Onlinedurchsuchung/Jagd auf Linke

Man kann alles relativieren, kann etwas verharmlosen und dies zugleich mittels eines aber … ad absurdum führen usw. Last not least bleibt eben auch hier eines über, mittels einzelner Fälle wird massiv pauschalisiert und gewaltig übers Ziel einer gesunden Demokratie hinausgeschossen. Hier in Deutschland wird massiv die demokratische Opposition bekämpft, man könnte beinahe schon sagen unterdrückt. Ja … nicht wie in der Volksrepublik oder Ägypten, aber es geschieht, im kleineren Verhältnis und man muß ja nicht immer erst bis zum tatsächlichen GAU warten, um Alarm zu brüllen.

Man springt lustig zwischen G8-Gegnern, militanten Linken, RAF und 9/11 umher, hinterläßt keine aussagekräftige Spur, um letztendlich nicht wirklich griffig gegenüber *nachhaltiger* Kritik zu sein. Sicherlich kann man wie hier pauschal argumentieren, irgendwelche Vergleiche herbeizitieren, die auf einen gemeinsamen Nenner hinauslaufen, aber letztendlich fehlt für den gut plazierten Konter die Faßbarkeit, was denn nun eigentlich die Gefahr ist bzw. warum diese eventuell gar keine darstellt.

Leute, die aus politischen Gründen den Staat in organisierter Weise mit Gewalt überziehen und seit Jahren Brandanschläge im Raum Hamburg und Berlin initiieren, sind nach dem Gesetz Mitglieder einer terroristischen Vereinigung.

Wer sich die Rechtfertigung antun möchte, findet die politisch korrekte Relativierung bei SPON.

3 Antworten zu “Onlinedurchsuchung/Jagd auf Linke”

  1. Dr.Dean sagt:

    Der SPIEGEL und vor allem dort die rechts«liberale» Politredaktion lässt mich kotzen. Zum Beispiel hier — über die Demokratieferne von Phillipp Wittrock.

    Ich bin sicher: Wo Claus Christian Malzahn Polit-Redaktionschef ist, der gerne mal als Fingerübung über ALGII-Empfänger Hetztiraden verfasst, da gibt es weder Liebe zum Grundgesetz noch irgendein Verständnis für die Bürger dieses Landes — schon garnicht für Demonstranten.

    SPIEGEL: Aus dem ehemaligen Sturmgeschütz der Demokratie ist ein demokratieferner Herrenreiter der Neoliberalisierung geworden.

  2. Chris sagt:

    Ich habe hier gerade ein Werbelink gelöscht — fürs «weiter so» und «gutes Blog» danke — ändert natürlich nichts am Werbegedanken. 😉

    @Dr. Dean: Der SPIEGEL heute ist das neoliberale Kampfblatt der INSM und anderer neoliberaler Kräfte…

  3. opensky.cc sagt:

    @chris

    Mein Kompliment gilt auch nach der Loeschung meiner «Werbebotschaft» und meinen Apell an Euch halte ich erst recht aufrecht.

    Hony soit qui mal y pense!

    «Links sind das Lebenselixier der Onlinepublikationen, sie sind ein wesentlicher Mehrwert gegenueber den Printmedien». In diesem Sinne aeusserte sich der Verlagsleiter von heise.de nach einem Gerichtsurteil, welches dem Verlag auferlegte, in seinen Foren Links auf Kopierschutz-Entfernungssoftware sofort zu entfernen, resp. den Eintrag solcher Forenbeitraege sogar zu verhindern.

    Gruss Peter

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