Mehr Neoliberalismus wagen

Unsinn

Ich muss mich entschuldigen. Jahrelang wurde der Neoliberalismus mit der Unmenschlichkeit des Faschismus gleichgesetzt. Überzeugte Neoliberale, so war auf anderen Seiten zu lesen, seien Wirtschaftsfaschisten. Dem ist offensichtlich nicht so. Vielmehr sind Neoliberale und Bankmanager genauso Opfer wie die Menschen im Dritten Reich. Bankmanager sind unermüdliche Kämpfer für den Sozialismus und die Menschen in diesem Land, auf dem ganzen Planeten. Sie sind Opfer einer unmenschlichen Hetze geworden. Das ist die Wahrheit. Seit heute weiß ich das — dank Hans-Werner Sinn. Deshalb: Mehr Neoliberalismus wagen!

Die heutige Aufklärungsarbeit von Hans-Werner Sinn:

De dicto
Der Un-Sinn wird unsäglich
Ifo-Chef empört mit Juden-Vergleich
Ifo-Chef vergleicht Managerschelte mit Antisemitismus

Foto Hans-Werner Sinn: ifo.de

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4 Antworten zu “Mehr Neoliberalismus wagen”

  1. Roman sagt:

    Glaubt der Herr Sinn wohl an das, was er da plaudert? Oder steckt eine andere Absicht dahinter? Werde bei dem Menschen nicht so ganz schlau…

  2. Oliver sagt:

    Die Wirtschaft, einen Bereich den ich gerne pauschal als menschenverachtend brandmarke — da Ausnahmen generell pleite gehen.

  3. Yuggoth sagt:

    Was uns Herr Sinn implizit sagen will, ist das Manager, die so Menschenverachtend handeln, wie sie es getan haben, ins Gulag gehören.

    Das ist politisch inkorrekt, aber trotzdem meine Meinung.

  4. downunder sagt:

    SPON ist heute lustig zu lesen. Spaß mit der Finanzkrise: Die Journalisten Carsten Volkery (Seeheim-SPD-Fan) und Christian Füller (INSM, schrieb für die taz immer diese pro-Studiengebühren-Artikel) geben plötzlich den Wendehals, und machen jetzt auf «wir haben ja immer vor diesen Märkten gewarnt», zusammen mit den Agenda-Privatisierern und Deregulierern Steinmeier, Steinbrück und Münste. Was für eine verlogene Show. Dennoch ganz unterhaltsam.

    Übrigens, lieber Spiegel: Frau Merkel war natürlich auch IM-MER SCHON für mehr Regulierung, und die INSM auch, und auch der Professor Unsinn, der BDI und die Bertelsmannstiftung (der via Konzern Anteile an eurer schäbigen Postille gehören), haben selbstverständlich IMMER WIEDER gewarnt vor unregulierten Märkten.

    Wir die Bahn denn jetzt trotzdem weiter privatisiert, Herr Steinbrück? Wie, «Genosse» Steinbrück? Sie wird? Lol.

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