Löhne steigen schneller als …

… ja genau, schneller als die Lebensmittelpreise. Vor gar nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt vor knapp 25 Jahren, mußte ein Arbeiter deutlich mehr auf die Theke legen und heute? Heute gibts quasi alles für lau, gemäß den europäischen Bittstellern des Bauernverbandes. Nebenbei kann man auch noch einwerfen, zu früheren Zeiten war die Qualität weitaus höher als heute, den Dreck heute würde ich nicht mal an einen Hund verfüttern. Schon mit der Umstellung auf den Euro machten diese Leute einen mehr als guten Schnitt. Es wird Zeit das die tatsächliche soziale Hängematte der Bauern gekappt und die massive Lobbyarbeit vor Ort unterbunden wird. Diese Leute leben massiv von Subventionen aller Art und wären ohne diese längst nicht mehr lebensfähig, zeitgleich aber wird mit perfiden Mitteln an der Preisschraube gedreht. Wie lange kann man sich diesen Umstand als Steuerzahler noch leisten? Geld einfach zum Fenster hinauswerfen? Das Geld investiere ich lieber in tatsächlich bedürftige Menschen und von denen gibts es in Deutschland wirklich mehr als genug …

tagesschau

2 Antworten zu “Löhne steigen schneller als …”

  1. Trac3R sagt:

    Ich hoffe ich wirke nicht anmaßend, wenn ich behaupte, dass du die Bauern mit den Zwischenhändlern verwechselst. Von den Preiserhöhungen der letzten Monate ist bei den Bauern nämlich nix angekommen. Für den Liter Milch gibt es noch immer nur 25 Cent. Und so setzt sich das fort. Mit faireren Preisen (im Zwischenhandel) könnte man da spielend auf Subventionen verzichten. Über diese Preise entscheidet aber eben der informierte Konsument.
    Ich glaube irgendwie auch nicht daran, dass sich Bauern gern vorschreiben lassen, was sie anzubauen oder sonstwie zu produzieren haben…

  2. Oliver sagt:

    Sicherlich weiß ich das nicht beim Bauern kaufe, jedenfalls üblicherweise nicht (bei uns teils schon). Was bei den Bauern ankommt ist belanglos, sie liefern jedoch die Steilvorlage obwohl sie mittels Subventionen am Leben erhalten werden. Gerade vor Ort (aufgewachsen in ländlichen Gefilden) habe ich recht guten Einblick, was abläuft und wie die Höfe arbeiten. Faire Preise müßten in Deutschland gewaltig höher liegen, um die Subventionen auch nur annähernd auszugleichen. Darüber hinaus ist das Gros der Landwirte Pächter und wird von Großbauern abgezockt, die mittels perfider Geschäfte während und nach dem Krieg Land ansammelten. Last not least wird gewaltig importiert und die Leute kaufen massiv Billigware.

    Egal, die Geschäfte machen die Preise, aber eben ob dieses Jammerns auf hohem Niveau, das zudem noch völlig fehl am Platz ist. Wenn die Bauern etwas ändern möchten, dann müssen sie auch die tatsächlichen Probleme nennen und nicht Steilvorlagen stellen, die die Preisspirale (an der sie nur gering teilhaben) in die Höhe treiben. Und die wenigen Großbauern leben recht gut aufgrund ihrer Pächter … billige Preise (zudem teils noch ob niedriger Mehrwertsteuer, die nichts mit den Bauern zu tun hat), haben jedenfalls mal nichts primär mit dem Dilemma dort zu tun.

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