Linux Entwickler für freie Treiber

Das die Treiber-Spielchen der Hersteller ob der Qualität nicht nur einen Sargnagel zu Windows darstellen, sondern ebenso ein unheilschwangeres Momentum in Opensource Gefilden erlangen, dürfte kein neuer Gedanke sein. Das wiederum Hersteller, wie z.B. nVidia, darüber auch den Absatz ihrer Hardware steuern, ist natürlich ein ebenso bekannter Umstand, wie auch die Problematik Fehler im System zu fixen, wenn die Anbindung quasi an eine Art Blackbox erfolgt. Andere Beispiele negativer Natur sind Legion und müssen für den aufmerksamen Nutzer freier Systeme wohl nicht näher erläutert werden und selbst viele Windows-Nutzer sind sich dieser Problematik und dessen einhergehenden Kolateralschadens durchaus bewußt.

Das nun ein Menge Linux-Entwickler einen offenen Brief aufsetzten, um zu dieser vorherrschenden Problematik Stellung zu beziehen ist also nur als lobenswert zu betrachten. Zwar sollte man keinen Zwang daraus ableiten, ein nicht-freier Treiber ist manchmal immer noch besser als gar keine Unterstützung, aber derartig leichtfertig wie heute damit umgesprungen wird sollte es nun auch nicht sein. Verwunderlich das in dieser illustren Runde Torvals fehlt, schließlich handelt es sich mehr um eine dringende Bitte gen Industrie, denn dogmatischer GPL-Doktrin. Auch verwundert es, das in Anbetracht der Masse an Linux-Entwicklern sich nur derart wenige dazu bekennen. Befleißigt man sich da vielleicht schon eines arg massiven Pragmatismus oder ist vielmehr das Credo wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing vorherrschend? Man wird sehen, auf jedenfall ist es eine gute Aktion, die in einer ähnlichen Weise auch schon desöfteren von den OpenBSD-Mannen (no Blob) vollzogen wurde.

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