Microsoft jammert mal wieder

Nach Angaben von Microsoft verstößt freie Software gegen insgesamt 235 Patente des Unternehmens. Dies gaben Microsofts Justiziar Brad Smith und Microsofts Lizenz-Chef Horacio Gutierrez gegenüber dem US-Wirtschaftsmagazin Fortune bekannt. Demnach verstößt alleine der Kernel gegen 42 Patente. Das »grafische User Interface« von Linux verletzt gar 65 Patente. Weitere 45 Patente verletzt laut Aussagen von Microsoft die »OpenOffice«-Suite.

ProLinux

Business as usual, nachdem beim Luftschloß Vista vollends die Luft raus ist gibt man sich wieder der Praktik des massiven Säbelrasselns hin. Die Verunsicherung innerhalb diverser Konzerne geht auch recht erfolgreich von statten betrachtet man diverse Abkommen mit Redmond. Apropos User Interface, Microsoft klaut bzw. klaute bei Apple, Apple wiederum bei Xerox. Dazwischen bediente man sich desöfteren auch der Ideen von damals erfolgreichen Systemen wie GEM oder der Amiga Workbench bzw. heute von Opensource. Auch ist Microsoft dafür bekannt bzw. auch Apple, Dinge patentieren zu lassen, die schon sehr lange zuvor existierten — sprich das Teil ist noch nicht geschützt also greifen wir es uns.

2 Antworten zu “Microsoft jammert mal wieder”

  1. kobalt sagt:

    Da verweise ich mal auf Show Us The Code

    Wenn da irgendwas verletzt wird, soll Microsoft die Stellen nennen.

  2. Oliver sagt:

    Ja schon bekannt, aber halte ich für nonsense, weil Microsoft gar nicht daran interessiert ist. Es zählt die Verunsicherung bei den Firmen, wirkte auch schon damals in puncto DrDOS und der angeblichen Inkompatibilität mit Windows 3.

RSS-Feed abonnieren