Mißbrauch ausgeschlossen, laut Schäuble

Ein in Berlin tätiger Mitarbeiter des Geheimdienstes, der mit der Überwachung der elektronischen Kommunikation ausgewählter Botschaften betraut war, soll seine technischen Möglichkeiten auch privat genutzt haben. So wird dem Beamten vorgeworfen, während seines Dienstes den Email-Verkehr eines Deutschen ausgespäht zu haben, weil dieser ein Verhältnis mit seiner Frau hatte.

Das berichtet die Berliner Zeitung. Und bei den heutigen News kann man da nur schließen: q.e.d. In Anbetracht der Tatsache das ja alles ganz harmlos und beschränkt auf eine kleine Gruppe Gefährder sei, muten die just veröffentlichten Tatsachen, sowie das obige Beispiel ganz anders an. Mit einem Mal offenbahrt sich auch für den letzten obrigkeitshörigen Naivling die ganze Tragweite dieser Beschlüsse zum Schutze des Bürgers.

Mißbrauch ausgeschlossen? Ich denke wohl nicht. Ausnahmen? Ausnahmen bestätigen die Regel!

3 Antworten zu “Mißbrauch ausgeschlossen, laut Schäuble”

  1. JumpingJakk sagt:

    und was passiert wenn die «Ausnahmen» zur Regel werden brauch man wohl kaum in Worte fassen — das sollte jedem der noch seine Sinne beisammen hat klar sein

  2. […] das unsere Daten allerlei Schnüffelaktionen zum Opfer fallen. Dinge wie diese hier, diese oder jene wären dann gelinde ausgedrückt einfach mal scheiße […]

  3. Alex sagt:

    Der Link zur Berliner Zeitung geht leider nicht mehr. Zensur oder Ente? Gibt’s weitere Quellen dafür?

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