Mehr Bugs in Linux?

Andrew Morton der Linux-Kernel–Verwalter ist besorgt über die ansteigende Zahl an Bugs im Linux Kernel. Seiner Meinung nach werden mehr neue Fehler erzeugt als alte beseitigt.

«I believe the 2.6 kernel is slowly getting buggier. It seems we’re adding bugs at a higher rate than we’re fixing them,» Morton said, in a talk at the LinuxTag conference in Wiesbaden, Germany, on Friday.

zdnet UK

Gemäß Morton sind nur wenige Kernel-Entwickler an der Beseitigung von Bugs interessiert, schlimmer noch viele dieser Entwickler arbeiten für diverse IT-Firmen und handeln oft nur aus Eigeninteresse.

Sollte die Vermutung in puncto ansteigender Fehlerate statistisch nachgewiesen werden können, so sind drastische Schritte notwendig. Morton zieht dazu eine Kernel-Phase in Betracht, die nur der Fehlerbeseitigung dient …

Nun wenigstens macht man sich im Opensource-Bereich überhaupt derartige Gedanken und handelt auch dementsprechend.

3 Antworten zu “Mehr Bugs in Linux?”

  1. […] Besser spät als nie, diese Einsicht. *BSD propagiert diese Vorgehensweise schon seit Jahrzehnten und bietet auch ein Audit System, Distros wie Debian eiferten dem Unix Geist nach, KISS, Sicherheit und sauberer, dokumentierter Code. Weniger Hype, mehr Wahrheiten — weniger Masse, mehr Klasse. Ist recht simpel, aber nur allzuoft pflegt man lieber neue Features ein, denn Bugs zu fixen. […]

  2. […] Linux Kernel tunen ohne neu zu kompilieren 17.01.2007 von cabal bsd, kernel, linux, sysctl unix Ja das ist neu, jedenfalls für Linux. FreeBSD hat das schon sehr lange so1 , nennt sich sysctl und ist recht praktisch. Die Forderung nach stabilen Kerneln und Schnittstellen, die Abwendung von überstürzten Experimenten und nun das … nähert sich Linux endlich mal den Unix Prinzipien an, mitunter denen von BSD? Weniger Hype und Feature-Geilheit, stattdessen Qualität und Beständigkeit durch mehrere Versionen hindurch? Wäre wirklich klasse genau seit FreeBSD 2.0 [↩] […]

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