Nobelpreis-Komitee sorgt für Skandal

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Bildquelle: Mathias Richel

(F!XMBR) Für Bundeskanzlerin Merkel läuft es in diesem Jahr nicht rund. Heute musste sie wieder einen Tiefschlag hinnehmen. In Stockholm hat heute das Nobelpreis-Komitee bekannt gegeben, dass der Physik-Nobelpreis 2011 an den Amerikaner Saul Perlmutter, seinen Landsmann Adam Riess und den US-Australier Brian Schmidt verliehen wird.

In Berliner Koalitionskreisen gilt die diesjährige Verleihung als ein Affront gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die deutsche Bundesregierung hatte fest damit gerechnet, dass Angela Merkel für die bahnbrechende Entdeckung, dass AKW gefährlich seien, mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet werde.

Ein Vertrauter Merkels gegenüber F!XMBR: «Diese Verleihung ist eine Farce. Angela Merkel hat nach dem Unglück von Fukushima entdeckt, dass AKW gefährlich sind. Insbesondere der Umstand, dass AKW bei Flugzeugabstürzen nicht geschützt sind, war vorher nicht bekannt. Angela Merkel hat sich um die Sicherheit aller weltweit betriebenen AKW verdient gemacht. Sie hat neue physikalische Gesetze entdeckt, diese sogleich politisch angewandt.» Angela Merkel wollte sich gegenüber F!XMBR nicht direkt äußern: «Kein Kommentar» heißt es aus dem Kanzleramt. Ihr Vertrauter:

«Die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees ist eine politische, keine sachliche und inhaltliche. Wir fordern die schwedische Regierung auf, Steuerzuflüsse und Steuerbegünstigungen gegenüber dem Nobelpreis-Komitee zu überprüfen und gegebenenfalls einzustellen!»

Das Nobelpreis-Komitee hat schon immer mit zweifelhaften Entscheidungen von sich reden gemacht. So wurde Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet — diese Ehrung wurde unter der Hand mit dem zukünftigen Wirken Obamas begründet.

Die heutige Entscheidung beweist einmal mehr, dass in Stockholm politische Entscheidungen getroffen werden und nicht wissenschaftliche und literarische. Wer, wenn nicht Angela Merkel, hätte für ihre Entdeckung, AKW seien nicht sicher, den Nobelpreis verdient? Ein Skandal, an dem das Nobelpreis-Komitee noch lange erinnert werden wird.

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Eine Antwort zu “Nobelpreis-Komitee sorgt für Skandal”

  1. Herm sagt:

    auf Nachfrage beim Kanzleramt wurde folgendes Statement veröffentlich: «Hör mir auf mit Nobelpreis, ich kann den Scheiß nicht mehr hören!»

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