeit Jahre. Im Moment schauen wir die boulevardesque Auswertung a la Medien und z.B. Nerds, die sich ihre tägliche Ration Verschwörungstheorie beispielsweise bei fefe abholen. Das Problem von Verschwörungstheorien ist ohnehin, daß Legionen von Zeitgenossen, die kaum bis gar keine politisch-historische Bildung genossen, ihre Lücken mittels Informationsfetzen kompensieren. Und Zufälligkeiten als Fakten werten und dabei fortwährend abstrusere Gebilde schaffen. Ist dann tatsächlich mal ein wirklicher Fakt darunter, der von offizieller Seite bestätigt wurde, glaubt man gar auf der richtigen Fährte zu sein.

    Die Ursache: das Erarbeiten von Fakten, von Grundlagen kostet Zeit, sehr viel Zeit und die Geduld ist bei vielen halt kaum vorhanden. Hinzu kommt, daß diverse Fakten zusammen mit den richtigen Grundlagen gar nicht mehr so spannend daherkommen. Quellenkritik wurde mal kürzlich von einigen im Netz kurzzeitig propagiert, im Rahmen von diversen Wikipedia-Rants. Leider taugte diese Anwandlung nur kurzzeitig für diverse Rants, nicht aber der nachhaltigen Akquise von Wissen.

  6. markus sagt:

    mhh wie soll man jemanden wie manning schützen wenn er selbst plappert ? das war ja die krux an der sache. menschen beichten zu gerne (oder sonnen sich).

    die sache mit cryptome ist ja auch so eine. wirklich erfolgreich waren die nicht. da hat wl mehr bewegt in der kurzen zeit (ich meine auch vor den depeschen oder dem Video — also island oder kenia )

  7. […] Openleaks — coming soon… Eine neue Whistleblower-Plattform ehemaliger Wikileaks-Mitarbeiter. Je mehr, desto besser. Neben Cryptome und Wikileaks, wäre dies dann die dritte größere Plattform. […]


RSS-Feed abonnieren