NetBSD forciert SMP Entwicklung

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Die NetBSD Stiftung hat Andrew Doran angestellt, um die SMP Entwicklung vorranzutreiben. Doran arbeitet seit 1999 an NetBSD und wird den GIANT lock mittels feinerer locks ersetzen. Die NetBSD Stiftung und Force10, eine große Netzwerkfirma, unterstützen Doran in seinem Vorhaben, so das er Vollzeit daran arbeiten kann.

netbsd.org

3 Antworten zu “NetBSD forciert SMP Entwicklung”

  1. Andreas sagt:

    argh… Force10. Die Jungs sind mir fast zu gut. Deren Switches sind der Hammer… haben in der P-Serie aber leider auch solch fragwürdige Features wie gezielte Live-Paketmanipulation. Bundestrojaner «on the fly» und andere mögliche Schweinereien lassen grüßen… :-/

    Naja, wenigesten haben die *ordentlich* Know-How. Wenn die Mitmischen wird es was werden.

  2. Oliver sagt:

    Auf jeden Fall ist es ein Beispiel für jene Firmen, die entgegen dem GPL-Fetisch zwar nicht direkt Code «frei» weitergeben, dennoch aber Opensource aktiv unterstützen. Vielleicht gar nutzbringender …

  3. Andreas sagt:

    Ich denke, solche Engagements sind in den meisten Fällen wirklich nutzbringender. Die meisten Projekte leben von einigen wenigen Personen, einem harten Kern. Diese Leute direkt (z.B. mit Geld/Job, ggf. KnowHow, Bürokräften etc.) zu unterstützen bingt IMHO mehr als jeder veröffentlichte Quellcode. Fehlinvestiert ist es garantiert auch nicht, denn die Unterstützten haben bereits bewiesen mit Herzblut dabei zu sein (sonst wären Sie erst gar nicht da, wo sie sind).

    Mit Millionen Zeilen Code, in die sich erst mühsam eingearbeitet werden muss, gelegentlichen Patches, die dann auch noch schlecht dokumentiert sind etc. lässt sich doch viel weniger anfangen. OK, besser als nix — aber am effektivsten ist IMHO wirklich die direkte Unterstützung oder Optimierung einer bestehenden Struktur. Aber natürlich nicht immer «GPL-Fetisch»-kompatibel, da haste recht (das Wort gefällt mir… *g*).

    Die Stiftung und das Engagement von Force10 ist wirklich ein gutes Beispiel, wie es laufen kann!

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