ÖR, GEZ — kurzum Verblödungsstrahler

Das ZDF möchte bis zu den olympischen Spielen 2008 komplett auf HDTV umgestellt haben, nachdem man nun auch Internetnutzer für ein imaginäres Programm abzockt, trommelt man auch hier schon los, um auf die bald steigenden Kosten für diese Spielerei hinzuweisen.
Wann schiebt man den ÖR endlich einen Riegel vor? Wenn wir Geld benötigen, melden wir es halt mal an und fabulieren von zukünftigen Dingen, die, selbst in der Zukunft angelangt, kaum etwas von dem zuvor erschaffenem Gebilde aufweisen können.
Wer hier noch ein Bildungsangebot bzw. überhaupt Niveau sieht, der hat auch eine Gebühr von mind. 100? pro Monat verdient!

heise online

7 Antworten zu “ÖR, GEZ — kurzum Verblödungsstrahler”

  1. floyd sagt:

    Hmm Phoenix und Arte finde ich ganz brauchbar.

    Auf das ZDF könnte ich eigentlich auch verzichten, vielleicht könnte man deren Budget auf die Dritten und die oben genannten umschichten?

    Die dreihundertste Afrikaschmonzette braucht wohl niemand wirklich.

  2. Oli sagt:

    Vor vielen Monden sagte ich das bei Arte auch einmal, wobei sich mir der Wertgehalt von phoenix bis data entzog.

  3. Jan sagt:

    Ich persönlich sehe gerne Phoenix und halte es auch für grundsätzlch sinnvoll und richtig, wenn z.B. Bundestagsdebatten live im Fernsehen übertragen werden. Das entspricht ziemlich genau meinem Verständnis von einem wirklichen Auftrag zur «Grundversorgung», wohingegen alles weitere (Fussball, Olympia, Telenovela, Musikantenstadl etc.) definitiv nichts in einem öffentlich-rechtlichen Medium, für das man quasi zwangsweise zu zahlen hat nichts verloren hat.

    Und wenn wir die Sache mal ehrlich betrachten, dann kommt ein Sender wie Phoenix mit einem winzigen Bruchteil der zur Zeit eingezogenen Gebühren aus. Das Programm muss schließlich nicht teuer bei irgendwelchen Sportfunktionären eingekauft werden und die «Stars», die dort auftreten erwarten im Normalfall auch keine Gage…

  4. Falk sagt:

    Das Zurückstutzen auf ihren ursprünglichen kulturellen Auftrag, wäre meiner Meinung nach auch eins der Hauptziele und müsste mit einer deutlichen Senkung der Gebühren einhergehen. Und ein zum Wirtschaftsunternehmen verkommenes Sportereignis hat im ÖR nichts verloren. Wer unbedingt diesen Kommerz rund um Sport braucht und unterstützen muss, kann auf Bezahlfernsehen ausweichen.

  5. Oli sagt:

    Gerade die ÖR arbeiten gemäß der Quote, insofern ist da nichts mit einem «zurück».

  6. floyd sagt:

    Und genau das Handeln nach der Quote sollte durch die Gebühr ja ausgeschlossen sein.

    Sollte.

  7. […] die Gebühren im Nachhinein zu rechtfertigen. War es vor kurzem noch der erhöhte Aufwand für das bald kommende HDTV, sind es nun Fantasiegebühren für mögliche Nachrichten aufs Handy. Und für die […]

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