OpenDocument Format

Das OpenDocument Format, kurz ODF, wurde von der ISO als Standard anerkannt. Das von den Openoffice–Machern ins leben gerufene Format stellt ein offenes und fortschrittliches Dokument-Format für Text und Tabellen dar.

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Wer kurzfristig denkt wird entgegnen, aber da existiert doch Microsoft Office und ich brauche die Kompatiblität. Okay aber der langfristige Gedanke zählt letztendlich, sprich man möchte wichtige Dokumente auch noch in 20 Jahren nutzen können — z.B. Archive etc. Das ist mit geschlossenen Formaten nicht möglich und viele Firmen die derartige, inzwischen verwaiste, Formate in den 80ern nutzten können ein Lied davon singen.

Der Aufwand heute Dokumente zu konvertieren, ist noch ein leichterer als in 20 Jahren verwaiste Formate zu rekonstruieren. Microsoft stellt sich seit jeher gegen offene Formate, da ihre geschlossenen Varianten den weiteren Profit garantieren — denn nur sie können die Konvertierung, wenn auch selbst nicht mehr zu 100%, garantieren.

Wie dem auch sei, offene Office-Formate, ermöglichen den freien und unkomplizierten Austausch zwischen diversen Plattformen bzw. Office-Produkten, verhindern kontraproduktive Monopole und sorgen last not least für eine hohe Verfügbarkeit über Jahrzehnte hinaus. Natürlich, wie könnte es anders sein, hat auch Microsoft ein offenes, von Redmond gesteuertes, Format eingereicht. Im Klartext bedeutet Offenheit bei Microsoft, Spezialitäten können dennoch einfließen die nur von deren Office Produkt verarbeitet werden können — sprich die Offenheit wird geradewegs wieder einmal ad absurdum geführt und dient nur der Publicity

Favorit in diversen Staaten, auch der EU, ist übrigens das hier vorgestellte OpenDocumentFormat, eben gerade ob seiner tatsächlich vorhandenen Offenheit. Hängts als nur von average joe ab, wie der Ami es ausdrücken würde oder schlicht der vielgerühmte Otto Normalverbraucher 😉

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