
Ich denke, den meisten F!XMBR-Lesern muss ich nicht erklären, wie man den DNS-Server auf dem eigenen System umstellt. Die heute beschlossene freiwillige und bald folgende gesetzliche Internetzensur ist leicht auszuhebeln. Natürlich werden andere staatliche Überwachungs- und Zensurtechniken folgen. Bis dahin hilft betroffenen Kunden der Zensurprovider nur ein stückweit ziviler Ungehorsam. Mehr kann es nicht sein.
Zuerst sollten man OpenDNS nennen – ein freier, nicht aber offener (im Sinne von Opensource) DNS-Server. Ähnlich wie mittlerweile die Telekom und schon länger Hansenet, wird bei 404-Seiten eine eigene Suchseite angezeigt und damit Umsatz generiert. Ob man sich dem unterwerfen will, sollte jeder Nutzer selbst wissen. Die OpenDNS-Server:
- 208.67.222.222
- 208.67.220.220
Es gibt aber noch weitere (freie) DNS-Server.
Der Chaos Computer Club hat folgende Liste veröffentlicht:
- 204.152.184.76 (f.6to4-servers.net, ISC, USA)
- 2001:4f8:0:2::14 (f.6to4-servers.net, IPv6, ISC)
- 194.150.168.168 (dns.as250.net; anycast DNS!)
- 213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de)
- 80.237.196.2
- 194.95.202.198
Die Germany Privacy Foundation bietet folgende unzensierte DNS-Server an:
- 87.118.100.175
- 62.141.58.13
- 87.118.104.203
- 85.25.251.254
- 94.75.228.29
FoeBuD e.V. hat auch einen DNS-Server eingerichtet:
- 85.214.73.63

Google hat auch Public DNS-Server (Danke Oliver):
- 8.8.8.8
- 8.8.4.4
Diese kleine Auswahl freier DNS-Server zeigt schon, wie simpel man die geplante Internetzensur derzeit umgehen kann. Es steht allerdings zu befürchten, dass wie bei den so genannten Hackertools das Einsetzen fremder DNS-Server in naher Zukunft verboten wird. Damit ist dann der staatlichen Zensur endgültig Tür und Tor geöffnet. Bis dahin bleibt nur die Aufklärung und wie schon erwähnt ein wenig ziviler Ungehorsam.
Falls wer doch noch Hilfe benötigt, hier Anleitungen des Chaos Computer Clubs:
Zum Schluss noch im Bild:
Addendum 03.Dez 2009: die Seiten des CCC haben sich im Rahmen des Umbaus geändert, sind jedoch weiterhin vorhanden — weiter über den Hauptartikel. Zusätzlich gibt es inzwischen auch seitens Google DNS Server, die einige Vorteile bringen.
Erreichen kann man diese via:
* 8.8.8.8
* 8.8.4.4
Gemäß Googles eigenen Aussagen erfolgt keinerlei Zensur, zu Bedenken ist aber der etwaige bigbrother-Habitus Googles. Weitere Infos diesbezüglich auch bei Golem.
Google Public DNS does not perform blocking or filtering of any kind.

17. April 2009, 23:22 Uhr @
Unser Rechtsstaat ist eigentlich nur noch mit einem Wort zu beschreiben: “Zerfall”
Deise URL sollte man sich in Zukunft merken.
HerdictWeb
Hier ein erklärendes Video:
What’s the Herdict?
17. April 2009, 23:57 Uhr @
der uhl erinnert mich an einen analphabeten, der mich beschuldigt, ich hätte ihn in einem aufsatz als arschloch tituliert und versucht, mir satzkonstruktionen zu erklären.
18. April 2009, 00:10 Uhr @
Für Fritzbox-Benutzer die verzweifelt versuchen ihrer Fritzbox einen anderen DNS bei zu bringen
Möglichkeit Eins:
= Config der Fritzbox exportieren und bei
overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;
die geünschten DNS-Server eintragen, danach wieder die Config
importieren.
Möglichkeit Zwei:
= Telnet auf Fritzbox aktivieren und connecten
“cd /var/flash”
“nvi ar7.cfg”
scrollen (oder mit SHIFT+/ nach dns suchen)
bei dns1 und dns2 anhalten und “i” für insert modus drücken
einträge ändern
Escape um wieder aus dem Insertmodus rauszukommen
“:w” um die änderungen zu schreiben
“:q” um aus nvi rauszukommen
“reboot” eingeben
18. April 2009, 00:46 Uhr @
Vorsicht bei OpenDNS – die haben auch eine nicht zu verachtende Zensurinfrastruktur und werben sogar damit Tippfehler und Phishing so abzufangen. Für den Zweck also eher keine gute Alternative.
18. April 2009, 01:46 Uhr @
Tjo, wie “seriös” sind denn die alternativen DNS-Anbieter? Will damit sagen, kann man sich auf den Betrieb der Server verlassen oder werden diese Angebote wie ORSN nach ein paar Jahren Betrieb wieder abgestellt?
Schade, das Angebot von ORSN hatte ich eigentlich gerne genutzt, da die Server recht ordentlich liefen und war schockiert als ich las, dass das Projekt eingestellt würde.
18. April 2009, 02:40 Uhr @
Wie ist denn das mit dem Surfkomfort auf alternativen DNS Servern? Muß ich dann größere Latenzen in Kauf nehmen?
18. April 2009, 02:52 Uhr @
Danke für die Liste… Die DNS-Server vom CCC gab es schon damals, als sich popelige Regierungsbezirke zu Zensoren aufschwangen… Mitte 2003 war das… und das Problem wird immer drängender
ich hab’ einfach mal die DNS-Server aus der obigen Liste angepingt…
vom Alice-Netz aus (das sei nur mal so erwähnt)
hier die Pings:
208.67.222.222 ca. 44ms
208.67.220.220 ca. 48ms
204.152.184.76 (f.6to4-servers.net, ISC, USA) ca. 197ms
194.150.168.168 (dns.as250.net; anycast DNS!) ca. 55ms
213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de) ca. 41ms
80.237.196.2 ca. 31ms
194.95.202.198 ca. 40ms
87.118.100.175 ca. 32ms
62.141.58.13 — nicht erreichbar –
87.118.104.203 ca. 33ms
85.25.251.254 — nicht erreichbar –
94.75.228.29 — nicht erreichbar –
85.214.73.63 ca. 39ms
theoretisch muss ein DNS-Server übrigens keine pings beantworten… da war ich aber zu faul zum austesten :”>
Ich selber habe mich erstmal für den DNS-Server vom FoeBud entschieden… auch wenn ich niemals in meinem Leben auf eine KiPo Seite stoßen werde… weis der Henker, was sich da noch auf dieser ominösen Liste finden wird…
Zu den geheimen Sperrlisten fällt mir eigentlich nur dieser ewig alte ‘Gag’ aus der alten, analogen Zeit ein:
Polizist: “Sie sind verhaftet, Sie haben die hier zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten!”
Bürger: “Oh, hier hat es eine Höchstgeschwindigkeit? Wie hoch ist die denn??”
Polizist: “Das ist geheim.”
18. April 2009, 02:59 Uhr @
Vielleicht sollte man den Polizisten am Ende noch sagen lassen: “…. und ändert sich täglich”
Man weis ja auch nicht, was und wann einem nach dem Anblick der “Stopp-Seite” passiert…
18. April 2009, 03:06 Uhr @
Tolles Zitat. Ein Mann, der sich mit Internettechnologie auskennt. Ein “ganzer Kerl”.
Leider ist sein eigener Inetauftritt so versiert, dass zB seine Wahlergebnisse im Datennirwana enden (Seite nicht erreichbar – wohl gar der Zensur anheimgefallen?)
Tom
Ps: das Wider- kann ich nachvollziehen, aber statt -ling denke ich eher an -wart
18. April 2009, 07:07 Uhr @
@adlerweb: Wie ich schon schrieb. Bei OpenDNS muss es jeder selbst wissen. Sonst ist aber auch nichts weiter Negatives da bekannt.
@Phil: Für die Server der German Privacy Foundation oder FoeBud e.V. würde ich meine Hand ins Feuer legen.
@Andy: Damit musst Du dann immer rechnen. Es hilft aber auch nur testen.
18. April 2009, 11:55 Uhr @
Mal eine technische Frage: Kann ich mit der
/etc/hostsnicht die ganze DNS-Abfrage umgehen?18. April 2009, 12:30 Uhr @
@robert, /etc/resolv.conf ist dein Freund.
18. April 2009, 13:21 Uhr @
Uhl ist der Prototyp der des Rechtsreaktionären, der hat noch nie was besseres zu sagen gehabt. Sein Erfolg bei seiner Stammeswählerschaft liegt genau in solchen Aussagen. Unfundiert, radikal und immer das leitkulturelle Gemüt der “Anständigen” massieren.
Ich würde ja gern weiterhin behaupten das das Volk gar nicht so blöd ist wie diese unglaublichen Demagogen denken, aber ich verliere langsam meine Naivität.
18. April 2009, 13:25 Uhr @
@Oliver: Mir ist schon klar, dass auf die lange Sicht andere DNS-Server sinnvoll sind, aber wenn ich unabhängig davon immer Zugriff auf bspw. F!XMBR haben möchte, sollte das doch auch mit der Hosts-Datei gehen, oder? Mir ist bewusst, dass man die /etc/hosts nicht für viele Adressen nehmen sollte und man ja im Vorraus wohl kaum weiß, welche Seiten später einmal von Interesse sein könnten. Da ist DNS schon von Vorteil.
18. April 2009, 13:32 Uhr @
Err, wie ist das bei Ubuntu? Dort wird ja die resolv.conf durch den Networkmanager generiert. Kann ich da einfach reineditieren oder wird die Änderung durch ein Update vom Networkmanager wieder gelöscht?
@Robert:
Die /etc/hosts (Windows: hosts.conf) ist ein Reliekt aus früheren Tagen, wo es das DNS-System noch nicht gab. Auch wenn sie eigentlich obsolet geworden ist, so wird sie dennoch beachtet. Dort können einzelne IP-Adressauflösungen hineingeschrieben werden z. B. für ein Firmennetzwerk.
Jedoch ist diese Lösung nur suboptimal, da die hosts-Datei manuell gepflegt werden muss.
18. April 2009, 13:37 Uhr @
Sicher,möglich ist das aber natürlich auch mit den entsprechenden Einschränkungen. Opendns selbst habe ich seit längerer Zeit in Anwendung, Probleme gabs damals mal in der Anfangsphase, ansonsten flutscht es im Prinzip.
18. April 2009, 14:12 Uhr @
Nunja, ich habe mal ein paar Server eingetragen und schaue mal die Tage, ob der Networkmanager diese wieder gelöscht hat, da ich ein wenig im Manager rumspielte (leider kann der Networkmanager scheinbar nur einen DNS verwalten; da ist ja selbst Windows fortschrittlicher, der Networkmanager kann mehr als 2 DNS-Server verwalten, ansonsten muss wieder manuell im System rumgefrickelt werden).
18. April 2009, 14:44 Uhr @
Das sind alles schöne Worte. Nett zu lesen. Noch gibt es in der Bundesrepublik ein Wahlrecht. Warum mosert ihr ständig und geht nicht entsprechend wählen? Das ist doch alles ganz einfach oder nicht?
18. April 2009, 14:52 Uhr @
>Warum mosert ihr ständig und geht nicht entsprechend wählen?
Warum meinst du ein Kreuz genügt? Warum betreibe ich seit Jahren Parteiarbeit und beteilige mich an Bürgerrechtsorganisationen? Weil ich denke auch das demokratische Wahlvieh hat besseres verdient.
18. April 2009, 16:27 Uhr @
Du meinst die SPD?
18. April 2009, 16:40 Uhr @
>Du meinst die SPD?
Nein.
18. April 2009, 16:52 Uhr @
Und ich versuche, meine Eltern zu überzeugen, dass diese Politik falsch ist und dem Volk massiv schadet. Und meinen Vater werde ich (hoffentlich) dazu bringen, aus der *DU auszutreten.
Was ich bei meiner Tante nie geschafft hatte, hat letztlich die SPD bei ihr geschafft: Erzkonservative SPD-Wählerin wählt nicht mehr SPD *bg*.
Mein einer Onkel wählt auch jetzt anders, er kommt sich, schlicht gesagt, verarscht vor.
Und ich wähle mittlerweile Links, nachdem ich “aufgeklärt” wurde über diese Politik. Ich bin auch froh, nicht mehr in der *DU zu sein.
Die Linke mag zwar auch nicht “optimal” sein, es gibt auch dort Sachen, mit denen ich nicht einverstanden bin, aber von all den kleinen Parteien ist sie meines Erachtens die Einzige, die etwas bewegen könnte, da sie eher das Potential hat, die fünf-Prozenthürde zu meistern, was man von all den anderen Parteien (Graue Panther und wie sie nicht alle heißen) nicht unbedingt sagen kann, da sie oftmals auch nur Partikularinteressen vertreten.
Mal schauen, was aus der Piratenpartei wird. Ich denke, sie müsste ihr Programm erweitern um einen großen Personenkreis überhaupt ansprechen zu können. (Fast) Nur Meinungsfreiheit und Datenschutz ist zu wenig, auch wenn diese Themen sehr wichtig sind.
18. April 2009, 17:48 Uhr @
Err, Oli. Bei einer falschen Domaineingabe leitet OpenDNS auf eine Suchmaschine um, was ich, ehrlich gesagt, scheiße finde. Ich denke, ich werde diesen DNS rausschmeißen.
18. April 2009, 18:30 Uhr @
Exakt auf die OpenDNS Guide. Soviel ich weiß kann man das aber auch konfigurieren, tangierte mich jedoch bis jetzt noch nie.
>Ich denke, ich werde diesen DNS rausschmeißen.
Das ist das coole an der Freiheit, nutze sie solange du noch kannst
18. April 2009, 18:33 Uhr @
Die 3 nicht erreichbaren DNS-Server der GPF antworten nicht auf Pings, die Firewall ist entsprechend konfiguriert. Sie sind seit längerem durchgehend online.
19. April 2009, 08:22 Uhr @
@wannaberoot, damit die Server genutzt werden, müssen die Einträge overwrite_dns1 und 2 gesucht und ausgefüllt werden.
19. April 2009, 17:20 Uhr @
Wikileaks – Alternative DNS/de
hat auch noch unzensierte Nameserver gelistet.
19. April 2009, 20:50 Uhr @
@Oliver: Hab ich doch geschrieben oder? Sehe grad meinen Fehler nicht =)
20. April 2009, 03:26 Uhr @
So, habe jetzt nochmal geschaut. Der Gnome-Networkmanager überschreibt die manuellen Änderungen an der resolv.conf, wenn mit dem Manager gearbeitet wird.
20. April 2009, 03:54 Uhr @
Lösung:
Im Networkmanager bei der entsprechenden Verbindung können durch Kommata und Leerzeichen getrennt mehrere Nameserver eingetragen werden. Danach die Verbindung trennen und wieder neu aufbauen. Dann sollten die Änderungen entsprechend eingetragen werden.
20. April 2009, 20:47 Uhr @
An die Linuxer: Warum nicht gleich…
apt-get install bind9
und dann localhost >resolv.conf
Dann greift man doch direkt auf die Root-DNS-Server zu oder sehe ich das falsch?
22. April 2009, 14:01 Uhr @
@kkxml: sehe ich auch so.. allerdings wuerde ich den dns nicht unbedingt lokal laufen lassen. Seit dem vor ein paar Jahren das erste mal bei Hansenet der Aerger mit den DNS-Servern losging (extrem langsam oder garnicht erreichbar), habe ich direkt in meinem Router meinen eigenen root-server als DNS eingetragen. Seit dem geht die Aufloesung von Adressen deutlich schneller von statten.
Ist ja irgendwie auch klar. Vorher habe ich mir nen DNS mit zigtausenden anderen Kunden geteilt.. jetzt habe ich einen, der nur auf mich wartet.
Wer also nen dedicated- oder virtuellen root-server hat, fuer den ist das Problem erledigt
dakira
23. April 2009, 00:08 Uhr @
Hi
hat hier jemand eine Ahnung von openDNS in Verbindung mit T-Online’s Speedport v700? Wenn ich die T-Online Verbindung auf normalem Weg benutze (Standardformular für die T-Online DSL-Zugangsdaten), kann ich die 24h-Zwangstrennung terminieren. Wenn ich allerdings das “Anderer Provider”-Formular benutze, geht das nicht und es wird – vermutlich – nach 24h unterbrochen. Gibt es da eine Lösung abgesehen von zu dem gewünschten Zeitpunkt online zu sein und sich neu einzuwählen?
Gruß und Danke
23. April 2009, 00:46 Uhr @
>kann ich die 24h-Zwangstrennung terminieren.
Das ist techn. unmöglich – wenn vorgegeben, du verschiebst diese nur irgenwohin in die Nacht indem du dieser vorausgreifst. Kleine Erklärung …
23. April 2009, 01:26 Uhr @
Hallo Alex,
vielleicht hilft dir das weiter:
Speedport W 700V
MfG
23. April 2009, 13:38 Uhr @
> Das ist techn. unmöglich
Durch einen kleinen Kniff macht der Router das möglich. Wenn man um 15 Uhr den 24h-Disconnect auf 18 Uhr festlegt, reconnected der Router um diese Zeit einfach und fertig ist die Terminierung.
Hab durch Recherche nun leider nichts gefunden, der Router scheint wohl zu beschränkt zu sein für sowas. Schade
Trotzdem Danke für die Hilfe!
23. April 2009, 15:29 Uhr @
Ich schrieb nicht anderes und ein flinker Reconnect – wie der Name schon treffend ausdrückt – ist eben keine Verhinderung dieser Trennung. Diese wird vollzogen und bei laufender nächtlicher Arbeit bemerke icb diese auch u. U. störend falls ich nicht daran denke. Behelfskrücke paßt da wohl eher. Im übrigen existiert eine Lösung für Speedports: einfach einen anständigen Router kaufen.
23. April 2009, 23:16 Uhr @
Alex,
die Telekom trennt die Verbindung 24 Stunden nach der letzten Einwahl. Dagegen kann man nichts machen. Auch nicht mit einer anderen Hardware.
Weil ihnen das schon selber peinlich ist, haben sie auf den Speedports im T-Online-Spezial-Menü eingebaut, daß der Router der Zwangstrennung zur eingestellten Zeit vorgreift. Leider nur dort.
Einfachster Workaround: “Dauerverbindung” auf “Ein” setzen und den Router zum gewünschten Zeitpunkt der Trennung einmal selber aus- und einschalten.
26. April 2009, 00:31 Uhr @
Hm, mal so am Rande gfragt, kann ich auch die DNS Server mischen? FoeBud als Prim. und OpenNIC als Sec. unter Windoof? Da ich mich mit DNS/Routing/Resolving unter Windows nie beschäftigt habe und nicht genau weis wie Windows sich verhält, wenn 2 verschiedene DNS Server benutzt werden.
26. April 2009, 00:32 Uhr @
Klar, wäre sogar zu empfehlen.
26. April 2009, 00:41 Uhr @
Danke Chris,
werd mal meine Fritz!Box eben etwas umbasteln, mir ist aufgefallen, das die overwritedns Einträge 2 mal vorkommen, mal beide umkrempeln, muss ich mir das mit Windows nicht geben und alle Geräte sind dann direkt mal “Zensurfrei”.
Zu dem Herrn Dr. von und zu Uhl, hier sieht man schön, wie Macht, Politik, Zensurgelüste, Lobbyismus und Größenwahn sich immer mehr vermischen. Ich warte ja nur auf den Tag, wo wir nur noch von der Regierung ausgewählte Seiten besuchen dürfen, dafür einmal am Tag 1 Stunde Zeit bekommen und nur noch über ein Linklistenportal der Regierung ins Internet kommen, Direktaufrufe über die Adressleiste gibt es dann nicht mehr.
Ok, genug schwarz gemalt, ich bin mal Fritz!Box umkrempeln.
N8. ^^
26. April 2009, 00:54 Uhr @
@Michael, das ist belanglos denn Windows greift nicht alternierend auf diese Einträge zurück, sondern nutzt ausschließlich den ersten Eintrag solange dieser Server erreichbar ist. Der zweite Eintrag ist somit eine Art Rückversicherung.
Eine Prima Erklärung bezüglich DNS gibt es übrigens beim Podcast von ChaosRadio Express: klick
26. April 2009, 01:30 Uhr @
Das habe ich damit gesagt. Fällt aber ein Anbieter aus, hat man einen zweiten in der Pipeline. Dass Windows zuerst auf den primären DNS-Server zugreift, ist klar.
26. April 2009, 09:59 Uhr @
1. nicht aktualisierte Kommentare
2. @michael
28. April 2009, 23:15 Uhr @
@Dieter:
Das sind alles schöne Worte. Nett zu lesen. Noch gibt es in der Bundesrepublik ein Wahlrecht. Warum mosert ihr ständig und geht nicht entsprechend wählen? Das ist doch alles ganz einfach oder nicht?
Evtl. ist das doch nicht so ganz einfach mit der Wahl.
29. April 2009, 20:16 Uhr @
Ich denke die ganze Problematik “Sperre oder nicht” wird im Ganzen für uns Normaluser nicht so die Auswirkungen haben da es zum Glück immer noch den CCC gibt und auch Menschen die sich nicht von Namen und Titeln beeinflussen lassen.
Hut ab.
Wollte ich einfach mal los werden. Danke
15. Juni 2009, 18:31 Uhr @
Hallo, wollte opendns.com im Network anwenden WLAN, leider wird dieser aber ignoriert wenn user im Browser eigene DNS eintragen
19. Juni 2009, 09:51 Uhr @
Selbst wenn man gezwungen wird den Provider DNS zu nutzen (technisch auch nicht realisierbar) kann man immer noch auf einen privaten Proxy zurückgreifen im Ausland zurückgreifen. Ich sehe da eine echte Marktlücke. Man müsse vServer mit vorinstalliertem Socks Proxys in den USA oder sonstwo verkaufen, dann können die sich ihre Zensur und Vorratsdatenspeicherung sonstwohin schieben.
27. Juni 2009, 08:45 Uhr @
suche noch gründungsmitglieder für meine partei 1980-
für die wiedereinführung der verhältnisse von 1980.
axo- es weiss kaum einer mehr, wie schön es damals war-
27. Juni 2009, 09:14 Uhr @
@ frizzcat: Du weißt schon, dass das Volkszählungsurteil und somit die explizite Feststellung des Rechts auf Informationelle Selbstbestimmung erst am 15. Dezember 1983 gefällt wurde?
Aber ich hoffe mal, dass das eh nur ein Scherz war…
22. Juli 2009, 02:19 Uhr @
oder die von OpenNIC verwenden:
58.6.115.42 (Australien)
58.6.115.43 (Australien)
119.31.230.42 (Australien)
200.252.98.162 (Brasilien)
217.79.186.148 (Deutschland)
82.229.244.191 (Frankreich)
216.87.84.211 (USA)
2002:d857:54d2:2:20e:2eff:fe63:d4a9 (USA)
2001:470:1f07:38b::1 (USA)
66.244.95.20 (USA)
2001:470:1f10:c6::2 (USA)
@Michael B.: ja defintiv und ist auch ratsam 2 möglichst unterschiedliche DNS zu verwenden damit die Aufallwahrscheinlichkeit gering bleibt.
3. August 2009, 17:57 Uhr @
@wannaberoot:
Möglichkeit Eins:
Config der Fritzbox exportieren und bei
overwrite_dns1 = 0.0.0.0
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;
das kommt bei mir zweimal vor.
Habe einmal
* nur das erste Paar geändert: Fehler, keine gültige Import-Datei
* beide Paare geändert (gleiche Werte): Fehler, keine gültige Import-Datei
* nur zweites Paar geändert: Fehler, keine gültige Import-Datei
habe zuerst mit Editor editiert, dann mit Scriptly-Editor und dann mit search&replace-Tool ersetzt.
jedes Mal der Fehler.
Hatte zuvor die Firmware auf die aktuelle Version .76 geändert. Hängt’s vielleicht damit zusammen?!? Wenn ich die Export-Datei unbearbeitet importiere, klappt’s.
3. August 2009, 18:28 Uhr @
die Fritzbox kann man patchen, indem man die Konfiguration exportiert/sichert.
Die Sicherung kopiert man und editiert die KOPIE (sicher ist sicher).
Man sucht die beiden Paare
overwrite_dns1 = 0…
overwrite_dns2 = 0…
die 0.0… ersetzt man durch die eigenen/gewünschten DNS-IP-Adressen.
man hat also VIER Ersetzungen.
Wenn man die jetzt wieder importiert, dann meckert die Fritz.Box, dass keine gültige Import-Datei. Das kann man umgehen, indem man die Checksummen-Prüfung deaktiviert. Dazu relativ weit oben VOR die Textzeile
**** CFGFILE:ar7.cfg
die Zeile
NoChecks=yes
einfügen.
Dann kann man die Datei importieren. Die FB moster nur ein wenig rum: auf der Startseite:
Vom Hersteller nicht unterstützte Änderungen: Weitere Informationen.
und da öffnet sich ein popup, in dem steht, dass man die FB mit dem Programm recover von der FB-Software-CD (aus dem Verzeichnis \software\x_misc) zurücksetzen kann (und wpohl auch sollte)
ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR! (bei mir hat’s funktioniert)
.
3. August 2009, 19:15 Uhr @
wie krieg ich raus, über welchen DNS ich jetzt isn Internet gehe mit meiner gepatchten FritzBox?!?
nein, mit über ipconfig, da steht nur der Router drin, dessen IP-Adresse.
Ich möchte wissen, ob die DNS-Einträge, die ich in der Konfiguration meiner FritzBox gemacht habe, auch funktionieren.
Also sowas wie hier – die mir ausgibt, über welchen Proxy ich online gehe.
will ich aber halt nur für die DNS…
3. August 2009, 21:18 Uhr @
@ Martin: Wie man seine DNS-Server testen kann, wird z.B. hier erklärt: Domain Name System (DNS) Test
3. August 2009, 21:26 Uhr @
Ach ja, natürlich kann man auch das Tool nslookup nutzen. Wenn man das auf irgendeine Domain anwendet wird nach “Server:” der verwendete DNS-Server angegeben.
11. Oktober 2009, 17:53 Uhr @
Hallo,
Ich sitze hier in Schweden und hab das Problem das der Router sich nicht umkonfigurueren lässt, ich habe zwar die Möglichkeit einen DNS Server manuell einzugeben, jedoch wird bei Übernahme der Einstellungen der Router resettet und es bleiben die alten Einstellungen erhalten!
Dacht ich mir bin ich schlau und änder es in einer ConfigFile die ich vom Router exportiert habe, möööööp – bei wieder hochladen der ConfigFile, meckert er von wegen CRC-Check Failure!
Demnach ist es mir auf diesen Wegen unmöglich den DNS zu ändern.
Der Router ist ein Cisco EPC2425 des Providers Comhem
Wenn Ihr Tips für eine schwedische CCC-Alternative habt oder sonst irgendwelche schwedischen Leute kennt, die sich mit diesem Thema auskennen, immer her damit.
Thx,
Cubic
3. Dezember 2009, 19:12 Uhr @
Und wer es spannend mag in vielerlei Hinsicht, der kann zu Googles DNS Servern greifen, bringen mitunter eine Menge Vorteile, aber auch big brother en masse
Google DNS Server
4. Dezember 2009, 11:09 Uhr @
@oliver welches sind denn die “mengen” an Vorteile die der google DNS bringt ? Ich habe gestern zumindest beim Geschwindigkeits aspekt keine feststellen dürfen. Genauere Infos habe ich mal in meinem Blog veröffentlicht, kurz: Mein Provider DNS war immer schneller als der google DNS.
4. Dezember 2009, 11:29 Uhr @
Die Vorteil verlinkte ich oben, ob diese sich in der jetzigen Phase überall gleichsam gut ausspielen muß jeder für sich selbst herausfinden. Nochmal zum Mitschreiben in puncto Internet, Netzwerktechnik per se gibt es keine alleinglücklichmachende Empfehlung, sondern nur Dinge allgemeiner Natur, welche vor Ort erprobt, in der Regel angepaßt werden oder auch mitunter verworfen werden müssen. Selbst innerhalb des gleichen Providers können sich da Abgründe auftun. Du suchst den besten Browser, den besten DNS-Server, die genialste $Netz-Anwendung? Selbst ist der Mann oder auch die Frau.
Ich stehe Google ohnehin skeptisch gegenüber, aber es ist mitunter für einige eine nützliche Alternative. Muß man aber selbst testen, bei mir funktionierten diese gut, einen Tick besser als jene von der Telekom. Ein Bekannter meinerseits berichtete Gegenteiliges.