Mit freundlicher Genehmigung von Hagenbeck

Ihr findet mich nicht

Über caschy’s Blog kam ich die Tage auf einen Beitrag von Bernd, der darauf hinweist, dass man nicht ohne weiteres Bilder, die man selbst in Hagenbecks Tierpark geschossen hat, auf seiner privaten Homepage veröffentlichen darf. Das konnte ich fast gar nicht glauben — Hagenbecks Tierpark ist hier in Hamburg eine Institution, ein Pflichtbesuch für jeden Hamburg-Urlauber, der seine Popularität auch aus der Mundpropaganda zieht, denn man muss auch konstatieren, dass gesalzene Preise in Stellingen verlangt werden. Und tatsächlich — wenn man sich die Hausordnung anschaut, findet man dort unter Punkt 6:

Ton-, Film-, Foto– und Videoaufnahmen jeder Art dürfen nur zu privaten (Souvenir-) Zwecken erfolgen. Jegliche Verwertung für gewerbliche, kommerzielle und nicht-kommerzielle Zwecke – auch auf privaten Homepages – bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung von Hagenbeck. Die Veröffentlichung von Aufnahmen ohne Genehmigung ist verboten.

Majestätisch

Es ist also tatsächlich so. Man bezahlt ganz teuer Eintritt, schießt Fotos, veröffentlicht sie evtl. auf seiner Homepage, macht so für den, und das muss man ihm lassen, wirklich tollen Tierpark Hagenbeck Werbung — und muss juristisch mit Ärger rechnen, das Stichwort Abmahnung sei hier mal in den Raum geworfen. Und  so habe ich dann eine Mail geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hagenbecks Tierpark ist in Hamburg eine Institution. Wenn Gäste außerhalb Hamburgs zu Gast sind, ist ein Besuch nicht Pflicht, sondern Wunsch aller. Und auch wenn ein freier Tag ansteht, gibt es kaum etwas feineres, als ein Besuch in Hagenbecks Tierpark.

So war es zumindest bis vor 5 Minuten bei mir der Fall. Nun bin ich erschüttert, denn ich wurde auf Ihre Hausordnung hingewiesen.

[…]

Seien wir ehrlich — der Eintritt kostet einer Familie schon mal die Freizeitaktivitäten eines ganzen Monats — und Sie untersagen die Veröffentlichung von selbstgemachten Fotos auf privaten Homepages (gewerblich ist evtl. noch nachzuvollziehen)?

[…]

Das ist in meinen Augen alles andere als familienfreundlich — es ist familienfeindlich.

Darf ich also Ihre Hausordnung so verstehen, dass es Hagenbecks Tierpark ausschließlich um Geld, Geld und nochmals Geld geht? Halbseidene Urheberrechte werden rigoros durchgesetzt — das könnte ja neben den — ich wiederhole mich — verdammt hohen Eintrittspreisen eine Einnahmequelle sein!?!

Ich hatte ehrlich gesagt mit ein paar Textbausteinen gerechnet, ein Okay, dass ich meine Artikel wieder online stellen kann und gut, diese hatte ich aufgrund des Paragraphen zwischenzeitlich offline gestellt. caschy hat es so getroffen. Doch weit gefehlt. Manchmal muss man wohl etwas meckern — ein Anruf von einer sehr freundlichen, jungen Dame aus Hagenbecks Tierpark war die Folge meiner eMail. Und dann ging die Diskussion los. 😀

Was guggst Du?

Ich habe erklärt, dass es kaum eine bessere Werbung geben kann, wenn auf privaten Homepages, Weblogs ein Bericht vom sonntäglichen Hagenbeck-Besuch erscheint, ein paar Fotos veröffentlicht werden — das macht Lust auf mehr. Zudem habe ich darauf hingewiesen, dass Besucher im Regelfall wohl kaum die Hausordnung lesen und so — gerade das Internet vergisst nicht — in eine Abmahnfalle laufen. Mir wurde entgegengehalten, dass der Tierpark Hagenbeck auf seine Reputation angewiesen ist und es schaden könnte wenn es zum Beispiel vorkommt, dass Fotos eines anderen Zoos unter dem Label Hagenbecks Tierpark veröffentlicht werden. Wir sind uns dann nicht wirklich einig geworden — aber das muss ja auch nicht immer sein, zumindest hatten beide Seiten vor der Meinung des anderen gegenseitigen Respekt und konnten sie auch ein stückweit verstehen. Es war aber auch eine süße Stimme. 😀

Ich habe dann meine Artikel wieder online gestellt, noch eine eMail geschrieben und darum gebeten, dass diese online stehen bleiben dürfen. Sowas liebe ich ja — darf ich das auf meiner eigenen Homepage veröffentlichen? 😉 Eine Antwort kam prompt, selbstverständlich — nur bitte mit dem Zusatz: Mit freundlicher Genehmigung von Hagenbeck. Da war dann endgültig der Punkt erreicht, wo ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt habe. So viel Reglementierung wegen Fotos, die ich [sic!] geschossen habe, das läuft mir dann doch zuwider. Wenn man nämlich die Argumentation von Hagenbecks Tierpark negativ auslegen will, kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass die Kollegen der dortigen Pressestelle kontrollieren wollen, was veröffentlicht wird und was nicht. Sorry, nicht mein Ding. Wenn ich das nächste Mal zu Gast in Hagenbecks Tierpark bin, dann werde ich mir gut überlegen, ob ich Fotos veröffentlichen werde. Ich werde mir sogar, wenn die Idee Hagenbeck zu besuchen im Raum steht, andere Alternativen überlegen. Sowas mag ich nicht. Ich bin für meinen Teil sehr enttäuscht — mein Hagenbecks Tierpark, das hätte ich nicht gedacht.

Plustere Dich nicht so auf!

Und bevor ich es vergesse: Fotos: F!XMBR mit freundlicher Genehmigung von Hagenbeck.

29 Antworten zu “Mit freundlicher Genehmigung von Hagenbeck”

  1. caschy sagt:

    ich sehe es kommen: freaks, die in verschlüsselten containern daten tauschen. inhalt: selbst geschossene fotos 😉

    ich werde mich zukünftig schlau lesen: institutionen, die mir eigene bilder erst einmal nicht erlauben werde ich meiden. ende aus.

  2. Bernd sagt:

    Danke fürs verlinken :)

    Vielleicht bringt deine Mail und das Telefonat dort vielleicht doch mal jemanden zum nachdenken, wenn mehr Leute das Thema ansprechen würden bei der Firma.
    Mir ist bisher auch kein anderer Tierpark bekannt, indem das so gehandhabt wird. Hab mich die letzten Tage ein bisschen auf den Seiten anderer Tierparks umgesehen und da wird nur immer die kommerzielle Nutzung ausgeschlossen.

    Ich sehe es eben auch so, dass Bilder von einem Besuch (egal ob Tierpark, Kirche oder Museum) eine gute Werbung ist. Falls es eben schlechte Bilder sind, sind sie für den Betreiber vielleicht auch ein Hinweis darauf, wo man noch etwas verbessern könnte/müsste.

  3. Falk sagt:

    egal ob Tierpark, Kirche oder Museum

    Da würd ich gedanklich schon noch unterscheiden. Ich mein wohl, daß Kunstwerke nochmals einen anderen Schutz genießen, als öffentliche Einrichtungen mit lebenden Tieren. Das Fotografieren einer Statue und Veröffentlichen dieses Fotos kann (wird?) gegen das KUG verstoßen.

    Allerdings finde ich diese Klausel in der Hausordnung Hagenbecks auch zu restriktiv.

  4. Jo Meder sagt:

    Gerade nachgesehen, der Berliner Zoo hat genau so eine seltsame Regelung in den AGBs (ganz am Ende der Seite):

    Zoo Berlin

    Ist doch hirnrissig. Und war es nicht so, daß AGBs keine überraschenden Regelungen enthalten dürfen, weil die dann ungültig werden? Da war doch irgendwas, aber genau weiß ich das leider gerade nicht mehr. Tsäss.

  5. Grainger sagt:

    Wobei ich in den staatlichen Museen wohl davon ausgehen muss, das die Ausstellungsstücke von meinen Steuergeldern angeschafft wurden (es sei denn, es handelt sich um Leihgaben) und somit (zumindest ein klitzekleiner Teil davon) auch mir gehört. 😀

    Bei Kirchen ist das nicht viel anders (entweder Kirchensteuer oder staatliche Mittel zur Denkmalpflege, usw.).

    Und irgendwelche (meist häßliche 😀 ) Plastiken udn Statuen vor öffentlichen Gebäuden sind wohl auch aus Steuermitteln angeschafft worden und somit quasi Volkseigentum.

  6. Oliver sagt:

    Nachfragen muß man immer, unabhängig von Abmahnwahn oder sonstigen Dingen. Selbst wenn ich für meine Arbeit unterwegs bin tue ich das ebenso. Werbung etc. ist höflich ausgedrückt blafasel, da gehts wie überall um den Respekt und nicht die Annahmen. Und ob andere solch eine Regelung haben oder nicht ist belanglos, man frägt zuvor, denn es ist eben nicht mehr das private Photoalbum, sondern eine Online-Publikation. Kommerzielle Nutzung wie zuvor angesprochen ist ebenso Jacke wie Hose, denn Dinge wie die öffentliche Publikation, auch für lau, sind in der Regel nirgends explizit erfaßt. Es ist eben der Respekt, der auch selbst eingefordert wird bei Texten etc. pp. Natürlich muß ich zugeben das ich gerade bei einem Tierpark u.U. auch nicht weiter drüber nachgedacht hätte, vielleicht bei einer größeren Online-Publikation, nicht bei 1–2 Bildern. Vielleicht aus dem Grund, weils irgendwie «offen» daher kommt, anders als bei Museen etc.

    Institutionen meiden die dir eigene Bilder nicht erlauben Caschy ist Blödsinn. In der Regel finanzieren sich z.B. gerade Museen damit, die mehr schlecht als recht mit ihrem Salär auskommen, ob mangelnden Interesses, da nutzt aber auch keine «Werbung» auf Blogs. Vergeßt mal das «Heldentum» der Blogger jeden der nicht «mitspielt» in Grund und Boden zu reden, auch das ist Freiheit. Die Freiheit eben eine andere Meinung zu haben und das mit den Fotos ist nicht erst heute usus, sondern schon immer so. Wie gesagt «früher» waren die Zeiten besser und heute sind sie eben öffentlicher und teurer.

  7. Chris sagt:

    Siehst Du Oliver, das ist Freiheit. Ich empfinde Deine Kram da oben als Blafasel und Blödsinn und Du meinen. :)

  8. Oliver sagt:

    @grainger

    >Wobei ich in den staatlichen Museen wohl davon ausgehen muss, das die Ausstellungsstücke von meinen Steuergeldern angeschafft wurden

    Kaum, meist heute durch Dritte finanziert bzw. durch großzügige Spenden. Gerade Museen werden enorm kurz gehalten und bekommen kaum das nötige Geld, weils «wichtigere» Dinge gibt. Verlangen diese jedoch dann einen Obolus oder versuchen selbst die Initiative zu ergreifen, plump Merchandising, werden diese wiederum abgestraft. Diese Einstellung ist einfach nicht real beim Gros der Fälle. Viele Landesmuseen verlangen darüber hinaus keinen Eintritt, haben aber auch dementsprechend kaum nennenswerte neue Dinge zu bieten. Kurzum in Kultur wird nichts investiert, aber es wird sich viel das Maul drüber zerrissen, wenn dem Volk nicht die Attraktionen geboten werden. Paradox, nicht?

  9. Oliver sagt:

    Chris ich muß es in dem Fall leider hart ausdrücken, Realität Vs Unwissen. Der Staat, die Länder und die Bevölkerung sind kaum bereit etwas zu investieren, aber Vorderungen werden permanent gestellt, am besten geschenkt und das Geld? Nun dazu bist du nicht bereit und der Staat ebenso wenig, ein Blick hinter die Kulissen würde in vielen Fällen nicht schaden. Ich bin der letzte der Offenheit verneint und OpenSociety, OpenSource, OpenBla usw. aber man muß auch in der Realität verhaftet sein. Und ebenso wie so mancher Programmier seine Brötchen mit closed-source verdienen muß und von manchem GPL Fetischist abgestraft wird, so muß auch ein Tierpark, ein Museeum etc. pp für die *enormen* laufenden Kosten, mal ganz abgesehen von der Anschaffung ( wenn überhaupt noch viel), aufkommen. Ich bezeichne das nicht als Blafasel, sondern gesunden Menschenverstand gespickt mit Hintergrundwissen!

  10. Chris sagt:

    Wie Du schon sagst — Unwissen. Hagenbeck ist eine reine Privatveranstaltung. Papa Staat hat da mal gar nichts mit am Hut.

    Ich bin nicht bereit, irgendwo nachzufragen, wenn ich nen Affen, whatever fotografiere, vorher teures Geld Eintritt bezahlt habe, und dies dann veröffentlichen möchte. Punkt aus. Das Veröffentlichen von Tierfotos ist beileibe keine Forderung stellen

  11. Oliver sagt:

    Na siehste privat, noch ein Grund mehr zuvor nachzudenken. Wir verlangen ebenso hier das man unsere Privatsphäre respektiert, nicht mit dem Impressum hausieren geht und die Lizenz liest. Vielleicht bin ich zu naiv um den Rest zu verstehen.

  12. Chris sagt:

    Wenn ich die Mitarbeiter dort fotografieren würde, würde ich Dir zustimmen aber irgendwelche Lizenzgeschichten, Persönlichkeitsrechte auf Tiere auszuweiten, ne, sorry, das verstehe *ich* dann nicht.

    Muss ich aber auch nicht, meine Meinung halt.

  13. Falk sagt:

    Ich mein mich sogar noch erinnern zu können, daß es zu früheren Zeiten sogar explizite Verbote gab, ins Zoos zu fotografieren. Ansonsten ist es aben durchaus (auch wenn ich es restriktiv finde) jedem Veranstalter, Betreiber whatever unbenommen, die Veröffentlichung von Fotos seiner Einrichtung, Inventars und Tieren zu untersagen. Die Hausordnung dürfte an sich auch in Blickhöhe *vor* den Kassen zu finden sein, oder? Und der Rest ist ja dann eine persönliche Abwägung, wie wichtig die Veröffentlichung der Fotos nun ist und scheinbar gibts da ja auf Nachfrage recht schnell und unbürokratisch ein Okay seitens Hagenbeck. Find ich grad auch gar nicht so schlimm.

    Anders liegt für mich der Fall dann tatsächlich wieder bei öffentlichen Einrichtungen, die aus öffentlichen Geldern Kunst etc. bezahlen. Sowas *muss* einfach auch der Öffentlichkeit gehören und eine Untersagung aufgrund eines wie auch immer gearteten Urheberrechts ist fehl am Platze.

  14. Chris sagt:

    So, nachdem ich mich ein wenig mit einer Runde DTM Race Driver abgeregt habe: Hier werden einige Dinge in einen Topf geworfen. Ich kann es nachvollziehen, wenn wirklich Kunstwerke fotografiert werden, als Beispiel die Mona Lisa, keine Frage. Sowas würde ich auch nicht veröfentlichen — das Geld für die Anwälte hätte ich gar nicht. 😀

    Obwohl man da dann auch wieder die Frage stellen könne, ist das Urheberrecht abgelaufen (da Vinci schon lange tot) oder liegt das heute beim Louvre. Alles eine hochspannende Sache, kann man drüber reden.

    Aber: Im obrigen Fall geht es nur um ein paar Tiere, die ich geschossen habe, sprich in diesem Fall bin ich der Meinung, es geht um meine Rechte und nicht die von Hagenbecks.

    Aber auch da kann man sicherlich anderer Meinung sein, kein Thema — wir werden uns deshalb trotzdem nicht gegenseitig erschlagen. Wir werden auch älter. 😀

  15. phoibos sagt:

    wie wäre es mit dingen, die in geschlossenen räumen sind? hagenbecks tierpark ist ja eingezäunt. der beleuchtete pariser eifelturm hingegen nicht (auch da gibts ein urheberrecht (beim französischen äquivalent zum rosa riesen)). wäre das ein anhaltspunkt von wegen veröffentlichen?

  16. phoibos sagt:

    lustig ist der blitzkommentar bei bernd distler. dass das verbot von blitzen auch jenseits von schnöder mammonverehrung einen sinn hat, kommt dem postenden dort wohl nicht (bevor ihr euch die köpfe zerbricht: farbpigmente aller art sind äußerst photosensitiv).

  17. Oliver sagt:

    Deswegen ist auch grelles Licht in der Regel verpönt (viele Leute regen sich über den Mangel an Licht auf, selbst wenn sie es erklärt bekommen), ebenso wie in vielen IBs, bei alten Werken, der Verbot der Fotokopieattacken, welcher primär nichts mit neueren Urheberrechtsbelangen am Hut hat.

    @chris,

    >Im obrigen Fall geht es nur um ein paar Tiere, die ich geschossen habe

    Dann würde ich dich erst recht bezahlen lassen, so ein Tier ist wertvoll *g*

  18. Grainger sagt:

    Ein Blitzlichtverbot könnte ich (gerdae im Zoo) und in gewissen Situationen ja nachvollziehen.

    Im Frankfurter Zoo ist das imho in dem Gebäude der Fall, in dem die nachtaktiven Tiere untergebracht sind.
    Das ist auch innen (im Besucherbereich) relativ stark abgedunkelt, wenn da nun jeder auf die Tiere mit dem Blitzlicht draufhält werden die ja verhaltensgestört.

    Das ist für mich durchaus ein sachlicher und nachvollziehbarer Grund.

  19. Bernd sagt:

    phoibos: Auf welchen Kommentar beziehst du dich? Das blitzen auf alte Sachen grundsätzlich nicht gut ist, verstehe ich durchaus. Ich benutze sowieso nie einen Blitz in Kirchen/Museen, nen gewissen Anstand hat man schließlich.

  20. Sophie sagt:

    Ja, das ist ein Problem. Wer macht sich mit seinen privaten Fotos da schon Gedanken!? Vor allem stellt sich mir die Frage, wie das nachgewiesen werden sollte, wenn in dem Text nicht vom Zoo die Rede wäre 😉

    Und hier noch als Surf-Tipp für die Nicht-Hamburger: zooliste.de.

    LG, Sophie

  21. bellablog sagt:

    die lustig permanent vor langerweile onanierenden äffchen in unserem schönen zoo haben auch tierrechte. ; )

  22. Oliver sagt:

    @sophie, normalerweise permanent auch wenn ein «offener» Zoo eher zu anderen Gedanken einlädt.

    Meister Zufall ließ btw. schon diverse Blogger über die Klinge springen.

  23. Anon sagt:

    Tja Chris,
    Der Park ist Hagenbecks Wohnzimmer. Wer rein will, hat sich nach deren Regeln zu richten. Und wenn die einen Einfluss auf Bilder haben wollen, die in der Öffentlichkeit kursieren, dann ist das einfach so. Punkt.

  24. Chris sagt:

    Ach ne — das ist jetzt an der einen oder anderen Stelle höher gekocht als es geplant war. Hagenbeck ist da einer Diskussion durchaus aufgeschlossen.

    Und Museen ist ein ganz anderer Schnack, da sehe ich das evtl. ein — vielleicht kann man die Diskussion führen, ob die Urheberrechte der alten Meister abgelaufen sind — aber wie Oliver schon sagte, die Museen kämpfen ums überleben, wie wir alle. Und dass Blitzlichter in Museeen oder auch bei Tieren nicht benutzt werden, ist zumindest für mich selbstverständlich.

  25. Sophie sagt:

    Hmmm … also ich les’ ja hier schon recht lange mit (2 template-änderungen immerhin:) ) … aber die zooliste zu «entlinken»? das ist selbst für euch hart, meine ich! hat die was mit SEO zu tun, oder so?

    VG, Sophie

  26. Chris sagt:

    Ich kannte Dich nicht, die Seite nicht und war deswegen vorsichtig. Ansonsten geht es hier im Artikel um etwas anderes, Oliver und ich sind bei solchen Sachen auch anders zu erreichen.

  27. Grainger sagt:

    Der Park ist Hagenbecks Wohnzimmer. Wer rein will, hat sich nach deren Regeln zu richten.

    Also ich kassiere keinen Eintritt für Besuche in meinem Wohnzimmer :D, andererseits lasse ich da auch nicht jeden rein.

    Ich bin kein Jurist, aber Hagenbeck hat mit seinen Besuchern durchaus einen Vertrag abgeschlossen (vereinfacht ausgedrückt: Geld gegen Tiere anschauen), welche gegenseitige Rechte und Pflichten sich aus diesem Vertrag ergeben, ob die Hausordnung eine Art AGB darstellt (und wie der Nachweis geführt werden soll, das der zahlende Gast diese überhaupt wahrgenommen hat) und in wie weit einzelne Klauseln dieser AGBs einer juristischen Überprüfung standhalten würden, das alles wäre sicherlich fast schon ein Thema für eine juristische Dissertation. 😉

  28. […] Hamburger Tierschausteller Hagenbeck verbietet die ungenehmigte Veröffentlichung von Bildern aus seinem Stall. Dem interessierten Betrachter mit veröffentlichten […]

  29. Hmm. Ich finde Hagenbecks Tierpark nun mal ganz und gar nicht schön. Ich kriege immer nen Film, wenn ich große Raubtiere in ´ner 5qm-Wohnung sehe. Dem kann ich dann ganz und gar nichts abgewinnen. Da gehe ich lieber nach Warder, Eekholt oder Trappenkamp. Und wenns denn mal exotisch werden muss, bevorzuge ich Hannover.

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