Notebooks sind praktisch

Das werde ich nie bestreiten, dennoch verweigerte ich mich diesen bisher. Weniger war der schnöde Mammon der hemmende Grund, nein mehr die fehlende Qualität. Selbst überteuerte Hardware in PC Kreisen kann da diesem Anspruch nicht mehr genügen und mein Augenmerk viel da in letzter Zeit mehr und mehr auf Apple. Obwohl ich mit Apple seit Mitte der 90er nicht mehr wirklich grün werden konnte, aber das ist eine andere Geschichte. Apple genoß da bisher noch den Status von Qualität, zwar inzwischen auch nur 08/15 PC Hardware, dennoch sauber zusammengestellt und bewußt ausgewählt. Pfeifende oder gar überhitzende Notebooks bzw. Problem diverser Natur mit den Akkus zeichnen jedoch auch dort inzwischen leider ein völlig anderes Bild.

Ergo werde ich mir zukünftig eher ein gebrauchtes IBM Thinkpad zulegen, deutlich günstiger und noch mehr Qualität drinne als bei heutigen Vertretern. Und für ein *BSD oder Linux langt das allemal :)

heise

13 Antworten zu “Notebooks sind praktisch”

  1. Grainger sagt:

    Ich hatte erst ein einziges Mal ein Notebook, irgendein älteres Toshiba das ich über einen Freund fast neuwertig aus Firmenbeständen kaufen konnte.

    Ich habe es dann plattgemacht (war noch ein total vergurktes Win98SE vorinstalliert), den Arbeitsspeicher erweitert, OS und alle Treiber neu installiert und dann noch OpenOffice drauf.

    Nachdem es sauber lief stand das Teil anschließend unbenutzt bei mir rum. 😀

    Die Tochter einer Bekannten hat dann für ihr Studium dringend ein preiswertes Notebook gesucht und ich habe es ihr zum Selbstkostenpreis (ich will im Freundeskreis kein Geld verdienen) überlassen.

    Privat brauche ich kein Notebook und sollte ich es jemals beruflich benötigen soll mein Arbeitgeber mir eins zur Verfügung stellen.

  2. Oliver sagt:

    Auch ne Möglichkeit 😀

  3. Simbarto sagt:

    Ich besitze so ein Ding und muss ehrlich sagen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Gekauft haben wir es eigentlich, weil meine Frau eines wollte, sie arbeitet damit auch wirklich viel aber auch ich nutze es sehr gern wenn ich abends im Bett liege und noch ein bisschen surfen will.

  4. m!cele sagt:

    Ich bin zwar selbst überaus zufriedener Besitzer eines X30, jedoch versteh’ ich nicht ganz voher das Gerücht kommt, dass die neuen Thinkpads qualitativ schlecht sind.
    Überall wird gegen die Thinkpads geredet, die unter Lenovo gefertigt wurden und schau ich mir die Kollegen an die Thinkpads neuer Serien besitzen (T60, X60) sind diese hellauf zufrieden und auch ich kann bei den ‘neuen’ Denkbrettern keinen merklichen Qualitätsverlust feststellen. Und die Geräte von denen ich spreche werden nicht gerade geschont 😉
    Auch einschlägige Foren vermitteln nicht den Eindruck als wäre es qualitativ steil bergab gegangen.
    In das neue X60s mit der ULV Variante vom Duo kann man sich ohnehin sofort verlieben.

  5. Oliver sagt:

    Ich rede im Prinzip von allen neuen Notebooks, im Prinzip hätte es auch ein altes Toshiba sein können. Und ich meine auch Notebooks die noch einen PIII Mobile mit 1.2 GHz etc. haben …

  6. m!cele sagt:

    allright.. ‘neue Vertreter’ hatte ich fälschlicherweise nur auf die vorher angesprochenen Thinkpads bezogen.

  7. Marnem sagt:

    Meine Freundin hat ein Notebook, aber das steht die meiste Zeit im Rucksack rum und wartet darauf, dass es jemand mitschleppt. Nachdem aber heutzutage fast überall PCs verfügbar sind, gibts imho kaum gründe für Lappis mehr.
    Und für die Orte, wo kein PC verfügbar ist, tuts ein N800 von Nokia doch sicher auch. Selbiges läuft selbstverständlich mit Linux. Von Werk aus.

  8. Finkregh sagt:

    Ich habe mein T40 von da: Klick
    1Gb RAM, 100Gb HDD, 1,5Ghz, ohne OS

    durchaus zufrieden ^^

  9. Oliver sagt:

    Mmh kannte ich noch nicht, ich habe mich desöfteren hier umgeschaut. Aber danke für den Tipp :)

  10. Sammy sagt:

    Ich habe auch vor demnächst bei TB Computers ein T40 zu bestellen.
    @Finkregh: Mir ist die Geräuschkulisse sehr wichtig, kannst du mir sagen wie laut das T40 ist?

  11. 1nk sagt:

    Ich habe auch seit einigen Monaten einen T40 (512 MB RAM, Pentium-M 1,5 Ghz , Ati 7500) und bin sehr zufrieden. Wegen der Geraeuschkulisse:
    (nicht nur) unter Linux funktioniert die automatische Regelung nicht immer optimal, der CPU-Fan laeuft manchmal schneller als es noetig ist. Abhilfe schafft manuelles Einstellen der Umdrehungsgeschwindigkeit falls es mir zu laut ist. Ich hab hier einige aliase in der .bashrc die entsprechende Werte in /proc/acpi/ibm/ecbdump reinschreiben: 0rpm -> Notebook macht kaum Geraeusche, nutzbar solange man nicht «grosses» macht (CPU-Takt auf 600 Mhz). 3000rpm -> in einem ruhigen Raum deutlich hoerbar stoert mich aber nicht wirklich, Kuehlung fuer alles «Alltaegliche» ausreichend. 3500/4000rpm -> ziemlch laut aber auch nur dann noetig wenn die CPU laenger mit 100% Last laeuft.
    Es gibt aber fertige Skripte die das regeln.

    Fuer alle Thinkpad User (insbesondere wenn GNU/Linux drauf laeuft) ist im Uebrigen die folgende Seite interessant:

    http://www.thinkwiki.org/.….hinkWiki

  12. Finkregh sagt:

    @Sammy: also mein T40 sagt nix.. unter Last gibt es vielleicht ein minimales Luefergeraeusch.. nicht erwaehnenswert :)

    @1nk: «deutlich hoerbar»?
    vielleicht solltest du mal schaun’ ob dein Luefter irgendwie verdreckt ist…

    Achja, bei TB-Cumoputers ist der Umtausch auch kein Problem, ueber ein Web-Formular das Problem beschreiben und man bekommt ein Brief mit nem Paketaufkleber. Mir haben sie anstandslos ein neues Geraet geliefert (mechan. Schaeden bei Erstlieferung)

  13. Sammy sagt:

    Inzwischen habe ich mir ein gebrauchtes X31 für 350 Euro zugelegt.

    - 12″
    – Pentium M 1,4 Ghz
    – 512 MB RAM
    – 40 GB Festplatte
    – Mobility Radeon, 16 MB

    Geräuschmäßig bin ich voll zufrieden. Selbst bei 28° Raumtemperatur hört man den Lüfter nur unter Volllast und dabei wird er nicht sehr störend.
    Das Gehäuse ist äußerlich betrachtet eher klapprig, macht allerdings einen weitaus robusteren Eindruck als bei den meisten anderen Notebooks.

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