Ösiland spielt Vorreiter

Sieht man mal von unser aller big brother Großbritannien ab. Im Land von Metternich & Co haben derlei Dinge Tradition und man weiß wie man Volk in Zaum hält. So auch in Schulen, dort möchten gerne zehn Wiener Anstalten eben diesem Anspruch gerecht werden und die Schulen mit Kameras bestücken. Warum, wieso? Nun anno 2007 beschädigte ein Feuerwerkskörper eine Toilette, die Schüler pochen auf patroullierendes Lehrpersonal, die Schulleitung möchte hingegen lieber mit hightech kontern. Gründe wäre auch häufige Diebstähle etc. pp., also schlichtweg alles was man noch so findet und nicht viel neues, dürfte wohl jeder mehr oder weniger aus seiner Schulzeit kennen. Kameras hingegen sind für mich das völlig falsche Signal, zudem geht damit ein etwaiger Kolateralschaden einher, den kein noch so eifrig patroullierender Lehrer bieten könnte.

heise

Eine Antwort zu “Ösiland spielt Vorreiter”

  1. marc sagt:

    Vorgestern stand auch ein netter Beitrag bei Schneier bezüglich einer Studie zur Kameraüberwachung in San Francisco. Selbst die Verantwortlichen, die die Überwachung veranlaßt haben, sagten daß die Kameras lediglich die «gefühlte» Sicherheit erhöhten. Also alles nur ein teures High-Tech Theater ohne realistischen Nutzen.

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