Mit TrueCrypt in das Jahr 2010

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Ich halte ja TrueCrypt für eines der besten Programme überhaupt. Sollte der Fall eintreten, dass mein Notebook oder eine externe Festplatte verloren geht, ist der materielle Verlust sicherlich ärgerlich, die größte Sorge dürfte jedoch bei den meisten sein, welche Daten man nun auf dem Rechner, der Festplatte oder dem USB-Stick abgespeichert hatte. Im mobilen Zeitalter sollte man auf seine Daten verdammt gut achten. TrueCrypt bietet sich da an. On-the-fly-Verschlüsselung, keine erkennbaren Performance-Einbußen und da Open Source kann man sich sicher sein, dass keine Hintertür eingebaut wurde. Das heißt natürlich auch: Ist das Passwort verloren gegangen, gibt es keine Möglichkeit mehr, an die Daten zu gelangen. Unsere TrueCrypt-Artikel sind fast täglich — dank Mama Google — die meistgelesenen, und als mir letzte Woche ein Arbeitskollege sagte, nachdem ich ihm am Tag vorher den Tipp mit TrueCrypt gegeben hatte, da suche ich nach TrueCrypt und wo lande ich, auf F!XMBR, hier auch noch einmal die Aufforderung: Verschlüsselt Eure (mobilen) Daten. 😉

TrueCrypt Homepage
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TrueCrypt Portable

TrueCrypt-Anleitung
TrueCrypt-Anleitung: Container und Hidden Volume
TrueCrypt-Anleitung: Verwendung von Keyfiles (Schlüsseldateien)
TrueCrypt-Anleitung: Verschlüsselung der Systempartition
TrueCrypt 5 auf dem Mac und wie man es benutzt

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5 Antworten zu “Mit TrueCrypt in das Jahr 2010”

  1. Jan sagt:

    Warum eigentlich Twofish als Verschlüsselungs-Algorithmus? Ist das historisch begründet (aus der Zeit vor der schnellen Assembler-Implementierung von AES in TrueCrypt) oder leicht von Zukunft-Ängsten (weitverbreitete Verwendung von AES = konzentrierte Anstrengungen der Kryptoanalytiker) geprägt?

  2. Chris sagt:

    Völlig egal. Hat keine besondere Bewandtnis…

  3. Oliver sagt:

    >weitverbreitete Verwendung von AES = konzentrierte Anstrengungen der Kryptoanalytiker

    Diese Leute folgen kaum dem Mainstream und suchen Probleme dort, wo andere sie nie vermuten würden.

    This is the way cryptography works. Algorithms get proposed, and they get broken. One of my algorithms, MacGuffin, was broken during the rump session of the workshop it was presented. Embarrassing, yes. But that’s okay.

    Breaking is actually much more satisfying than designing. With designing, there’s always an element of doing the best you can and hoping for the best. With analysis, the proof is in the pudding.

    Bruce Schneier

    Ich denke einen Algorithmus von Schneier zu knacken, wäre schon Anlaß genug für das Gros der Leute sich diesem eingehend zu widmen.

  4. andre sagt:

    also ich bin seit neustem auch besitzer von truecrypt und auch überzeugter nutzer. das ding ist wirklich für alle empfehlenswert die einen pc nutzen. egal was man nutzt, verschlüsselung bedeutet für mich einfach sicherheit.

    man sollte doch gut überlegen ob man nichts zu verbergen hat und damit mein ich nicht alle raubkopierer oder ähnliche leute. ich meine die letzten urlaubsfotos, meine telefonnummern alles was MEINS ist und es bleiben sollte.

    truecrypt rockt…:)

  5. Hatte selbst auch sehr lange TrueCrypt im Einsatz. Muss aber gestehen, dass es mich mittlerweile zu encfs gezogen hat, da dieses System nicht mit einem MegaFile arbeitet und somit «gefühlt» performanter ist. Meine Hoffnung: Im Falle eines Plattencrashs kann ich so zumindest Teile des Filesystems wieder herstellen.

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