Offener Brief an Dr. Guido Westerwelle

heilige_apostel
Bild: Agenda 2013

Lieber Herr Dr. Westerwelle,

mittlerweile ist öffentlich geworden, dass Sie mit einfacher Mathematik, Niedriglöhnern und Hartz IV auf Kriegsfuß stehen. Mehrere politische Kommentatoren unterstellen Ihnen bewusste Lügen, um zwei gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen, damit Sie Ihren politischen Vorteil daraus ziehen können. Soll ich Ihnen Etwas verraten, lieber Dr. Westerwelle? Ich glaube das nicht. Meiner Einschätzung nach fällt es Ihnen schwer, so weit zu denken. Wissen Sie, was für mich eher plausibel erscheint? Sie haben sich offensichtlich auf die Schlagzeile der BILD verlassen. Und sind nun verlassen. Selbst der BDI wendet sich mittlerweile von Schwarz-Gelb ab und sieht den wirtschaftlichen Standort Deutschland in Gefahr. In meinen Augen sind Sie das Abziehbild des typischen Vorurteils über heutige Politiker. Unfähig, populistisch – und wenn man an Mövenpick denkt, auf den eigenen Vorteil bedacht, zum Schaden der Allgemeinheit.

Lieber Dr. Westerwelle, Sie sind Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. Damit tragen Sie eine ganz besondere Verantwortung – für alle gesellschaftliche Gruppen. Nicht nur für Hoteliers, Apotheker, Ärzte und Anwälte. Sie werden dieser Verantwortung nicht im Ansatz gerecht. Wissen Sie, woran ich immer denke, wenn ich Sie und ihre unanständigen Tiraden sehe?

An anständigen Politiker denkt niemand

Die politische Diskussion in Deutschland zeigt mittlerweile fatalistische Züge. Es wird nicht mehr sachlich argumentiert und abgewogen, was das vermeintlich beste für unser Land ist. Wer lauter schreit, hat recht. Sobald sich eine Stimme der Vernunft meldet, wird sie per pawlowschen Reflex niedergeschrien. Es scheint in Deutschland nur noch Schreihälse zu geben und niemand mehr, der vernünftige Politik betreibt.

Anständige Politiker sind in den letzten Jahren zu einer aussterbenden Spezies geworden. Der Abstand zwischen denen da oben und denen da unten ist größer denn je geworden. Politik und Gesellschaft entfremden sich voneinander, unsere Demokratie erodiert und bröckelt auseinander.

Anstand muss sich wieder lohnen

Populistische Unwahrheiten über Hartz IV erregen die Republik. Diskussionen über unser zukünftiges Gesellschaftsmodell tun es nicht. Was sagen eigentlich anständige Politiker, die sich täglich um die Tafeln und die Schwachen der Gesellschaft kümmern, ehrliche Politik betreiben? Wer anständig ist, steigt in der Politik nicht auf. Diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Anstand besorgt mich zutiefst. Die Missachtung der Politik im Allgemeinen hat System und ist brandgefährlich. Wer dem Volk eine res publica vorspielt, beweist, welch spätrömische Dekadenz in den Deutschen Bundestag Einzug gehalten hat.

An dieser Politik wird Deutschland scheitern. In vielen anderen Ländern der Welt wird vernünftige Politik betrieben. Es wird hart gearbeitet, damit die Kinder es einmal besser haben. Bei uns werden Kinder, die von Hartz IV betroffen sind, von Politikern in der BILD-Zeitung gebracht. Dabei muss doch gerade die Jugend lernen, dass Politik in einer Demokratie existentiell ist und nicht zu einer Schlagzeile im Boulevard verkommen darf.

Zu lange schon bestimmen in Deutschland politische Schreihälse die Agenda. Vergessen dabei werden Anstand, Moral und Ethik. In einer funktionierenden Demokratie müssen wieder anständige Politiker in den Mittelpunkt der Gesellschaft und die politischen Verantwortung rücken. Das wäre für mich eine moralisch-ethische Wende, die ich nach Schwarz-Gelb für nötiger denn je halte.

Lieber Dr. Westerwelle, die ersten Monate von Schwarz-Gelb, insbesondere Ihr befremdliches Wirken, hat gezeigt, dass Sie dazu nicht imstande sind. Sie stehen für mein Dafürhalten für das genaue Gegenteil, was unser Land, unsere Demokratie und unsere Gesellschaft so dringend benötigen. Angela Merkel hat einmal gesagt, sie möchte dem Volk dienen. Wenn Sie als Vizekanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland nur einen Hauch von Verantwortungsbewusstsein in sich tragen, ist ein Rücktritt unausweichlich.

Lieber Herr Dr. Westerwelle, treten Sie zurück!

Unser Land ist wahrlich besser dran, ohne politische Schreihälse, die auf Grundlage von falschen Zahlen zu ihrem eigenen Vorteil unterschiedliche Gesellschaftsgruppen gegeneinander aufhetzen.

Wissen Sie, lieber Dr. Westerwelle, an diesem Punkt sollte eigentlich mein Offener Brief enden. Doch dann las ich gerade, dass Sie zukünftig dem Nockherberg fernbleiben wollen. Der Kabarettist Michael Lerchenberg hatte gesagt: Alle Hartz-IV-Empfänger sammelt er [Anm.: Sie waren gemeint.] in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Stacheldraht — hamma scho moi g’habt. Dann gibt’s a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt’s von Sarrazins Winterhilfswerk zwei Pullover, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: Leistung muss sich wieder lohnen.

Sie sehen sich durch diese Äußerung mit einem KZ-Wärter verglichen. Soll ich Ihnen Etwas verraten, lieber Dr. Westerwelle?

Das ist das, was die schweigende Mehrheit denkt.
Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Chris

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28 Antworten zu “Offener Brief an Dr. Guido Westerwelle”

  1. stabil sagt:

    Er ist das «Abziehbild des typischen VorURteils…»

  2. Sebastian sagt:

    Ja, verdammt nochmal: Ja! So sieht es aus. So traurig es ist.
    Kleine Frage am Rande: Sendest du den Brief auch an Herrn Dr. Westerwelle? So ganz altmodisch per Fax und/oder Post?

  3. Chris sagt:

    @stabil: Danke, gefixt.

    @Sebastian: Ist eigentlich nicht geplant. Da kommen eh Textbausteine zurück…

  4. Stefan sagt:

    Ich danke Dir Chris, für diesen offenen Brief an Westerwelle.
    Vorhin bei Maybrit Illner ist mir fast die Galle hochgekommen, wie einseitig dort Meinungsmache betrieben wurde.
    Vor der anwesenden SPD-Opposition, vertreten in Person Rudolf Dresslers, war wieder nichts zu erwarten. Warum um Himmels Willen applaudiert das anwesende Publikum, wenn Lohnnebenkostensenkungen gefordert werden. Ist denn wirklich niemandem bewußt, welche Auswirkungen das für den «kleinen Arbeiter und Angestellten» und die sozialen Absicherungssysteme schlußendlich bewirkt. Geringere Rente, schlechtere Gesundheitsversorgung und unbezahlbare Pflege im Alter. Ich fasse es einfach nicht, wie diese Lügen immer wieder gestreut und medial bewußt verbreitet werden, bis die breite Maße diese Lügengebilde als Wahrheit akzeptiert und zustimmt.
    Was ist bloß los mit den Menschen?
    Ich selbst bin bald am Verzweifeln, weil ich trotz vieler aufklärender Gespräche mit Nachbarn und Freunden, immer öfter auf totale Ignoranz und zunehmende Resignation stoße.
    Die Lethargie, Frustration und Gleichgültigkeit nimmt in meinem Umfeld beängstende Ausmaße an. Ich selbst überlege seit Längerem, Deutschland eventuell zu verlassen. Andererseits brauchen diejenigen die mir am Herzen liegen, meine Wählerstimme. Ich will Deutschland nicht Menschen wie Guido Westerwelle und Roland Koch kampflos überlassen. Dafür lebe ich hier immer noch zu gern. Meine letzte Hoffnung setze ich nun auf die bevorstehende NRW-Wahl und die dortigen Wählerinnen und Wähler — es ist an der Zeit, für den «Wind of Change».

  5. Phase IV sagt:

    Sehr schön. Logisch, folgerichtig, eindeutig. Leider etwas kurz, denn:

    Fehlen noch Merkel, Niebel, Merkel, Röttgen, Merkel, Brüderle, Merkel, Rösler, Merkel, Schäuble, Leutberger, Kauder, Pofalla, Koch, Schünemann, Carstensen, Boist, Rüttgers, Tillich, Mattschie, Beck, Seehofer, Gabriel, Nagel, Frau Merkel, Herr Merkel, …

    Geb auf. Der Bundestag wohl ne schöne Liste vorrätig?

    Jedenfalls für’n Anfang.

  6. Phase IV sagt:

    Wie auf und so manchesmal auf abgeordnetenwatch zu sehen ist, können selbst solche Antworten der Aufklärung dienen.

    Daher: wenn’s an Briefmarken mangelt, für nen schönen Ausdruck, wo sollen wir an Chris spenden?

    Echtmal, Bausteine zurück ist als Gegenleistung für «ist bei denen bis zu den nächsten Bundeslöschtagen in den Akten» und käme dann auch ins Archiv doch mehr wert als Tinte oder Toner plus Umschlag und Bogen.

  7. Phase IV sagt:

    Mist, wenn das mit #Links nicht geht:

    please edit:

    auf tauss-gezwitscher.de und auf abgeordnetenwatch.…

  8. vera sagt:

    da warst du aber gut drauf ‚) geht mir aber auch jeden tag mindestens einmal so. es ist einfach unerträglich.

  9. luttz sagt:

    /sign

    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.

  10. Osterebbe sagt:

    verdammt richtig! Du sprichst auch mir aus der Seele.

  11. G.W. sagt:

    Es wiord höchste Zeit, dass Guido Westerwelle als Außenminister und Vizekanzler zurücktritt; er beschädigt das Ansehen Deutschlands.

    Das gilt auch für MP Jürgen Rüttgers mit seinen Sponsoring — Tricks.

    Beschämend.

  12. donny sagt:

    Der Guido ist doch nur noch eine Lachnummer, den nimmt niemand (mehr?) ernst. Über Guido lacht Deutschland, über Westerwave die ganze Welt.

  13. Hobeditzn sagt:

    Moin,

    die Nockherberg-Rede von Michael Lerchenberg alias Bruder Barnabas habe ich auch gesehen und fand, dass sie genau das Richtige ausgesprochen hat. Auch Christian Springer alias Fonsi hat es auf den Punkt gebracht, als er sagte: «Gehen Sie, Herr Westerwelle, wir brauchen Sie nicht!».
    Der offene Brief von Dir an Herrn Westerwelle drückt es auch genau richtig aus.

    Leider ist es so, dass die Wahrheit und Realität dem Herrn Westerwelle und anderen am Gesäß vorbeizieht.

  14. Hartzer Käse sagt:

    Dieser Brief ist sowas von genial!! Danke dafür! Wäre echt schade, wenn er den Empfänger nicht erreicht.

    Gib dir einen Ruck und schick ihn ab!

    Übrigens habe ich dieses Mensch auch schon angezeigt und Petitionen für seinen Rücktritt unterschrieben!

  15. Markus sagt:

    Das Problem ist: dass sie politische Fehler begangen haben, könnten Westerwelle und Co. zumindest theoretisch eines Tages mal einsehen. Dass sie gegen jegliche moralischen Werte verstoßen aber, so eine Kritik wird bei ihnen auf völliges Unverständnis stoßen, sie könnten sie wohl nicht einmal irgendwie nachvollziehen. Durch die Dekandenz unseres derzeitigen politischen Systems sind Ehrlichkeit, Integrität, Unabhängigkeit usw. derart aus dem Fokus politischen Handelns gerückt, dass sie, würde man ihnen das direkt ins Gesicht sagen, einen nur vollkommen veständnislos ansehen würden, als ob man in einer anderen Sprache redet.

  16. Dirk sagt:

    Auf jeden Fall würde ich den Brief auch noch mal per Schneckenpost senden. Textbaustein hin– oder her. Schaden kanns nicht, und der Brief erreicht seinen Adressaten.

  17. dissident sagt:

    Westerwelles Rechnung durch seine angestoßene Hartz IV Hetze und sein ewig gestriges Steuersenkungsgeschrei scheint nicht mehr aufzugehen, wenn ich mir die neuesten Wahlumfragen so anschaue.
    Der Tag der Abrechnung naht, denn am 9. Mai 2010 um 18.00 Uhr werden so einige politische Karrieren zu Ende gehen — und das ist gut so für die Demokratie und vor allem für unser Land. Die Politik, der Markt und das Kapital haben nunmal den Menschen zu dienen, begreift das endlich in euren Fürstenbunkern. Wer den Klugen nicht zuhören will, muß eben fühlen.
    Mal sehen, ob die FDP die 5% Hürde in NRW knacken kann.
    Ansonsten wird WW endgültig öffentlich kolabieren und Mitbewohner der Anstalt (ZDF) werden. Wenn das Prof. Dr. Priol überhaupt zuläßt, was ich eher bezweifle. 😉
    Deutschland jedenfalls, braucht keine Westerwelles oder deren Vasallen.
    Elba oder Lesbos wären noch eine Anstalts-Alternative -> gute Reise Guido!

  18. madcynic sagt:

    Das Schlimme ist leider, dass es eben nicht die schweigende Mehrheit so sieht, wie’s hier am Ende dargestellt wird. Armes Deutschland.

  19. rainer_tm sagt:

    Michael Lerchenberg (Bruder Barnabas) sowie dessen Redenschreiber sind wegen der oben zitierten Äußerung mittlerweile «zurückgetreten» (worden), siehe SZ von heute. Soweit isses schon … schade.

  20. olhe sagt:

    @rainer_tm: das ist die vielzitierte spätrömische Dekadenz: wenn der herrschende Abschaum empört dem Volk das Recht zu leben versagt und die in Satire gekleidete Kritik unterbindet.

  21. roekan sagt:

    Toll toll,
    habe mir gestern abend auf dem BR die Wiederholung der Barnabasrede angesehn, und was soll ich sagen, die oben genannte Passage wurde rausgeschnitten. Zum Glück gibt es das ganze noch im Internet.
    Man mag zu der Satire stehn wie man will, ich hab nicht gelacht, aber das Zueg rauszuschneiden, tja es war halt wieder mal der BR.
    Und nun lasst unser aller Außenminister mal in Ruhe. Nicht alles , was an deutschen Stammtischen gesagt wird sollte man in den Mund nehmen, das gilt auch für Westerwelle.Er hat vollkommen recht, Arbeit muß sich wieder lohnen,
    aber eben nicht auf Kosten der Schwachen.

  22. Dafür war’s mal wieder Zeit!

  23. […] Jetzt hat das Chris vom Weblog F!XMBR getan. An den Exponenten der derzeitigen Regierungsinkontinenzinkompetenz, an Dr. Guido Westerwelle. […]

  24. «in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Stacheldraht – hamma scho moi g’habt.»

    Ich finde das vieldeutig. Die «verblühten Landschaften» waren in der Tat schon einmal von Stacheldraht umgeben: als DDR. Die KZ-Assoziation kommt mir erst durch die «Eisernen Lettern». Aber richtig stark ist die auch nicht. Selbst wenn: Die Idee der Zwangsarbeit für Hartz-IV-Konsumenten legt solche Assoziationen schon nahe, wenigstens der Gedanke an «Arbeitslager» kommt da sofort.

  25. Grainger sagt:

    Leistung muss sich wieder lohnen:

    Die Arbeit von Herrn Westerwelle lohnt sich mit Sicherheit. Zumindest für ihn und seine «Klienten».

    Die ganzen gut bezahlten Vorträge (mindestens 250.000 Euro Vortragshonorare in 4 Jahren) sind ja auch kein schlechter Nebenverdienst.

    Das diverse Privatbanken (u.a. aus Liechtenstein) und die Maritim Hotelgesellschaft zu den Auftraggebern zählten, lässt die Behauptung der FDP, sie sei keine Klientelpartei, auch gleich viel glaubwürdiger erscheinen. 😀

  26. lupe sagt:

    @ donny
    «Der Guido ist doch nur noch eine Lachnummer, den nimmt niemand (mehr?) ernst. «
    Ich widerspreche. Westerwelle ist kreuzgefährlich, und leider traf ich inzwischen einige Leute, die vollkommen richtig fanden, was der Mann sagte.
    Volksverblöder wie Westerwelle müssen ernst genommen werden. Leute die ihm zustimmen, sind zumeist ahnungslos und müssen mit Ahnung versehen werden. Es gibt keinen grund zu lachen.

  27. Anonymous sagt:

    Gestern meldete sich mein Vater bei mir, ob ich ihm die Mail-Adresse von Westerwelle organisieren könnte. Kurze Zeit später bekam ich diese Mail als bcc:

    Sehr geehrter Herr Westerwelle!
    Wie ich gelesen habe, stammen Sie aus dem Rheinland, einer Gegend in Deutschland, deren Menschen voller Humor und Frohsinn sein sollen. Für diese Eigenschaft hat Sie der Aachener Karnevalsverein öffentlich mit dem «Orden wider den tierischen Ernst» ausgezeichnet. Das verpflichtet Sie!

    Aber wie Sie eigentlich wissen müssten, folgt auf den Karneval die Fastenzeit und mit ihr die Fastenpredigten mit dem Grundtenor: «Geht in Euch, tut Buße und bekehret Euch!». Diese Predigten sollen wach rütteln und deshalb arbeiten die Prediger mit drastischen Ausdrücken. Das ist sowohl im Hohen Dom zu Köln als auch auf dem Nockerberg in München die Regel. Wobei ich glaube, dass nach der Predigt auf dem Nockerberg wohl kaum einer der Betroffenen in sich geht Buße tut und sich bekehrt.

    Ihre Reaktion auf die diesjährige Bußpredigt des Bruder Barnabas zeigt, dass es mit Ihrem Humor und Ihrer Selbstkritik nicht weit her ist! In der «Feuerzangenbowle» würde es heißen: «Westerwelle, setzen! Öhnen fählt die krätische Raife!» Ihr verhalten ist humorlos, tierisch — oder was noch schlimmer ist — bierernst! Ihr Frohsinn ist aufgesetzt! Den verliehenen Orden tragen Sie völlig zu Unrecht! Ich erwarte, dass Sie ihn unverzüglich zurück geben!

    Ohne Achtung

  28. Leuchte sagt:

    Wundervoller Brief kann ich nur zustimmen !

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