Mindestlohn — Um vom eigenen Versagen abzulenken, geht die Springer-Propaganda nun richtig los

Springer MindestlohnMitte diesen Jahres hat der Springer-Konzern den Briefzusteller Pin AG übernommen. Über eine halbe Milliarde Euro hat der Konzern angeblich auf Bestreben von Springer-Chef Döpfner locker gemacht — eine der größten Investitionen in der Springer-Geschichte. Schon im Vorfeld der Diskussionen rund um den Postmindestlohn hat der angebliche Anwalt des kleinen Mannes, der Springer-Konzern, Politik gemacht. Neben einer großen Anzeigenkampagne, die den Mindestlohn verunglimpfen sollte, gab es zudem eine Demonstration der eigenen Mitarbeiter, die mit diesem bisher gezahlten Hungerlohn leben mussten — sie Demonstrierten gegen [sic!] den Mindestlohn. Ob sie vom Anwalt des kleinen Mannes, von ihrem Arbeitgeber, dem Springer-Konzern dazu genötigt wurden, kann ich nicht sagen. Ich kann aber auf eine Reportage von Report Mainz hinweisen, die im Umfeld der Demonstration recherchiert haben. Interessant dabei auch die sogenannte Gewerkschaft, die sich angeblich in diesem Umfeld gegründet hat. Wenn DGB-Chef Sommer schon davon spricht, dass diese eine Karikatur wäre und mit Gewerkschaft nichts zu tun hätte, dann sollte auch dem letzten Leser klar sein, mit welchen Methoden hier vorgegangen wird.

Nun haben sich die Union und die SPD — Stichwort, wir tun mal so, als seien wir ein wenig sozial gerecht — auf einen Mindestlohn in der Postbranche geeinigt. Und wie zu erwarten war, ist das Jammern — gerade im Hause Springer — groß: Döpfner schreibt offensichtlich einen Artikel in der FAZ über sich selbst — dazu muss man nichts mehr sagen. Es ist einfach nur erbärmlich. Ich muss fast schon sagen — leider hat die Große Koalition zu früh den Mindestlohn für die Postbranche beschlossen. Dadurch werden nämlich die wirklichen Probleme im Hause der Pin AG, des Springer-Konzerns, in den Hintergrund gedrängt. Die taz schrieb kürzlich:

Offenbar rentiert sich das Postgeschäft jedoch weniger als erwartet. Laut Springer-Aufsichtsrat habe PIN Schwierigkeiten, sich auf dem Briefmarkt zu behaupten. Ein Mindestlohn macht das Geschäft noch unattraktiver. Anfang November wurde bekannt, dass Springer sich bereits wieder von PIN trennen will.

Anfang November war an eine Einigung bzgl. des Postmindeslohns überhaupt nicht zu denken. Jetzt das eigene Versagen hinter der Aussage, der Postmindeslohn ist schuld, zu verstecken, ist erbärmlich, asozial, antidemokratisch. Selbst im Moment des größten eigenen Versagens wird noch Politik gemacht — heute hat die Pin AG angekündigt, vorerst 1.000 Mitarbeiter zu entlassen, weitere Entlassungen werden nicht ausgeschlossen — sogar die Zukunft des Unternehmens steht auf dem Spiel. Schuld sind natürlich die Deppen in der Springer’schen Vorstandsetage Nein, kleiner Scherz — wie bereits angesprochen muss der Mindestlohn als Feigenblatt für die Unfähigkeit im Hause Springer herhalten. Der Mindestlohn ist schuld, die Erde ist eine Scheibe und Elvis lebt glücklich und zufrieden in Bielefeld als Nachbar des Ehepaares Lee Harvey Oswald und John F. Kennedy.

Meines Wissens gibt es in Deutschland bisher genau eine Studie zum Mindestlohn, und nein, sie besagt nicht, dass dieser Arbeitsplätze vernichtet. Beobachtet wurde von den Forschern die Baubranche. Sie war die erste Branche in unserem Land, die den Mindestlohn (zwangsweise) eingeführt hat. Und, oh Wunder — der Mindestlohn hatte keine negativen Beschäftigungseffekte (PDF 280 KB).

Aus unserer Sicht sollte sich die deutsche Diskussion statt auf das ob endlich auf das wie einer Einführung gesetzlicher Mindestlöhne konzentrieren.

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Die gleichen Wirtschaftspapageien, die den Mindestlohn verdammen, zeigen Woche für Woche auf andere Länder und wie gut es der dortigen Wirtschaft geht — sie verschweigen dabei, dass die Vorbilder Deutschlands allesamt einen Mindestlohn haben. Leicht schizophren das Ganze. Ein Arbeitnehmer muss von dem Geld leben können, welches der Unternehmer ihm für eine Vollzeitstelle zahlt. Da gibt es kein Vertun. Und seien wir ehrlich, bei 7,50 Euro wird das in manchen Großstädten immer noch schwierig — das wären dann nämlich gerade mal 1.320 Euro brutto — Miete, Versicherungen, Strom und Telefon und schon können die meisten auch mit Mindestlohn zusätzlich Hartz IV beantragen. Unternehmer, die sich Hungerlöhne vom Staat subventionieren lassen, sind die wahren Sozialschmarotzer in diesem Land.

Wenn ein Unternehmen wie die Pin AG offensichtlich nicht in der Lage ist, das eigene Unternehmen wirtschaftlich zu führen, dann darf dies nicht auf dem (Lohn-) Rücken der Arbeitnehmer ausgefochten werden. Wieso soll der deutsche Steuerzahler hier für das offensichtliche Versagen des Springer-Konzerns gerade stehen? Das ist nun wirklich nicht einzusehen. Der flächendeckende Mindestlohn muss her — und hätte die SPD Eier in der Hose (sorry), dann hätte dieses Land diesen auch schon lange. Die Wirtschaftspapageien in der Politik sind nicht in der Lage, die Arbeitnehmer in diesem Land zu schützen, sie wollen es auch gar nicht, wollen sie doch ihre (zukünftigen) Brötchengeber nicht vergrätzen — sehr erschreckend das alles. Würde die Politik doch den selben Eifer an den Tag legen, in wirtschaftspolitischen Angelegenheiten den Bürger zu schützen, wie im (angeblichen) terroristischen Bereich, wäre das sehr fein — doch das wird ein Traum bleiben. Der Staat ist heutzutage nicht mehr in der Lage, seine Bürger zu schützen. Er will es auch gar nicht — er verkauft ihn meistbietend.

Foto(montage): F!XMBR

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23 Antworten zu “Mindestlohn — Um vom eigenen Versagen abzulenken, geht die Springer-Propaganda nun richtig los”

  1. Falk sagt:

    …Chef des Arbeitgeberverbandes Neue Brief– und Zustelldienste, Florian Gerster. Immerhin Ex-Arbeitsminister in Rheinland-Pfalz unter Kurt Beck, Ex-Boss der Bundesagentur für Arbeit und noch SPD-Mitglied.

    Eigentlich müsste das derzeit an allen Ecken und Ende gewaltig knallen. Aber Weihnachten ist wichtiger…

  2. Santi sagt:

    pin an sich gibt es ja erst — oder sollte man sagen — schon seit Ende der Neunziger. Der gleichnamige als Holding fungierende Zusammenschluß erst seit zwei Jahren. Und schon damals hatte hatte die Springer AG einen Anteil von immerhin 30 Prozent inne. Wenn man der Wikipedia Glauben schenken darf, wurden noch Anfang 07 13000 neue Stellen — zusätzlich zu den bis dato 7000 — versprochen, offenbar hatte das Unternehmen Hochkunjunktur (hier im Raum Berlin habe ich pin allerdings nie bewußt wargenommen). Und genau das war der Zeitpunkt, als sich Springer mit zusätzlichen 40 Prozent eingekauft hat — mit, oh mein Gott, 500 Millionen? Dummerweise wurde anschließend die Forderung nach Mindestlohn laut und schon paßt die ganze Sache nicht mehr ins Konzept. Die Lizenz zum Kohlescheffeln läßt offenbar auf sich warten. Und der kleine Angestellte, der bisher vom Mindestlohn geträumt haben wird, kann sich nun [im Zuge der ‘Schadensregulierung’] seiner Entlassung stellen. Sowas nennt man Trial’n Error. Gerade wenn es eine solche Verantwortung geht, eine Sauerei. Als hätte man’s nicht besser wissen können.

  3. Chris sagt:

    Santi, Dir ist schon klar, dass Du mit Deinem etwas wirren Kommentar die Springer-Progaganda nachplapperst?

  4. Santi sagt:

    Der Witz daran ist doch, daß gerade Springer, die mit Bild immer gleich auf den größten Haufen scheißen, sich genau so eine Schlappe liefern. Fehlkauf getätigt und jetzt keiner da, der’s zurück haben will. Also einsparen und Leute rauswerfen.

  5. Falk sagt:

    Dummerweise wurde anschließend die Forderung nach Mindestlohn laut und schon paßt die ganze Sache nicht mehr ins Konzept.

    Wenn das Konzept ist, Menschen auszubeuten für den eigenen Gewinn, dann ist dieses Konzept nicht nur abzulehnen, sondern zutiefst asoziales Verhalten. Welches ich allerdings vom Axel-Springer-Verlag auch nicht anders erwartet hatte.

  6. kleiner onkel sagt:

    Ein Mindestlohn ist garnicht falsch, aber ist es angemessen zwischen 8€ und 9,80€ zuzahlen, wenn andere Berufsfelder mit einer 3-Jährigen Ausbildungszeit keine 5 € Tarif bekommen?
    Versucht die DPAG mit dem Mindeslohn sich event. ein Milliarden Geschäft INDIREKT zu sichern ?

  7. Chris sagt:

    Deswegen muss ein flächendeckender Mindestlohn her, ganz einfache Sache…

  8. Falk sagt:

    Und jetzt wart ich noch auf den Kommentar, daß wir ja den Sozialismus wollen. In den letzten Tagen ist mein Kopfschütteln wieder zum Dauerheadbangen geworden. Was sind das nur für Menschen in diesem unseren Land…Nur an sich selbst und seinen eigenen Profit zu denken. Es kotzt mich an!

  9. kleiner onkel sagt:

    Auf den Kommentar kannst du warten. Es werden auch manche so denken. Ich bin für einen Mindestlohn, aber angemessen. Weiterhin wieso einen für Ost und einen für West ? Sind wir nicht seit 17 Jahren ein Land ? Vom Dauerheadbangen bekommt man schenll Kopfschmerzen!

  10. Grainger sagt:

    Deswegen muss ein flächendeckender Mindestlohn her, ganz einfache Sache…

    Sehe ich auch so, ein bundesweit einheitlicher, gesetzlich (und nicht tariflich) vorgeschriebener Mindestlohn. Die Höhe ist ja durchaus diskutier– und verhandelbar, sollte aber imho nicht unter 7,50 Euro/Stunde liegen.

    Verstöße gegen das Mindestlohngesetz müssen zu erheblichen Geldbußen (bis hin in den deutlich siebenstelligen Bereich oder darüber) führen, im Wiederholungsfall Haftstrafen ohne Bewährung (beim zweiten Mal schon wegen erwiesener Lernresistenz) für das Management.

  11. Falk sagt:

    Sehe ich auch so, ein bundesweit einheitlicher, gesetzlich (und nicht tariflich) vorgeschriebener Mindestlohn

    Das knabbert halt extrem an der gesetzlich verankerten Tarifautonomie und würde erkennbar auch den Stellenwert von Gewerkschaften erheblich in Frage stellen. Allerdings finde ich diese Diskussion auch in Richtung dieser als angemessen und frag mich seit Jahren, wo sich Verdi und Konsorten eigentlich versteckt halten. Denn von großartigen Aktivitäten *für* die Erwerbstätigen sind diese doch seit Jahren Lichtjahre entfarnt und wurden justamente nun von der kleinen GDL vorgeführt. Es gibt alles in allem ein erschreckendes Bild, wo Deutschland eigentlich steht, welches immer noch die Sozialstaatlichkeit im GG stehen hat.

  12. kleiner onkel sagt:

    Flächendeckender Mindestlohn OK ! 7,50€ OK! Wieso aber wurden Verhandlungen mit der verdi geführt über einen Tarifvertrag für Briefträger wo fast nur die DPAG mit sprache hatte. Verhandlungen mit TNT, PIN, usw. wurden nicht geführt. Ich bin kein freund der PIN und Ihrer Art, bin aber auch gegen eine Politik die die Möglichkeit einen Wettbewerb auf auf den Postmartk aufzubauen verhindert. Die DPAG macht Millarden Gewinne mit der Briefsparte und möchte keinen Wettberb in Deutschland. In anderen Ländern ist sie aber sehr starker Wettbewerber der dortigen Firmen. Der schritt der DPAG einen Tarifvertrag mit verdi zuverhandeln, welcher einen hohen Stundenlohn beinhaltet ist das Ziel gewesen. Die DPAG selber mit macht Verträge welche nicht Arbeitnehmer freundlich sind. Die Subuntern. der DPAG bekommen für Ihre Leistungen fast nichts. Diese Dienste wurden vorher von eigenen DPAG-Leuten gemacht. Ist nicht OK.

  13. Chris sagt:

    Natürlich ist das in gewissen Rahmen okay. Man stelle sich mal vor, der Staat würde weiterin diese Hungerlöhne subventionieren. Die Pin AG und andere werden größer und größer — Papa Staat muss der Hälfte der Mitarbeiter zusätzlich Hartz IV bezahlen. Was ist die Folge? Die Post entlässt Mitarbeiter, weil sie Marktanteile verliert, diese heuern bei der Pin AG und anderen an, aus ehemals 10,- Euro-Kräften werden Sozialfälle. *Das* ist ebenso Folge von Hungerlöhnen..

  14. Falk sagt:

    Aber mal was Anderes: Hier in der Straße (Einzahl) seh ich täglich für die Briefzustellung (Einzahl) drei verschiedene Briefzusteller (Mehrzahl) von 3 verschiedenen Firmen Post austragen. Finde nur ich das widersinnig bis grotesk? Denn meines Erachtens bleibt die Menge der Briefe, Werbeschreiben, Zeitungen und Zeitschriften die Gleiche wie vorher…

  15. daffy sagt:

    Sehr scharfsinnige Beobachtung, Falk. Ich möchte noch weiter gehen und feststellen, dass es für alle möglichen Güter mehrere Anbieter gibt, ohne dass dadurch mehr nachgefragt wird. Im Gegenteil, dadurch entstehen doch ein Vielfaches der Fixkosten, die bei einem einzigen Unternehmen nur ein mal anfallen würden. Warum sollten wir dann nicht einfach alle Unternehmen für ein Gut zusammenschließen, dass dadurch dann viel billiger produziert werden kann, und nennen das ganze dann z.B. Kombinat? Würde bestimmt super funktionieren!

  16. Chris sagt:

    Super — nennt sich Monopol. Ein wenig Augenmaß braucht es dann doch…

  17. Falk sagt:

    Oder auch Grundversorgung, die ich bei Dingen wie Strom, Transport, Wasserversorgung, Telekommunikation nicht zwingend dem privaten Wettbewerb vor die Füße werfen würde. Zu was dies führt, sieht man ja nun…

  18. Grainger sagt:

    Ein gesetzlicher Mindestlohn würde den Wettbewerb imho nicht wesentlich verzerren oder gar verhindern, er würde nur verhindern, das der Wettbewerb zu einem großen Teil über die Lohnkosten geführt wird.

    Die Tarifautonomie sehe ich auch nicht gefährdet, den

    1. geht es ja nur um einen Mindestlohn und niemand hindert die Gewerkschaften daran, für ihre Mitglieder über dem Mindestlohn liegende Entgelte zu verhandeln und

    2. haben die Gewerkschaften dieses Thema über Jahrzehnte hinweg gemieden wie der Teufel das Weihwasser. OK, verdi hat in den letzten paar Jahren ab und zu mal das Wort Mindestlohn fast schon verschämt vor sich hingemurmelt, aber als ernsthaftes Engagement für das Thema kann man das wohl kaum betrachten.

    Wenn ich die Meinungsbildung in meinem Bekannten– und Kollegenkreis richtig beurteile bildet sich (ganz langsam, aber auch ganz sicher) eine Mehrheit, die für einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn ist (ob das repräsentativ ist, sei dahin gestellt, schließlich arbeite ich in der Personalabteilung eines der größeren Arbeitgeber unseres Kreises und da ist man am Thema vermutlich schon aus beruflichen Gründen interessierter).

    Scheinbar hat zumindest die Politik ein wachsendes Interesse der potentiellen Wählerschaft am Themenkomplex festgestellt und manche Politiker hängen ihr Fähnchen schon mal ganz schnell in den richtigen Wind (Kurt Beck ist so einer).

    Die großen Gewerkschaften verpennen aber diese Gelegenheit, sich sozial zu engagieren und zu profilieren mal wieder vollständig.

  19. Falk sagt:

    Grainger, seh ich ähnlich — mit dem Knabbern meinte ich ja auch, daß eben die 100%ige Hoheit der Löhne nach unten verbaut ist. Und es zu einer Änderung des Status Quo führen würde und die Gewerkschaften in die Pflicht nimmt. Der sie meines Erachtens jahrelang nicht oder nur ungenügend entsprachen. Und zum Thema «Privatisierung» von Versorgern hab ich schon vor 10 Jahren den Bürgermeistern, die für meinen lokalen Wasserversorger zuständig waren, und meinem damaligen Geschäftsführer versucht zu verklickern, daß die Vergabe von Aufträgen in die Privatwirtschaft bei gleichzeitiger Entlassung eigener Bediensteter, der völlig falsche Weg sein muss. So neu ist das Thema dann eben auch nicht, wie allgemein derzeit dargestellt.

    Das die Umfaller in der Politik natürlich jetzt ein Wahlkampfthema drauß machen, lenkt eigentlich auch wieder von den Ursachen nur ab.

  20. Chris sagt:

    Ein Kommentar gelöscht — Zumwinkel ist eine andere Baustelle und wird zur Zeit auch von der Springer’schen Hetzpresse mit dem befreundeten Spiegel zu Propaganda-Zwecken missbraucht. Dass sich der gute Mann, diplomatisch ausgedrückt, shayze verhalten hat, ist klar. Nur lenkt die Diskussion darüber vom eigentlichen Thema ab.

    Diese Diskusion muss an anderer Stelle zu einem anderen Zeitpunkt geführt werden.

  21. […] eines Mindestlohnes im Postgewerbe gleich dem Wurf eines Fehdehandschuhs. Auch wenn es nicht etwa der Mindestlohn ist, der Springer PIN-Group zu den medial ausgeschlachteten Entlassungen führte, sondern […]

  22. kleiner onkel sagt:

    zu Falk : Wenn du täglich 3 Zusteller versch. Firmen beobachtest und die Briefmenge gleich bleibt, wieso gibt es 4,5 oder 6 Paketzusteller oder 10 und mehr Telefonanbieter. Die Menge der Paket ist auch nicht um das 6-Fache gestiegen! Waren auch früher Staatsbetriebe. Hat der Wettbewerb nicht vorteile für alle gehabt.

  23. Falk sagt:

    Telefon: Es bleibt die selbe Leitung — was sich ändert sind die Gegebenheiten in der Vermittlung.

    Pakete: Da seh ich durchaus einen sinnvollen Wettbewerb — oder bekommst du täglich ein Paket? D.h. die Logostik dahinter ist eine gänzlich andere — auch wenn ich persönlich da auch schon Bauchschmerzen bei der Auslieferung habe.

    Und jetzt die glorreiche Frage: Sind Pakete günstiger geworden?

    Äpfel und Birnen vergleichen bringt halt nichts und wenn ich die Telekom hernehme, dann wäre ein vergleichbarer Wettbewerb damit einhergegangen, daß jeder Anbieter *sein* eigenes Leitungsnetz betreibt und nicht bei (Achtung!) dem ehemaligen Staatsbetrieb die Kapazitäten mietet. Ne große ABM ist das, sonst auch nichts. Stichwort: Regulierungsbehörde.

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