oh wie heiß

… und da soll ich auch noch etwas schreiben. Nur 26° ist es draußen, aber gut über 30° drinnen — mal sehen wie sich das ganze noch bis heut Abend steigern läßt. Wer ist so nett und spendet Chris und meinereiner ein Notebook? Wir wollen auch kein Apple Notebook uns langt 08/15 Hardware, damit wir euch mit noch frischeren News aus unserem Umkreis belästigen können 😀 😉

Aber jetzt mal Butter bei die Fische, jeder kennt wohl Microsofts neuesten Wurf Windows Vista und auch dessen vielgerühmte neue Oberfläche Aero, wenn nicht ist es wohl auch nicht schlimm. Wer mal den Unterschied sehen will was der 08/15 User erhält, der Aero nicht bezahlen möchte, kein Problem.

Der allseits bekannte Rudi Carrell ist von uns gegangen, gut einige wirds nicht jucken, andere hegten eine Abneigung gegen ihn, letztendlich prägte der Holländer das deutsche Fernsehen massiv mit und das über Jahrzehnte. In guten, wie in schlechten Zeiten … R.I.P.

Apropos Ausländer, Carrell hätte es in der heutigen Zeit weitaus schwerer, eiert doch selbst die einstmals(?) soziale SPD zwischen rechten und linken Ufer umher und weiß nicht so recht, wo sie anlegen soll. Man kann zwar permanent Durchalteparolen a la Vorwärts in die Zukunft postulieren, doch irgendwann einmal muß man mal Farbe bekennen und andocken. Der im Moment rostbraune Anstrich des Dampfers ließe sich leicht übertünchen, wäre man denn bereit nochmal etwas zu investieren, abseits des inzwischen rechten Mainstreams in Deutschland. Die Spacken von CDU/CSU machen es sich eh leichter, legten schon vor einiger Zeit am rechten Ufer an, um Deutschland auf Schusters Rappen zu durchstreifen.

T-Online hingegen ebnet schon im vorrauseilendem Gehorsam den Weg für derlei Praktiken, Big Brother ist schließlich eine Grundvoraussetzung für vielerlei neue(alte) Ideen in Deutschland. Man widersetzt sich der richterlichen Anordnung, argumentiert mit der zeitlichen Komponente, sprich Gleichschaltung der ISPs in puncto Lauschangriff auf ehrliche Bürger, sowie der üblichen Verwirrtaktik diverser Großkonzerne, wenn sie vor dem Kadi unterlagen, das sei ein Einzelfall. Last not least wird kommen, was kommen soll — jeder bekommt schließlich das, was er verdient. Wer vermeint dies nicht zu verdienen, sollte mal desöfteren deutsche Realität abseits des Mainstreams betrachten, auf dem rabenhorst. Es lohnt sich!

Angst vor dem Google Monopol, Chris wirds freuen. Denn im Gegensatz zu dem nicht endenden bzw. gerechtfertigten Hype um Windows, ist bei Google nicht alles Gold was glänzt, sprich die dortigen Nutzer sind sich schon bewußt das sich ein Produkt auch irgendwie praktisch beweisen muß, folglich verhallen vielerlei Googe Applikationen im Nirvarna. 😀

Und wenn man schon Microsoft erwähnt, die Freude ob des kurzfristigen Hochs in puncto Server für reiche Admins, Windows Server, war nur von kurzer Dauer. Schon legt Apache, wie zum Trotz, wieder einiges zu, um die Marktherrschafft von Opensource in diesem Segment zu beweisen. Ein heiß umkämpfter Markt, der letztendlich Spreu vom Weizen trennt.

Apropos Spreu vom Weizen getrennt, eine gar nicht so seltsam anmutende Studie. Über SPAM jammert man, aber es wird auch massiv darauf geklickt und so das Geschäftsmodell unterstützt. Derart debiles Verhalten kennt man aus vielerlei Segmenten des IT-Bereichs, who cares, einige wollen halt dumm sterben. Netter liest sich dagegen die Ankündigung diverser Piratenparteien, die sich zum Ziel setzen, gegen die Gängelung der Industrie in puncto Urheberrecht anzukämpfen. Dem gebe ich nicht viel Chancen, aber immerhin zeigt es die Grundhaltung eines Volks … auch Deutschland zeigt vice versa seine Grundhaltung in vielerlei Bereichen.

Ein Studie ganz anderen Kalibers kommt aus den USA, die da besagt das die dortigen Einwohner recht wenige bis gar keine Freunde besitzen, Tendenz fallend.

Amerikaner würden jetzt mehr arbeiten und weitere Wege in die Arbeit fahren, die Menschen seien mobiler geworden, man würde Freunde schneller aus den Augen verlieren.

Eigentlich möchte ich gar nicht mehr soviel zum US-Bruder schreiben, da wir hierzulande selbst gewaltige Mißstände haben, die durch derlei News nur verdeckt werden und dem gemeinen Bürger nur die Ausflucht ermöglichen so schlimm isses doch gar nicht. Aber die Analogie zu deutschen Verhältnissen ist wohl unverkennbar, wenn auch der Maßstab etwas kleiner. Hier sei mir noch mal dringenst ein Hinweis auf den rabenhorst gestattet, nicht konkret zu diesem Thema, sondern allgemeiner Natur zu vielerlei Mißständen — Lesebefehl!

Und noch etwas in eigener Sache, habe auch mal meinen Coolheitsfaktor gesteigert, indem ich bei last.fm einen Account anlegte. Wer also mitbekommen möchte, wo so meine musikalischen Neigungen liegen, bitte sehr … 😀

So und jetzt isses mir doch zu heiß, ich geh mich erst einmal abkühlen, wer etwas vermißt … nun vielleicht hat Chris noch ein paar nette Links in petto. :)

11 Antworten zu “oh wie heiß”

  1. Chris sagt:

    Chris hat gerade erstmal den Rudi verabschiedet. *träne wegwischt* :(

    Also, wenn jemand ein Notebook über hat — meine Adresse steht im Impressum, immer her damit — sollte es ein Unternehmen sein, wird hier auch namentlich genannt und verlinkt. *anreize schafft* *g*

    Die ASoziale SPD, mir fällt da nichts mehr zu ein, traurig, traurig, ein paar Jahre noch, dann ist es bundesweit eine 20%-Partei, ein Jahrzehnt weiter, ist sie auf dem Niveau der FDP — wenn da nicht mal die Basis (die soll es immer noch geben) die Notbremse zieht. [Wortspiel] Ich sehe da eher schwarz für die SPD. [/Wortspiel]

    Orwell ist keine Gefahr, mit den Antidemokraten in Berlin sind wir schon weit über 1984 heraus, wen wundert es, haben wir doch das Jahr 2006, und mittlerweile Technik im Einsatz, die sich Orwell nicht hätte erträumen lassen.

    SPAM habe ich in den letzten Tagen hier viel löschen müssen, und nein, ich habe nicht draufgeklickt, die debile Masse merkt halt nichts mehr…

  2. Steffi sagt:

    Wer braucht ein Notebook? Wie wäre es mit einer Spende für 1 Woche Griechenland? Natürlich mit vielen Photos, Blogeinträgen und Videos. Exklusiv auf Fixmbr! 😉

  3. Falk sagt:

    Hmm, ich plädiere für eine eigene Südseeinsel. Wer sowas übrig hat — ich wär sofort für immer weg hier.

    Btw. muss mal zu dem musikalischen da oben kommen. Interessiert mich grad — Disturbed — das ist doch auch David Drainman, welcher den kompletten Soundtrack zu «Queen Of The Damned» geschrieben hat und sich dann allerlei Kollegen dazu zum Singen dazugeholt hatte. Oder irre ich da grad?

  4. Oli sagt:

    Genau, zu beidem — der Südseeinsel und Disturbed 😀

  5. Chris sagt:

    Tsts, Ihr müsst wieder übertreiben. Mir reicht ein Laptop. 😀

  6. Falk sagt:

    Man muss eben Prioritäten setzen 😀

  7. itti sagt:

    last.fm genauso wie myspace und ähnliches umgehe ich lieber. bei myspace und openbc weiß man ja schon dass die nsa (und andere) die offenliegenden beziehungen fest analysieren und sicher auch spiegeln/weiterspinnen. das möchte ich nicht. ich kann auf ein virtuelles «mitgehangen — mitgefangen» verzichten. zumindest gebietet es mir meine paranoia so.

    bei last.fm ist das doch ähnlich. ich komme noch nicht auf die details aber ich bin mir sicher irgendwelche interessensverbände werden den «datenschatz» dort sicher gern nutzen um z.b. die gleichung «vielhörer == vielkopierer» aufzustellen. noch haben sie keinen auskunftsanspruch gegen die provider aber das ist ne frage der zeit. dann kann sich jeder nen pseudo-verstoß einfallen lassen und gleich mal auf verdacht hin abmahnungen verschicken. wenn nur 10% eingeschüchtert werden und bezahlen hat sichs gelohnt.

  8. Falk sagt:

    Hmm, das hat bisschen was von «Nutze keine bösen Plattformen oder Social Networking, du weisst nie wer mitliest»?

    Ist mir sicher nicht egal — aber bei all den Dingen muss man das eben für sich persönlich abwägen, was wichtiger ist — die Unversehrtheit meines Tuns im Internet oder das, was ich letztendlich als Nutzen meines Tuns dort habe. Schwieriges Thema ist es allemal und lässt jeden Datenschützer und halbwegs intelligenten Menschen des Öfteren aufstöhnen.

    Alternativen?

  9. Oli sagt:

    last.fm genauso wie myspace und ähnliches umgehe ich lieber. bei myspace und openbc weiß man ja schon dass die nsa (und andere) die offenliegenden beziehungen fest analysieren und sicher auch spiegeln/weiterspinnen.

    Wenn man das Augrund meines Musikgeschmacks etwas über mich erfahren kann — von Klassik über Country bis Death Metal — bitte sehr. Und die NSA kann noch gerne ein paar Infos von mir haben, wenn sie mich höflich drum bitten :)
    dann kann sich jeder nen pseudo-verstoß einfallen lassen und gleich mal auf verdacht hin abmahnungen verschicken. wenn nur 10% eingeschüchtert werden und bezahlen hat sichs gelohnt.

    Das halt ich für krankhafte Paranoia, tut mir leid und ich bin wirklich normalerweise der, der in vielen Foren derart bezeichnet wird bzw. wurde und das seit Jahren. Aber man sollte das Verhältnis wahren, sonst sieht man irgendwann noch kleine grüne Männchen, die einen heimlich filmen 😉

    Und wenn diese Leute sich einschüchtern lassen ohne jegliche Beweise, nun das sollten sie auch gleich ihren Pass abgeben und das Land verlassen.

    Btw. bei Blogs ist es auch ähnlich, die gehören nämlich mit dazu, ebenso Handies, Mailverkehr (verschlüsselst du?) usw. Dazu auch das von Chris oft erwähnte Google oder Microsoft, die Liste ist endlos.

    Ich glaube mir der Logik, kann ich auch gleichmal willkürlich an diverse Blogger Abmahnungen wegen Raubkopien verschicken — in 99% der Fälle würde man wohl fündig werden, insbesondere wenn Photoshop & Co bei Privatleuten anzutreffen ist — aber ehrlich gesagt wir leben noch nicht in einer Bananenrepublik, auch wenn einiges darauf hindeutet.

    Das hier befriedigt eher gesunde Paranoia,

    http://blog.kairaven.de/

    Ein soziales Profil läßt sich doch einfacher anhand deines Blogs erstellen, http://www.vuck.net/blog/ oder?

    Ich nutze FreeBSD anstatt Windows, du auch (oder Linux von mir aus)? Ich verschlüssele Mails sooft es geht, ich mache in der Regel bei keinen Gewinnspielen mit, bin nicht im Telefon eingetragen und nutze das Handy nur im Notfall. Andere Auskünfte gibts bei mir überhaupt nicht … und die Sachen hier auf dem Blog? Na bitte sehr, aber die Infos hat Vater Staat auch so und nur vor diesem fürchte ich mich in Deutschland — was die Amis machen in ihrem Land interessiert mich dabei nur am Rand.

  10. Falk sagt:

    Profilneurose bekommt in dem Kontext dann auch eine unfreiwillige Komik.

    Mist, wieder nen Flachwitz für die nächste Sendung vorweg genommen.

  11. itti sagt:

    Um deine Fragen kurz zu beantworten:

    –ortung/abhörbarkeit von handies war mir immer bewusst. bis vor ein paar monaten hatte ich auch keins. hätte es auch nciht gebraucht. leider überwiegt der «nutzen» derzeit weil ich für arbeit/schule whatever spontan verfügbar sein muss… inkonsequent ich weis 😉

    –verschlüsselung… wenn möglich. lokal und emails, am liebesten auch IM aber so leicht es heute auch möglich ist ich hab es wenigen meiner kontakte näherbringen können. das argument man würde auch briefe nicht ohne umschlag verschicken ist nicht so einleuchtend, wie man denkt.

    –OS:… eigentlich kein thema. nur so viel dass ich bewusst sogar recht oft auf firewalling verzichte. als echter paranoiker müsste ich doch zumindest alle bekannten microsoft-ips aussperren.

    –keine gewinnspiele, telefonbucheinträge, handynummern an discoschlampen… jo

    –> mir gehts auch garnicht darum dass sich jemand ein profil bilden könnte. da hast du recht hierzu ist ein mehr privates blog wie meines sogar noch wesentlich geeigneter als fixmbr. auch hier überwiegt für mich wieder der nutzen, weil ich mir so eine private sendeplattform schon ein paar jahre früher gewünscht habe.

    insofern stimmen wir ja alle irgendwo überein. vieles was mehr in richtung personalisierten contents geht birgt aktuelles oder zukünftiges «missbrauchspotential» und seis auch nur der zukünftige arbeitgeber der mich aufgrund eines 3 jahre alten blogeintrags im vorfeld abstempelt. «wie weit» man gehen will muss also jeder selbst wissen. ich bin da inkonsequent das weis ich selbst. last.fm kommt mir aber so schnell erstmal nicht in die tüte. vielleicht hat auch einfach das konzept viel zu wenig anreiz, als dass ich gewillt wäre, wie schon so oft bei anderem, über die gebotene vorsicht hinweg zu sehen.

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