Neues aus der Anstalt

Nachdem die ARD den Scheibenwischer zu einer schlimmen Klamaukgrütze hat verkommen lassen, ist Neues aus der Anstalt die letzte Zuflucht für politisches Kabarett. Urban Priol und Georg Schramm leisten Großartiges – sie bringen die Zuschauer nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken. Das immer auf ganz hohem Niveau, eine Perle, die das ZDF noch im Program hat. Und das Wunderbare ist: Die Sendung ist nicht nur in der ZDFmediathek vollständig zu finden, sondern auch per Podcast kpl. zum Runterladen. Wer also eine Sendung verpasst hat – per Feed kommt sie ins Haus.

Podcast – Neues aus der Anstalt

Bild: Neues aus der Anstalt, ZDF

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5 Antworten zu “Neues aus der Anstalt”

  1. ralf sagt:

    Kann mich noch an die Zeiten des Dieter Hildebrandt und Generation erinnern, danach war der Scheibenwischer nur noch ein Schatten seinerselbst.
    Richling alleine hat ja auch mal funktioniert. Wäre eine sinnvolle Alternative zu den jetzigen Plänen gewesen.

    Früher starteten die guten und harten Kabarettisten in den Dritten und wurden dann ins Erste geadelt. Heute werden sie dort nur noch verheizt. Biotope der Intellektualität um 00:30 oder so. Wirklich schade, daß die Zeiten intelligenter Unterhaltung derart vorüber sind.

    Profitlich und Lück — das nennt sich dann Bildungsauftrag.

  2. Spunkmeyer sagt:

    Hey, danke für den Tipp, ist dem Reader hinzugefügt :-)

  3. Sebastian sagt:

    man das ist ja echt lustig!
    Wer hätte das vom ZDF erwartet 😮

  4. Leuchtie sagt:

    Danke das wußte ich noch gar nicht.

  5. Stänkerer sagt:

    Nachdem der sogenannte Satiregipfel ein Desaster war und allenfalls satirische Höhenluft im Bereich 2 cm über der Grasnarbe geschnuppert hat, hat sich die gestrige «Neues aus der Anstalt»-Sendung nahtlos an dieses einfallslose Niveau angepasst. Insbesondere Polt war eine einzige Enttäuschung. Nach langer Pause öffentlicher Auftritte konnte zumindest erwartet werden, dass Polt runderneuert aus dieser Phase zurückkehrt. Pustekuchen. Inhaltsleer, permanente Satzwiederholungen, ein nervendes ständiges «he,he,he» lassen leider den Schluss zu, dass dieser sich «zurück entwickelt» hat. Nicht nur eine Finanzkrise ist allgegenwärtig, das Fernsehkabarett ist in seiner tiefsten Krise seit seinem Bestehen angekommen.

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