Microsoft looks at new ideas, they don’t evaluate whether the idea will move the industry forward, they ask, ‘how will it help us sell more copies of Windows?’

Zitat: Bill Gates

6 Antworten zu “Microsoft looks at new ideas, they don’t evaluate whether the idea will move the industry forward, they ask, ‘how will it help us sell more copies of Windows?’”

  1. Tom sagt:

    Wenn ich das nur wieder lese:
    «The Linux community should decide, if they want to be an operating system or a political statement.»

    Dieser Spruch besitzt in seiner pauschalen Kurzsichtigkeit durchaus das Kaliber von «Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.«
    Neocon-Programmierergefasel sozusagen. Die Diskussion, warum proprietäre BLOBs nichts im Standardkernel verloren haben /dürfen/ ist lange vorüber und mit gutem Grund ist man zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen.

  2. Oliver sagt:

    >Neocon-Programmierergefasel sozusagen.

    Und eben auch das ist eine politische Aussage, keine prof. Aussage. Es ist natürlich eine Gratwanderung und zuviel Politik ist eben nie gut, das merkt teils das Debian-Projekt und auch Linus versucht diese wenn möglich vom Kernel fernzuhalten. Insofern ist die Aussage zwar kurz, aber nur die Interpretation ist teils kurzsichtig.

  3. Tom sagt:

    ?! …zumindest war es eine verständliche Aussage.

  4. Oliver sagt:

    S/W-Denken ist immer «verständlich», differenzieren erfordert halt Grips.

  5. […] tictac– ungeNEUerlich Jump to Comments A Steampunk Monitor and Keyboard for a Mac mini/ via f!xmbr […]

  6. Joerg M. sagt:

    Nun, es geht hier ja eben nicht nur um die NVIDIA-Treiber. Ich habe in meinem Artikel ausgefuehrt, das auch andere Programme davon betroffen sind, andere Programme die im Sourcecode vorliegen, andere Programme, die ebenfalls der GPL unterliegen. Man kann sich als professionell verwendbares Betriebsystem nicht oft eine politische Aussage erlauben, wenn dadurch die Lauffähigkeit oder Stabilität anderer Programme gefährdet wird, ohne sich die Reputation zu versauen.

    Und wenn dann auch noch argumentiert wird «Wird ja nicht im Kernel verwendet, somit ists unwichtig» darf man sich fragen, wie man sich als Entwickler von Tools, die zwar Opensource sind, aber aus irgendeinem Grund nicht in den Kernel gelangen (weil die Gatekeeper des Linux-Kernels das nich wollen oder die Entwickler lieber ausserhalb des Kerneltrees weiterentwickeln) nicht auf die Existenz einmal veroeffentlichter Interfaces verlassen koennen.

    Und hier rede ich noch nicht mal von hausinternen Entwicklungen, die nicht veroeffentlicht werden, und daher auch nicht an die Community zurueckgegeben werden muessen.

    Ein Betriebsystem hat in seinen Interfaces verlaesslich zu sein. Hier wurde ein Interface geaendert, um einen Hersteller aus dem Kernel herauszuhalten, der sich bisher als renitent veroeffentlichungsunwillig hezeigt hat, ohne Rücksicht darauf, was die Kollateralschaeden sind.

    Diese mangelnde Rücksicht ist meines Erachtens der Unterschied zwischen professioneller Betriebsystementwicklung und einer politischen Aussage.

    BTW1: NVidia wird andere Wege finden, sich an den Kernel zu koppeln.

    BTW2: Es gibt auch Gründe warum Opensolaris ausserhalb der Enthusiasten/Zeitschriftenkaeufer-Ecke immer mehr Einfluss gewinnt. Sehr langfristiges Lifecyclemanagement der Interfaces ist einer der Gründe.

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