neue Jobs in D

Malcontent Blogger

Sollte es gemäß Merkels Träumen so weitergehen, wird vielleicht so mancher a-Blogger bald seine Kapazität frei zu Verfügung stellen müssen 😀

11 Antworten zu “neue Jobs in D”

  1. Falk sagt:

    Ja, man kann von dieser Kanzlerin ja halten, was man möchte — das sie sich jetzt die sinkenden Arbeitslosenzahlen gegenseitig an die Brust heften und auf die Schulter schlagen, wurde ja nun auch durchs Statistische Bundesamt untermauert. Dieses stellt ja sehr eloquent fest, dass der Großteil der Arbeitsmarktdaten auf die Erfindung «Hungerlohn für Zwangsarbeit» zurück zu führen ist.

    Vielen Dank Frau Merkel dafür!

    (Disclaimer: Dieser Kommentar enthält ne Menge Sarkasmus und ist im Zweifel als Satire zu kennzeichnen — Realsatire)

  2. kobalt sagt:

    ?Hungerlohn für Zwangsarbeit?

    Das Problem ist in der Tat nicht der Mangel an Arbeit. Im Gegenteil gibt es jede Menge Arbeit, die getan werden müßte, man muß sich nur die Parks ansehen und verfallende Gebäude und die sozialen Brennpunkte in den Städten und all die Sachen, die von Ehrenamztlichen verrichtet werden.
    Was fehlt, ist der existenzsichernde Lohn dazu. Es soll angeblich neben der Unterschicht eine weitere Klasse geben, die der «Working Poor», Menschen also, die mehrere bezahlte Jobs haben und trotzdem unterhalb der Armutsgrenze leben.

    Es reicht nicht aus, Arbeit zu haben. Sie muß das Leben finanzieren können.

  3. Oli sagt:

    Es langt auch nicht einfach nur eine Arbeit zu haben, sie muß auch irgendwo passen, wenn man sie denn ein Leben lang ausführt.
    Extrembeispiele wären Metzger, Dachdecker, Schreiner, Schlosser etc. nicht jeder ist dafür geeignet.
    Klar ich hab auch schon shayze gemacht, also los.., das ist nett und das passiert so oder so, ist halt kein paradisischer Zustand, aber shayze ein ganzes Leben und man geht daran kaputt. Passierte schon vielen, diese waren guten Deutsche und bissen vor Antritt der Rente ins Gras.
    Ergo solange der Mensch als Nummer gehandhabt wird, als Produktionsmittel, solange wird das ganze auch nicht funktionieren.
    Die shayze dampft halt an verschiedenen Ecken und das Dogma wir brauchen Arbeitsplätze, um *jeden* Preis richtet Deutschland und die Menschen zugrunde.

  4. Falk sagt:

    Und ums mal aus eher unternehmerischer Sicht heraus zu betrachten: Es ist imho tatsächlich so, dass in solch einem Klima, wie wir es derzeit auf dem Arbeitsmarkt finden, die Moral, Loyalität zum Unternehmen und vor allem die Produktivität gegen einen Nullpunkt strebt. Selbst wenn man mal den Kapitalismus als gegeben ansieht, einem Unternehmer sollte das «Wohlergehen» seiner «Sklaven» nunmal sehr am Herzen liegen. Aber anscheinend haben wir eine völlig neue Generation von Arbeitgebern, denen ihr eigenes Interesse (inklusive der damit einhergehenden Polit-Lobby) wichtiger scheint, als das «Material» Mensch. Man kann es sich ja leisten, weil die Leute da draussen Schlange stehen…Widerlich ist das!

  5. Oli sagt:

    Aber anscheinend haben wir eine völlig neue Generation von Arbeitgebern,

    Viele drunter die mal selber zeterten ob der unhaltbaren Zustand und gleich noch eins draufsetzten als sie selbst am Drücker waren. Politiker, Arbeitgeber etc. sind ja alles Menschen aus unserer Mitte :)

  6. kobalt sagt:

    Loyalität ist ein hohes Gut. IMHO zahlt sie sich zwar für den loyalen Arbeitnehmer nicht aus, aber die Arbeitgeber nutzen sie ganz gern aus.

  7. Chris sagt:

    Diese Regierung hat der vorherigen eines voraus: Die Presse steht unterwürfig hinter der Großen Koalition. Die verzapfen den größten Blödsinn, es wird brav weitergetragen… Ich geh kotzen…

  8. spiefelwuetz sagt:

    Chris schrieb

    Diese Regierung hat der vorherigen eines voraus: Die Presse steht unterwürfig hinter der Großen Koalition. Die verzapfen den größten Blödsinn, es wird brav weitergetragen? Ich geh kotzen?

    Vor dem Kotzen mal bei den Nachdenkseiten
    vorbei schauen, passt wie Ar*** auf Eimer dazu.
    Falls jemand mal nicht glaubt, was bei Hartz IV alles so abgeht, dem könnte ich mit meinen Erfahrungen seit Etablierung dieses Instruments im Jan. 2005 aushelfen.

  9. Chris sagt:

    Müller und Lieb lese ich täglich… 😉

  10. spiefelwuetz sagt:

    Ich weiß, war auch eher für die anderen gedacht ;-).

  11. Falk sagt:

    Müller und Lieb lese ich täglich…

    Und ich hab mich heute dazu durchgerungen, das nicht nur zu lesen, sondern auch anderweitig zu unterstützen. Und wenn normale Tageszeitungen schon nur unnützen Kram für viel Geld verkaufen, dann werd ich da meinen kleinen finanziellen Beitrag leisten.

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