OpenDNS — Turbo für das Netz

Missi machte mich vor kurzem darauf aufmerksam und das ganze hat einen recht praktischen Nutzen, da dort die Namensauflösung, dank Cache, wesentlich flotter von statten geht. Interessant ist das ganze natürlich für TOR, da kanns teils schon recht heftig beschleunigen. Was macht DNS? Nun man gibt z.B. www.fixmbr.de ein und erhält die IP zurück, da diese Namensauflösung Zeit kostet, wirkt ein Cache dort Wunder.

Nutz man ein unixoides Betriebssystem, kann man einfach in /etc/resolve.conf folgendes eintragen,

nameserver 208.67.222.222
nameserver 208.67.220.220

anstelle der ISP–eigenen DNS Server, nutzt man fortan die flinkeren und auch gegen Pishing schützenden DNS-Server von OpenDNS. Testen kann man die neuen DNS-Server auf dieser Seite. Für Windows sieht man hier ganz gut wo der Eintrag vornzunehmen ist

Bezüglich der Finanzierung dieses Dienstes,

How does OpenDNS make money?

OpenDNS makes money by offering clearly labeled advertisements alongside organic search results when the domain entered is not valid and not a typo we can fix. OpenDNS will provide additional services on top of its enhanced DNS service, and some of them may cost money. Speedy, reliable DNS will always be free.

Quelle: KLICK

Datenschutz: KLICK

Nachtrag:

Und so tragen wir den DNS-Server unter Windows ein:

Einmal bitte in die Systemsteuerung. Dort öffnen wir die Netzwerkverbindungen und suchen unsere Verbindung, mit der wir normalerweise ins Internet gehen. Per default heißt sie Internetdienstanbieter, sie kann natürlich aber auch Hansenet oder Arcor heißen. 😉 Ein rechter Mausklick und auf Eigenschaften bitte. Dann auf den Reiter Netzwerk. Ein Doppelklick auf Internetprotokoll (TCP/IP). Dort können wir dann im zweiten Punkt Folgende DNS-Serveradressen verwenden den OpenDNS-Server eintragen:

DNS Server Windows

Einmal auf okay, reconnect und es kann mit OpenDNS gesurft werden.

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13 Antworten zu “OpenDNS — Turbo für das Netz”

  1. Chris sagt:

    Fein, fein. Heute Abend 1–2 Screenshots für die Win-Einrichtung, dann mal testen. :)

  2. Falk sagt:

    Das stach mir heute morgen drüben bei Missi in den Kommentaren auch direkt ins Auge und schwupps war der Router umkonfiguriert 😉 Ganz fein das.

  3. pascal sagt:

    Aber cached der Router das nicht sowieso? Und dermaaaßen lahm ist es ja nun auch wieder nicht, zumal die Abfrage ja nur beim ersten Verbindungsaufbau fällig ist.
    Ach, mit IPv6 wird sowieso alles besser, feste IPs in der Art von 0xdeafbabe… kann man sich ja merken…

  4. Oli sagt:

    Der Router? Wieviel Cache hat der denn zu Verfügung? Und die meisten Billigheimer sind ohne richtige Firmware nicht einmal wirklich performant (T-Online, Siemens, FritzBox, Linksys …) zu gebrauchen.
    Den Unterschied merkt man, mit TOR noch weitaus mehr. Ist wohl letztendlich auch wohl eher für Vielsurfer interessant und damit meine ich wirklich *viel*, wobei auch oft völlig neue Dinge unterkommen. Für den Gelegenheitssurfer am Feierabend bei Ebay und Amazon wirds wohl kaum etwas bringen.

  5. Falk sagt:

    Klar cacht der. Momentan rennt bei mir auch einer auf PC-Hardware-Basis, da ist der Unterschied nicht sooooooooooooooo wahnsinnig groß. Aber ist doch nett zu wissen, das die DNS-Abfragen nicht gespeichert werden 😉 *mal in die Glaskugel schau* das dürfte nämlich hierzulande bald zum Gesetz werden *glaskugel wieder wegleg*

  6. Saviola sagt:

    Hm, habe den DNS mal unter Windows eingestellt (beim Router weiß ich nicht, wo ich da die DNS umstelle und habe es auch beim Suchen nicht gefunden… *hust*). Läuft soweit alles, nur gerade surfte ich auf last.fm herum, als plötzlich nur eine weiße Seite angezeigt wurde, komplett weiß… Ich stellte als sekundären DNS meinen Router ein (der eigene DNS eingestellt hat) und schon wird zumindest die Meldung «Last.fm temporarily offline» angezeigt… Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte, dass bei OpenDNS nur eine weiße Seite angezeigt wird? Oder soll ich mich direkt an die Verantwortlichen wenden?

    Grüße,
    Saviola

  7. Chris sagt:

    Hab mal die Windows–Anleitung druntergesetzt.

  8. itti sagt:

    gut gut… dns server… wie bekomm ich aber tor dazu die zu nutzen? denn bislang löse ich über tor selbst auf, also über irgend ne torendnode soweit ich das seh.

  9. Oli sagt:

    Über Privoxy, das übersah ich zuerst auch. Allerdings geht da auch ein klein wenig Sicherheit flöten — für ein Plus an Performance.
    Anstelle von forward-socks4a trägst du in der Config von Privoxy forward-socks4 ein (ohne das a).

  10. Greg sagt:

    Nicht nur der Router, auch der Browser cached ja die DNS-Einträge. Gut, das wird auch irgendwann überschrieben, aber es gibt ja auch noch die hosts-Datei. In die kann man häufig aufgerufene Domains ja auch eintragen, dann dürfte es noch flotter gehen 😉

  11. Oli sagt:

    In die kann man häufig aufgerufene Domains ja auch eintragen, dann dürfte es noch flotter gehen

    Bescheidene Frage, wieviel Seiten surfst du denn so an? 4–5? 😀

    Aber mal davon abgesehen brauchst du gar nicht die hosts Datei zweckzuentfremden, Windows nutzt einen eigenen eher manchmal störenden, den effizienten DNS Cache 😉

    Der Vorteil von OpenDNS ist wohl auch die große Masse, sprich im Prinzip dürfte das Gros der potentiellen Seiten unterkommen, die man irgendwann einmal ansurft.

  12. Greg sagt:

    Bescheidene Frage, wieviel Seiten surfst du denn so an? 4–5?

    Nur fixmbr und Google 😉

  13. CeKay sagt:

    Ich kann jedem folgenden high speed dns cache empfehlen:
    194.8.57.12 ns.N-IX.net

    der hat bei mir einen ping von 11 ms
    die beschriebenen open dns haben bei mir 132 ms

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