Opa

Mein Opa ist viel zu früh gestorben, der Krebs hat ihn dahin gerafft. Einer der wenigen noch vorhandenen Ereignisse, an die ich mich wie gestern erinnere, ist ein Osterfest Anfang der 80’er. Ich hab damals bei Oma und Opa übernachtet — und natürlich kam der Osterhase über Nacht. Pfiffig, wie man in dem Alter ist, hatte man natürlich an all den Schokoeiern über Nacht seine Freude. Bis der Alte vor der Tür stand, und mit Puschen in der Hand hinter mir her war. War schon sehr witzig — Oma hat mich beschützt und dann haben wir irgendwie alle hinterher drüber gelacht. Neben wenn auch tollen, dennoch wenigen Erinnerungen, habe ich den Haarschitt von ihm geerbt — und dafür könnte ich ihn heute erschlagen. 😀 Warum ich das schreibe? Nun, es gibt Geschichten, die nur das Leben schreiben kann und warum das Netz jeden Tag aufs Neue eine wunderbare Welt ist. Anke hat im November darüber berichtet, dass ihr Opa schon Blogger war, heute stehen diese Werke im Museum, wie Anke stolz berichtet. Hatte ich schon erwähnt, dass das Internet eine ganz tolle Sache ist? :)

Eine Antwort zu “Opa”

  1. Oliver sagt:

    Ohne den oft verschmähten Katzencontent, denn dieser läßt sich ja nicht verkaufen, wäre das Netz nur halb soviel Wert. Ohne Katzencontent wäre Kultur allgemein recht blaß . Aber apropos Notizen, gemeinhin nennt man das auch Tagebuch und das war früher nicht derart ungewöhnlich.

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