Maxthon 2.0 Final erschienen

Was lange währt, wird endlich gut. Die 2.0 Final des meiner Meinung nach besten IE-Aufsatzen, Maxthon, ist endlich erschienen. Ich selbst habe den Maxthon lange genutzt — als zwischenzeitlich der Opera bei der Version 7 angekommen war und ich dort schreiend Reissaus genommen habe. Mittlerweile bin ich wieder auf Opera — als Zweitbrowser ist hier aber Maxthon installiert. Wenn auch ein IE-Aufsatz, doch um Klassen besser, als zum Beispiel der Firefox. Über den muss man wirklich keine Wort mehr verlieren.

Die Features sind mittlerweile größtenteils fast schon alltäglich — und doch hat der Maxthon ein paar Sachen im Gepäck, die ich mir bei anderen Browsern wünschen würde, und zum Beispiel im Opera kompliziert per Hand selbst einbauen muss. Ich denke da unter anderem an

  • Super Drag&Drop
    Type the keywords in Address Bar then press Enter to perform a search. Or simply drag & drop a keyword with your mouse.
    Click on images when holding the Ctrl key, the image you clicked will be saved to specified folder.

Sehr praktisch. Auch wenn ich Opera über alles liebe — der Maxthon hat meiner Meinung nach unter dem Strich das beste Paket. Er hat Möglichkeiten, die Opera nicht oder nur schwer zugänglich hat — er bietet weitaus mehr als der Firefox — fast alle Googies, die man nach ein paar Wochen nicht mehr missen möchte, sind beim Feuerfuchs — wenn überhaupt — nur per Addon zu haben. Diese machen den Browser instabil, langsam, unsicher. Ich werde mir in den nächsten Wochen in Ruhe den Maxthon 2.0 anschauen — vielleicht schafft er es ja, den Opera zu verdrängen, an dessen Lack es mittlerweile doch ein paar Kratzer gibt.

Das kpl. Changelog hier zu zitieren wäre zu viel des Guten — lest hier nach, noch besser, macht Euch selbst ein Bild von dem guten Stück. Er ist es wert. Ein ganz feines Stück Software. Get it. 😉

Maxthon Homepage

Maxthon Download

Maxthon Changlog

Maxthon Features

Maxthon F!XMBR

12 Antworten zu “Maxthon 2.0 Final erschienen”

  1. T. sagt:

    Sehe ich das richtig, das das Ding closed-source und nur für Windows ist?

    Gegen Ersatz für den von Version zu Version schlechter werdenden Firefox hätte ich ja nix. Aber Open-Source muss es schon sein.

  2. Chris sagt:

    Dann nutze weiter Firefox. Ganz einfache Sache.

  3. dejot sagt:

    Selbst zu den für mich Urzeiten zurückliegendn Tagen habe ich dann lieber Netscape oder Opera 2÷3÷4 (?) benutzt, als IE oder auch nur einen Aufsatz. Hat was mit Prinzipien zu tun, glaube ich 😉
    Aber wenn er funktioniert und das gut, wieso nicht. Fällt unter Linux ja sowieso flach, so etwas.

  4. Usul sagt:

    Das eigentliche Übel am IE sind für mich die Sicherheitslücken plus dessen Vorstellung bzw. Toleranz, wie Webseiten beschrieben sein können (ich will das Wort programmiert vermeiden 😀 ). Maxton erbt wohl vom IE sowohl eventuelle Sicherheitslücken und ebenso die IE-spezifischen Eigenheiten beim Rendern. Zwei Punkte, weswegen ich jeden IE-Aufsatz (und den IE) vermeide. Sofern ich überhaupt mal unter Windows zum Surfen komme 😉

    Wer den IE unter Linux vermisst, für den gibts ja noch das hier:

    http://www.tatanka.com.br.….ain_Page

  5. mg sagt:

    Hast je echt einen an der ******, wenn du Firefox schlecht findest. Das Konzept von Firefox is nun mal, dass es ein Standard-Browser ist, der mit entsprechenden Programmchen aufgemausert werden kann. Alle Features von Maxthon kannste in Firefox auch haben, nur muss man halt man ein Plugin installieren.
    Und MSIE ist tehcnsich eifnach komplett veraltet! Da kann nix hinwegtäuschen. Wieso denkst du, dass der Browser immer noch Mozilla5 im Namen führt? MSIE7 ist zwar besser, aber als Browser weit weit zurück.

  6. Oliver sagt:

    Browser sind Interpreter, mehr nicht. Und Sicherheitslücken haben sie allesamt, ebenso wie mangelnde Qualität. Sicher ist auf jeden Fall, das *jeder* Browser irgendwo versagt.

  7. Oliver sagt:

    So einen wie MG braucht man auch mal, sonst wirds unglaubwürdig und wir wollen den Spaß schließlich nicht alleine in der Modschleife :)

  8. Bernd sagt:

    Ok, ich hab ihn mir mal kurz angeschaut — unter Win2k mit installiertem IE 6. Die erste Frage: Willst Du die Seite im neuen Tab öffnen? -> Ja! Daraufhin: Willst Du sie auch gleich angucken? -> * Oh Boy I’ll show ya!» -> Browser von der Platte gefegt.

    Mag sein, dass er den IE aufwertet, jedoch übersteigt der «Do-Not-Suck» Faktor bei weitem meine Grenzen… nein ich will ihn jetzt nicht in der Luft zerreißen, das gehört nicht hier her…

    BTW: Ich musste auf den Schock hin erst mal 3 Kugeln Vanille-Eis mit Sahne und ordentlich Schoko-Sauce vernichten. Jetzt folgt noch ein Kaffee und die Welt ist wieder in Ordnung. 😀

  9. Usul sagt:

    Browser sind Interpreter, mehr nicht. Und Sicherheitslücken haben sie allesamt, ebenso wie mangelnde Qualität. Sicher ist auf jeden Fall, das *jeder* Browser irgendwo versagt.

    Hm, mit der Argumentation kann man sich praktisch jedes Programm schönreden :p

  10. Oliver sagt:

    Oder man erhält einfach eine realistische Betrachtungsweise.

  11. Grainger sagt:

    Ich habe den eben mal kurz angetestet und auch schon wieder deinstalliert, ich fand den Seitenaufbau eher schleppend.

    Das die Menüleiste rechtsbündig ausgerichtet ist fand ich mehr als störend, das läßt sich zwar umkonfigurieren, leider merkt sich Maxthon das aber nicht und beim nächsten Programmstart ist die wieder rechtsbündig.

    Als eingefleischter Opera-User gehört man zwar ohnehin nicht unbedingt zur Zielgruppe für MSIE-Aufsätze, aber ab und zu mal über den Tellerrand zu spähen schadet ja auch nichts.

    Nachtrag

    einen Vorteil hatte die kurze Installation von Maxthon doch:

    ich habe meine alten MSIE-Favoriten (die mangels regelmäßiger Benutzung ohnehin nicht mehr richtig gepflegt waren) gelöscht, die Opera-Bookmarks als HTML exportiert, in Maxthon importiert und anschließend als MSIE-Favoriten wieder exportiert.

    Jetzt sind meine MSIE-Favoriten zumindest wieder auf dem neusten Stand.

    Also als Bookmark-Manager läßt sich das Teil sehr schön missbrauchen. 😀

  12. Michael sagt:

    Hm, mit der Argumentation kann man sich praktisch jedes Programm schönreden :p

    Es ist doch so, dass man die meisten Dinge schlecht sind. Die einen weniger schlecht als andere.
    Ein Stück absolut fehlerfreier, für jeden perfekt zu nutzende und am besten noch kostenlose Software wird vermutlich nie geben.

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