Manchmal ist auf das Web 2.0 doch Verlass — hier nun Marcel Reich Ranicki beim Deutschen Fernsehpreis

Danke an Cem für das Ding.

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6 Antworten zu “Manchmal ist auf das Web 2.0 doch Verlass — hier nun Marcel Reich Ranicki beim Deutschen Fernsehpreis”

  1. Winston sagt:

    Dieser erfahrene Mann MRR ist in dieser Situation wahrlich nicht zu beneiden. Umringt von sabbernden, sich stets im inneren narzistischen Spiegel selbst bewundernden Nullnummern. Die allen Ernstes einen Preis annehmen bzw. daran glauben etwas geleistet zu haben. Tatsächlich sind es Mitläufer im Windschatten der Menschen die sie zu unterhalten glauben. Doch diese feiern sie höchstens noch im Vollrausch. Wer seines klaren Verstandes noch nicht beraubt ist, oder ihn für Geld an Eingang abgegeben hat und sonst auch keinen Arsch in der Hose hat, wird wie MRR hier einer unerträglichen Farce ausgesetzt. Diese dämlichen nichtsahnenden Gesichter die einen MRR unterschätzt haben in all Ihrer sich selbstreflektierten fast verblendeten Brillianz Ihrer selbst sind blind, taub und nicht mehr Herr Ihrer selbst und somit auch eigentlich von vornherein gar nicht für den Erhalt eines Preises zu veranlagen. Der letzte Rest mit aktivem Verstand hat sich an die Macht verkauft. Einziger Schutz vor dieser Art Vergiftung, Siechtum und geistiger Pest ist wohl die Besinnung auf des Menschen Geist und sein eigenes Bewusstsein so nicht enden zu wollen.

  2. rob sagt:

    der Mann hat einfach mal so recht

  3. Cala sagt:

    Man muss MRR Respekt dafür zollen, dass er den ganzen Atzes dieser Welt mal ins Gesicht sagt, welchen Schwachsinn sie produzieren. Als ich im Vorfeld auf Spiegel Online von dem Vorfall las, habe ich mich gefragt, warum MRR dann überhaupt zu der Veranstaltung gegangen ist. Nachdem ich die Aufzeichnung gesehen hatte, konnte ich gut nachvollziehen, welche Wut sich in MRR im Laufe der Veranstaltung aufgestaut haben musste.

  4. Yuri sagt:

    Also ich habe die Veranstaltung selbst ja nicht gesehen, daher kann ich dazu natuerlich nichts sagen. Allerdings wirkte die berichterstattung auf mich eher so, als haette er da alles ‘zusammengeschissen’, was ja gar nicht der Fall gewesen zu sein scheint. Zumindest klingt das fuer mich alles noch sehr freundlich ausgedrueckt, was aber natuerlich nicht verkehrt ist oder so; im Gegenteil.

    Finde ich auch auf jeden Fall gut, dass er den preis nicht angenommen hat, wenn er ihm nicht gefiel und auch, dass er das auf ne meiner Meinung nach sehr diplomatische [und trotzdem ehrliche] Weise ausgedrueckt hat. Sowas kann naemlich nicht jeder.

  5. Markus Merz sagt:

    A) Trackback
    Reich-Ranickis gerechter Zorn (Video) & Elke Heidenreich wütend über den Deutschen Fernsehpreis

    B) Das Gesendete ist lt. DWDL ja auch noch von diversen Peinlichkeiten, die während der Aufzeichnung (ab-) liefen, bereinigt worden.

    C) Die Rundumschläge von MRR haben Dank eines erstklassigen Podestplatzes aber auch immer zu schön das Zeug zur Medienikone. Diese Ablehnung wird man noch lange immer wieder hervorholen.

    PS: Immer noch Doppelposting notwendig.

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